# Energiestammtisch Tacherting > Förderung innovativer Ideen > Admin Email: info@energie-tacherting.de ## Beiträge ### Tacherting teilt sich ein E-Auto Ein privater PKW steht durchschnittlich 96 % seiner Zeit ungenutzt herum. Ein ineffizienter Einsatz von Ressourcen, Platz und Kapital, der in vielen Haushalten durch ein Zweit- oder sogar Drittauto potenziert wird. Genau hier setzt die Idee des Carsharings an – Mobilität bedarfsgerecht nutzen, anstatt ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. In Tacherting ist dieses Konzept seit Kurzem Realität – und zwar als ein Vorzeigeprojekt, das von bürgerschaftlichem Engagement angetrieben und durch eine symbiotische Partnerschaft zwischen der Gemeinde Tacherting und dem Autohaus Schlögl realisiert wurde. Vom Bedarf zur Realität: Ein Projekt von Bürgern für Bürger Eine umfassende Bedarfsanalyse, die vom Energiestammtisch Tacherting durchgeführt wurde, sollte klären, ob es überhaupt Interesse an einem geteilten Auto in unserer Gemeinde gibt. Die Antwort der 78 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger war eindeutig. Der Wunsch, auf den Kauf eines Zweitautos zu verzichten oder das vorhandene abzuschaffen, war groß. Ebenso klar war die Präferenz für die Antriebsart: Es sollte ein Elektroauto sein. Die Kommentare aus der Umfrage zeigten, wie konkret der Bedarf ist. Vom Wunsch nach einer Anhängerkupplung für mehr Flexibilität bis hin zum Bedürfnis nach spontaner Verfügbarkeit für den Wocheneinkauf. Das Ergebnis dieses Prozesses steht nun am Rathaus bereit. Der VW ID.4 erfüllt mit seiner Antriebsart, Größe, der Anhängerkupplung und seiner sonstigen Ausstattung genau die in der Umfrage geäußerten Wünsche nach Flexibilität. Die perfekte Synergie – E-Auto trifft Solarstrom Geladen wird das Auto direkt vor Ort mit sauberem Strom vom eigenen Photovoltaik-Carport neben dem Rathaus. Damit schließt sich in Tacherting ein wichtiger Kreislauf: Lokale, erneuerbare Energieerzeugung durch die Sonne. Direkter Eigenverbrauch des Solarstroms zum Laden des E-Autos. Emissionsfreie Mobilität für die gesamte Dorfgemeinschaft. Das Fahrzeug fährt also nicht nur bilanziell mit Ökostrom, sondern ganz konkret mit lokal erzeugter Sonnenenergie. Effizienter und nachhaltiger lässt sich Elektromobilität auf kommunaler Ebene kaum umsetzen. Mehr als nur ein Auto weniger Ein Carsharing-Fahrzeug kann bis zu sieben private PKW ersetzen. Für Tacherting bedeutet das konkret: weniger parkende Autos im öffentlichen Raum, eine geringere Belastung der Infrastruktur und eine spürbare finanzielle Entlastung für alle, die auf ein selten genutztes Zweitauto verzichten können. Die Kosten für Anschaffung, Versicherung, Wartung und Wertverlust entfallen und werden durch ein faires, nutzungsbasiertes Tarifmodell ersetzt. So einfach nutzen Sie das Carsharing in Tacherting Der gesamte Prozess von der Anmeldung bis zum Losfahren ist darauf ausgelegt, möglichst unkompliziert zu sein. So funktioniert's: 1. Die App als Ihr Cockpit: Registrierung und Freischaltung Alles beginnt mit der kostenlosen MOQO App, die Sie im App Store oder bei Google Play finden. Nach dem Herunterladen legen Sie ein persönliches Profil an. Ein wichtiger Schritt ist die Validierung Ihres Führerscheins, die in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt werden muss. Halten Sie Ihren Führerschein bereit und folgen Sie den Anweisungen in der App. Die Freischaltung erfolgt innerhalb von zwei bis drei Werktagen. Es ist also zu empfehlen, die Validierung nicht erst fünf Minuten vor der geplanten Fahrt durchzuführen. 2. Buchen und Öffnen – ganz ohne Schlüssel Ist Ihr Account freigeschaltet, können Sie das Fahrzeug jederzeit buchen – auch spontan bis zu 15 Minuten vor Fahrtantritt. In der App sehen Sie, ob das Auto verfügbar ist und können den gewünschten Zeitraum reservieren. Wenn Ihre Buchung beginnt, wird in der App der digitale Schlüssel freigeschaltet. Sie öffnen das Auto dann ganz einfach per Bluetooth. Das hat den großen Vorteil, dass Sie auch in der Tiefgarage oder in Gebieten mit schlechtem Handyempfang keine Probleme beim Öffnen oder Schließen haben. 3. Fahren, Laden und Zurückgeben Nach dem Öffnen können Sie einsteigen und losfahren. Sollte unterwegs der Strom knapp werden, liegt im Handschuhfach eine Ladekarte bereit, mit der an über 40.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz geladen werden kann. Am Ende Ihrer Fahrt bringen Sie den VW ID.4 einfach wieder zum reservierten Parkplatz am Rathaus zurück und schließen ihn wieder an die Ladesäule an. So stellen Sie sicher, dass der nächste Nutzer ein fahrbereites Fahrzeug vorfindet und der Wagen direkt wieder mit Sonnenstrom vom Carport-Dach geladen werden kann. Energietipp Rechnen Sie nach: Wie oft nutzen Sie Ihr Zweitauto wirklich und was kostet es Sie im Jahr (Anschaffung, Versicherung, Steuer, Wartung, Wertverlust)? Testen Sie das Carsharing-Angebot für einige Ihrer typischen Fahrten. Vielleicht stellen Sie fest, dass geteilte Mobilität nicht nur nachhaltiger, sondern auch wirtschaftlich die clevere Alternative für Ihren Haushalt ist. Quellen [1] Autohaus Schlögl, “Car-Sharing in Tacherting und Traunreut”, https://www.schloegl.de/car-sharing-traunreut-emertsham/, Zugriff: 28.09.2025[2] Gemeinde Tacherting, “Carsharing in Tacherting”, https://www.tacherting.de/carsharing-in-tacherting, Zugriff: 28.09.2025 ### Wärmepumpe im Bestandsgebäude von Walter Stadler und Petra Blum nach einem Vortrag von Prof. Dr. Harald Krause und Prof. Uli Spindler Denkt man über den Austausch der Heizungsanlage in einem Bestandsgebäude nach, stellt sich die Frage, welche Art von Heizung künftig verwendet werden soll. Um die im Gebäudeenergiegesetz festgelegte Regel, dass die neue Anlage mit mindestens 65 % aus erneuerbaren Energien betrieben werden muss, zu erreichen, stehen mehrere Möglichkeiten von Energieträgern zur Verfügung. Geprüft werden sollte im Altbau, ob der Einsatz einer Wärmepumpe möglich ist. Voraussetzung dafür ist, dass der Heizungsbetrieb mit einer niedrigen Vorlauftemperatur möglich ist. Gebäude mit Bodenheizung sind in der Regel geeignet, mit Heizkörpern sind sie meistens geeignet, jedoch sollte die Vorlauftemperatur 50-55 °C im Extremfall nicht überschreiten. Ggf. kann man bereits mit der bestehenden Heizung ausprobieren, ob man auch mit einer geringeren Vorlauftemperatur auskommt. Optimieren könnte man diese z.B. durch die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, den Austausch von Heizkörpern oder die Dämmung der Gebäudehülle. Was ist eine Wärmepumpe Eine Wärmepumpe entnimmt der Umwelt (Luft, Wasser oder Erde) Wärme und gibt diese an das zu erwärmende Gebäude ab. Dabei benötigt der Verdichter elektrische Energie, gewinnt dabei aber in etwa das Dreifache an Wärmeenergie aus der Umwelt. Je höher die Quelltemperatur, desto effizienter ist das System. [1] Als Transportmittel benutzt die Wärmepumpe ein natürliches Kältemittel wie z.B. R290 (Propan), R744 (CO₂) oder ein synthetisches Kältemittel wie R32 und R410A. Jedes Kältemittel hat seine Vor- und Nachteile [2]. Natürliche Kältemittel sollten bevorzugt werden. Um Wärmepumpen vergleichen zu können, gibt es verschiedene Kennzahlen. Die zwei Wichtigsten dabei lauten wie folgt:COP – Coefficient of Performance: Verhältnis zwischen erzeugter Heizwärme und eingesetzter elektrischer Energie. Je höher der COP-Wert ist, desto effizienter ist das System.JAZ – Jahresarbeitszahl: Effizienz des Gesamtsystems inklusive Hilfsenergie im echten Alltag über ein gesamtes Jahr. Sie zeigt, wie viel Wärme im Verhältnis zum Verbrauch an Strom tatsächlich im Haus ankommt und ist der wichtigste Praxiswert für die Wärmepumpe. [3] Diese Grafik veranschaulicht den Zusammenhang zwischen Außenlufttemperatur, Vorlauftemperatur und erreichbarem COP. Energietipp Vor der Anschaffung einer Wärmepumpe ist es sinnvoll, das Gebäude hinsichtlich einer möglichen Dämmung der Gebäudehülle inkl. Fenster zu prüfen und ggf. entsprechende Maßnahmen durchzuführen, um den Wärmegrundbedarf zu reduzieren. Das verhindert eine Überdimensionierung der Wärmepumpe. Eine Wärmepumpe kann auch im Altbau ein sinnvoller Ersatz für eine alte fossile Heizung sein. Quellen [1] Bundesverband Wärmepumpe e.V., „Wie funktioniert die Wärmepumpe?”, https://www.waermepumpe.de/waermepumpe/funktion-waermequellen/, Zugriff: 17.08.2025[2] Kältemittel für Wärmepumpenhttps://www.bosch-homecomfort.com/de/de/wohngebaeude/wissen/heizungsratgeber/waermepumpe/kaeltemittel-waermepumpe, Zugriff 03.08.2025[3] Wärmepumpen im Gebäudebestand (Prof. Dr. Harald Krause, Prof. Uli Spindler) https://www.th-rosenheim.de/die-hochschule/ueber-uns/nachhaltigkeit-und-klimaschutz/detailseite-news-nachhaltigkeit-klimaschutz/rosenheimer-energiedialoge-waermepumpen-im-gebaeudebestand-vortrag-an-der-th-rosenheim-vom-08032023-1?, Zugriff 30.08.2025[4] Lambda Wärmepumpen GmbH, „Wärmepumpen-Funktionsweise“, https://lambda-wp.at/grundlagen/, Zugriff 30.08.2025 ### Ferienprogramm Tacherting/Trostberg: Wasserkraft erleben Wir besuchen und bauen ein Wasserkraftwerk Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Energiestammtisch Tacherting wieder mit einer eigenen Aktion am Ferienprogramm – und entführte die Kinder in die faszinierende Welt der Wasserkraft. Erstmals wurden nicht gebuchte Plätze der Gemeinde Tacherting mit Anmeldungen im Ferienprogramm der Stadt Trostberg aufgefüllt. Zum Auftakt führte Herr Gallinger die Gruppe durch das Wasserkraftwerk Tacherting, wo alle fünf Francis-Turbinen in vollem Betrieb zu sehen waren – ein beeindruckender Einstieg in die Kraft des Wassers. Anschließend machten sich die zwanzig Kinder mit ihren Betreuern auf den Weg zur Alten Grundschule. Auf dem Weg dorthin warteten spannende Lernstationen rund um das Element Wasser: von Verdunstung und Kondensation über Oberflächenspannung bis hin zu Filtration und dem Thema Ölverunreinigung. Außerdem legte die Gruppe einen kurzen Halt am Grundwasserteich im Buchenweg ein. Dort erzählte der Anrainer aus eigener Erfahrung, wie sich der Wasserstand im Teich verändert und was man daraus über das Grundwasser ablesen kann – etwa in Zeiten von Hochwasser oder auch bei längerer Trockenheit. So bekamen die Kinder einen lebendigen Eindruck davon, wie eng Natur und Alltag manchmal zusammenhängen. Nach so viel Wissen ging es ans praktische Arbeiten: In fünf Etappen – Anzeichnen, Sägen, Schleifen, Kleben und Testen – bauten die Kinder ihre eigenen Wasserräder. Für die Tests stand ein eigens entwickelter Prüfstand samt 3D-gedruckter Bauteile und Strommesser bereit, sodass die kleinen Ingenieurinnen und Ingenieure ihre Werke sofort auf Funktionalität prüfen konnten. Schließlich wurde noch die Funktionsweise einer archimedischen Schraube gezeigt, die u. a. auch im Klärwerk verwendet wird. Zum krönenden Abschluss erhielt jedes Kind noch ein besonderes Souvenir: eine selbst gedruckte archimedische Schraube – ein Stück Technikgeschichte zum Mitnehmen. So verband der Energiestammtisch Tacherting Wissensvermittlung mit Kreativität und Spaß – und machte die Wasserkraft für die Kinder erlebbar. ### Der Eisspeicher – Ein Effizienzbaustein für die Wärmepumpe Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erreicht im Jahresmittel etwa einen Coefficient-of-Performance (COP) von 3,5. Sie kann also 3,5 kWh Wärme aus einer kWh elektrischer Energie bereitstellen. Im Vergleich dazu hat ein Elektrokessel einen COP von 1, ein Gasheizkessel 0,95, ein Heizkessel für leichtes Heizöl 0,9 und ein Braunkohlekessel 0,75 [1]. Hinsichtlich des Primärenergiebedarfs schneidet die Wärmepumpe also sehr gut ab, da sie der Umgebung Wärme entzieht und diese zum Heizen nutzt. Allerdings ist der COP über das Jahr gesehen nicht konstant, sondern abhängig von der Vorlauftemperatur im Heizkreislauf und der Luftaußentemperatur [2]. Im Vergleich zur Luftaußentemperatur ist die Temperatur der Erdoberfläche im Jahresverlauf ab einer bestimmten Tiefe ungefähr konstant. Diesen Vorteil kann der Eisspeicher nutzen. Ein Eisspeicher besteht aus einem großen Speicherbecken für Leitungs- oder Regenwasser, das vom Erdreich umgeben ist. Im Speicherbecken befinden sich Kunststoffrohrschleifen, die als Wärmetauscher dienen. Die Wärmepumpe wird an die Kunststoffrohrschleifen angeschlossen und entzieht dem Eisspeicher die Wärme. Dadurch, dass das Wasser im Eisspeicher im Vergleich zur Luftaußentemperatur nur geringen Temperaturschwankungen unterliegt, arbeitet die Wärmepumpe mit einer nahezu konstanten Effizienz. Der Vorteil eines Eisspeichers im Gegensatz zu einer Wärmepumpe mit Kollektoren, die direkt im Erdreich verlegt sind, ist die Nutzbarkeit der latenten Wärme im Wasser. Wasser speichert ohne Phasenübergang etwa 1,164 Wh/(kg K). Der Phasenübergang von Wasser zu Eis speichert achtzigmal so viel Energie aufgrund der beim Erstarren frei werdenden Kristallisationswärme. D.h. die Wärmepumpe könnte Wasser beim Abkühlen von 80 auf 0 °C genauso viel Wärmeenergie entziehen wie beim Abkühlen von 0 °C (flüssig) auf 0 °C (fest). Dadurch, dass der Eisspeicher im Erdboden vergraben und nicht isoliert ist, erwärmt sich das Wasser kontinuierlich durch die relativ konstante Umgebungstemperatur von etwa 10 °C. Die folgende Grafik zeigt den schematischen Aufbau eines Eisspeichers. Für ein Einfamilienhaus genügt üblicherweise ein Eisspeicher mit einem Fassungsvolumen von 10 m3. Dieser ist in der Lage, etwa 930 kWh Wärmeenergie zu speichern, was der Energiemenge von knapp 100 Litern Heizöl entspricht. Oft wird der Eisspeicher mit einem Solar-Luft-Absorber kombiniert, der den Eisspeicher regelmäßig regeneriert [3]. Der schematische Aufbau stellt eine vereinfachte Konfiguration ohne Solar-Luft-Absorber dar, bei der der Eisspeicher durch die Wärmepumpe und eine PV-Anlage regeneriert werden kann. Die Vorteile eines Eisspeichers sind der hohe COP von etwa 6 [4], die Genehmigungsfreiheit, der geringere Flächenbedarf als bei Erdkollektoren, die Unabhängigkeit von Öl, Gas oder Holzpreisen und die Mehrfachnutzung der Zisterne als Regenwasserspeicher oder zum Kühlen des Hauses im Sommer. Nachteilig sind hingegen die hohen Investitionskosten. Die folgenden Grafiken zeigen die Amortisationszeit mit und ohne Förderung im Vergleich zu alternativen Heizlösungen mit Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Gasheizung. Die folgenden Parameter wurden für die Berechnung angenommen [5]: EisspeicherLuft-Wasser-WPGasheizungAnschaffungskosten45.000 €14.000 €7.500 €Förderung55 %50 %-COP630,9Wärmebedarf20.000 kWh20.000 kWh20.000 kWhHeizkosten / a(20.000 kWh / 6) * 0,30 €/kWh = 1.000 €(20.000 kWh / 3) * 0,30 €/kWh = 2.000 €(20.000 kWh / 0,9) * 0,10 €/kWh = 2.200 €Wartungskosten / a250 €200 €300 €Betriebskosten / a1.250 €2.200 €2.500 € Die Wirtschaftlichkeitsberechnung ergibt, dass der Eisspeicher nach 14 Jahren Betriebsdauer mit und nach 33 Betriebsjahren ohne Förderung günstiger ist als die beiden anderen Lösungen. Zu beachten ist, dass bei der Berechnung von konstanten Energiepreisen ausgegangen wurde. Wenn die Energiepreise in Zukunft ansteigen, ist die Amortisationszeit des Eisspeichers entsprechend kürzer. Energietipp Ein Eisspeicher ist nicht nur eine energetisch nachhaltige Lösung, sondern kann auch wirtschaftlich überzeugen. In Kombination mit Photovoltaik oder Solar-Luft-Absorbern können die Systemeffizienz gesteigert und die Betriebskosten langfristig gesenkt werden. Die Investition in einen Eisspeicher kann also als eine wertbeständige Altersvorsorge betrachtet werden. Sowohl für sich selbst, als auch für zukünftige Generationen, die von dauerhaft niedrigen Betriebskosten und reduzierter Abhängigkeit von fossilen Energieträgern profitieren. Quellen [1] Schlieger, “Wie gut funktioniert eine Wärmepumpe im Winter”, https://schlieger.de/blog/wie-gut-funktioniert-eine-waermepumpe-im-winter/, Zugriff: 24.07.2025[2] ee mag, “COP, SCOP, ETA, JAZ”, https://energiewende.eu/cop-scop-eta-jaz/, Zugriff: 24.07.2025[3] Bosch, “Eisspeicher: Heizung und Kühlung mit Eis”, https://www.bosch-homecomfort.com/de/de/wohngebaeude/wissen/heizungsratgeber/waermepumpe/eisspeicher/, Zugriff: 25.07.2025[4] Wärme-Strom-Gemeinschaft eG iL, ”Wärmepumpe - Nutzung von Eisspeichern”, http://energie-genossenschaft-schwabach.de/wsg-wp-mwekmale/wsg-wp-eisspeicher, Zugriff: 25.07.2025[5] Gruenes.haus, “Eisspeicher und Eisheizung: Funktion, Kosten, Nachteile”, https://gruenes.haus/eisheizung/, Zugriff: 25.07.2025 ### Maßnahmen zur Senkung des Endenergieverbrauchs im eigenen Reihen-Eckhaus Der Klimawandel ist keine plötzliche Erscheinung, sondern kündigt sich seit vielen Jahrzehnten an. Auch wenn die fundierte Datenlage insbesondere in früheren Jahren eher dürftig war, sprechen viele Entwicklungen für einen Zustand, der nicht ignoriert werden darf. Ein Worst-Case-Szenario bereitet Angst und Panik und ist ein schlechter Ratgeber. Sinnvoller ist es, mit klarem Verstand und Verantwortungsbewusstsein zu handeln. Mein ökologischer Fußabdruck und der, meiner Familie ist – wie bei vielen in unserer Gesellschaft – zu groß. Daraus ergibt sich für mich eine klare Konsequenz: Ich muss selbst etwas tun, mich selbst bei der Nase fassen, anstatt auf andere oder gar auf den Staat zu warten. Grundhaltung und Motivation Wir haben uns in der Familie intensiv mit dem Thema Energieverbrauch und Nachhaltigkeit beschäftigt. Dabei haben sich folgende Grundsätze herauskristallisiert:Sparpotenziale lassen sich durch besonnenes Analysieren schnell erkennen. Eine gut überlegte Umsetzung wird wenig oder gar kein Geld kosten. Ein bewusster Umgang mit der Heizung, dem eigenen Fahrverhalten und der Urlaubsplanung kann dabei schon viel bewirken. Zwar spielt Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle, doch sollte sie nicht das alleinige Kriterium sein – manchmal ist es notwendig, über den rein wirtschaftlichen Schatten zu springen. In diesem Zusammenhang erweist sich die sogenannte 80 %-Regel als sinnvoller Ansatz: Statt Perfektion anzustreben, stehen wirksame und praktikable Maßnahmen im Vordergrund. Wichtig ist es auch, durch eigenes Handeln ein Vorbild zu sein, anstatt andere mit Vorschriften zu überziehen. Werden Erfolge dokumentiert, können sie nicht nur Freude bereiten, sondern auch eine wichtige Quelle der Motivation sein. Entscheidend ist, dass Maßnahmen aus Überzeugung und mit Freude umgesetzt werden – nicht durch Zwang oder Verzicht. Viele dieser Schritte lohnen sich auch, unabhängig von staatlicher Förderung. Das Haus – Bestandsaufnahme und Verbesserungen Bei dem Objekt handelt es sich um ein Reihen-Eckhaus aus dem Baujahr 1980, gelegen in Garching. Im ursprünglichen Zustand verfügte das Haus über eine 60 mm starke Styropor-Außenwanddämmung sowie eine Ölheizung mit klassischen Heizkörpern. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Maßnahmen zur energetischen Optimierung und baulichen Verbesserung umgesetzt. Im Bereich Warmwasser und Heizung wurde die Warmwasserzirkulation vom Dauerbetrieb auf eine bedarfsgesteuerte Steuerung umgestellt, was eine Einsparung von etwa 1,1 Litern Heizöl pro Tag ermöglichte. Zudem kam in der Küche ein Untertischspeicher zum Einsatz, um nur gezielte, geringe Mengen Wasser zu erwärmen. Die passive Nutzung von Sonnenenergie wurde durch den Anbau eines kleinen Wintergartens unterstützt, der zur Erwärmung des Wohnraums beiträgt. Darüber hinaus wurde das Treppenhaus baulich vom Wohnbereich abgetrennt, die Beheizung auf tatsächlich genutzte Räume beschränkt und die Raumtemperatur gesenkt. Durch das Tragen wärmerer Kleidung kann die niedrigere Raumtemperatur angenehm ausgeglichen werden. Weitere Einsparmaßnahmen wurden durch neue Elektrogeräte (Kühlschrank, Gefrierschrank) und die Beleuchtungsumrüstung auf LED realisiert.Auch an der Gebäudehülle und der Haustechnik wurde intensiv gearbeitet. Der Dachboden wurde mit 12 bis 14 cm Unterdachdämmung versehen und zwischen 2004 und 2009 teilweise ausgebaut, inklusive eines Versuches mit Wandheizung. Im Wohnbereich wurde schließlich eine Wandheizung in Trockenbauweise mit Fermacellplatten und integriertem Heizrohr nachgerüstet, was eine Reduzierung der Vorlauftemperatur auf 40 bis 48 °C ermöglichte. Im Jahr 2010 erfolgte der Austausch der alten Fenster gegen moderne 3-fach-verglaste Fenster sowie der Einbau einer neuen Haustür. Die Fassadendämmung wurde 2022 auf insgesamt 22 cm erweitert.Ein bedeutender Meilenstein war der Austausch der alten Heizanlage im Jahr 2008. Die neue Anlage besteht aus einer 12 m² großen thermischen Solaranlage, einem 1000 l Pufferspeicher, einer Frischwasserstation sowie einem modernen Heizöl-Brennwertkessel mit solarer Heizungsunterstützung. Die Regelung der Vorlauftemperatur erfolgt dabei anhand der Raumtemperatur im Wohnzimmer als Führungsgröße.Im Jahr 2023 wurde schließlich eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 7,1 kWp und einem 5,5 kWh-Speicher installiert. Durch die Teilnahme an der Sonnen-Community steht dem Haushalt ein jährliches Freikontingent von rund 700 kWh zur Verfügung, was zusätzlich zur Eigenversorgung auch einen Beitrag zur Netzstabilisierung leistet.Durch all diese Maßnahmen konnte der Endenergieverbrauch (Strom + Heizöl) um mehr als 60% gesenkt werden. Fazit Es ist nie zu spät, etwas zu verändern. Einfach Schritt für Schritt die erkannten Schwachpunkte nach Priorität und finanzieller Möglichkeit abarbeiten. Die 80%-Regel hat sich für uns bewährt: Wir müssen nicht alles perfekt machen, sondern mit Verstand und Maß umsetzen, was möglich ist. Es gibt zahlreiche kleine Maßnahmen, deren Wirkung sich nicht immer exakt messen lässt – aber in Summe machen sie den Unterschied. Die größte Veränderung beginnt im Kopf. Wer sich ernsthaft mit seinem Energieverbrauch auseinandersetzt, wird viele kreative und lohnende Möglichkeiten finden, etwas zu verbessern. Viel Spaß bei neuen Ideen, viel Mut zur Veränderung – und Freude über jeden Fortschritt! Energietipp Für den Überblick den eigenen ökologischen Fußabdruck bestimmen (WWF-Klimarechner). Dann die Schwachpunkte im eigenen Umfeld erkennen und Verbesserungen Schritt für Schritt realisieren. ### Laden eines gebrauchten Elektroautos Ein umfassender Leitfaden – Teil 2 Dies ist die Fortsetzung des Leitfadens zum Kauf eines gebrauchten Elektroautos. Die im Folgenden vorgestellten Lademöglichkeiten gelten gleichermaßen für Neufahrzeuge. Vor dem Kauf eines Elektroautos wirft sich die Frage auf, wo das Fahrzeug geladen werden kann. Lademöglichkeiten bei Wohneigentum Stromanschluss: Prüfen Sie, ob in der Nähe des Parkplatzes bereits ein 32 A Starkstromanschluss vorhanden ist oder ob dieser für eine Wallbox noch installiert werden muss. Auch wenn ein Elektroauto grundsätzlich über eine 230 V Steckdose geladen werden kann, dauert der Ladevorgang lang, die Ladeverluste sind recht hoch und die Leitung wird stark belastet. Stromvertrag anpassen: Beim Laden im eigenen Haushalt lohnt es sich, den Stromtarif zu optimieren. Nachtstromtarife oder (teil-)flexible Verträge können die Betriebskosten erheblich senken. Manche Stromversorger bieten zusätzlich zum Stromvertrag mit Fixpreis einen Vertrag speziell für das Elektroauto an, mit dem das Fahrzeug immer dann geladen werden kann, wenn der Strompreis an der Strombörse unter einer definierten Schwelle liegt. Außerdem kann das Fahrzeug nachts innerhalb einer bestimmten Zeitspanne von beispielsweise fünf Stunden zum Fixpreis i.H.v. 20 Cent/kWh geladen werden [1]. Lademöglichkeiten im Mietverhältnis Vermieter kontaktieren: Falls Sie zur Miete wohnen, klären Sie vorab, ob ein Starkstromanschluss vorhanden ist oder ob der Vermieter eine entsprechende Lösung unterstützen kann und will. Weisen Sie bei Gelegeheit darauf hin, dass es Softwarelösungen für Vermieter gibt, mit denen zusätzliche Einnahmen generiert werden können [2]. Öffentliche Ladestationen: Alternativ kann das öffentliche Ladenetz genutzt werden. Derzeit sind Preise von etwa 60 ct/kWh üblich (Stand 04/25), was etwa dem Punkt entspricht, bei dem der Betrieb eines Elektroautos genauso teuer ist, wie der eines Verbrenners. Die Chargeprice-App, die als Webanwendung und Smartphone-App verfügbar ist, zeigt im Gegensatz zu vielen anderen Apps Preise an und vergleicht dabei unterschiedliche Kombinationen mit und ohne Abo. So kann schnell und unkompliziert der günstigste Ladepreis ermittelt werden [3]. Laden beim Arbeitgeber: Einige Arbeitgeber stellen Mitarbeitern Lademöglichkeiten an Mitarbeiterparkplätzen zur Verfügung. Falls dies noch nicht der Fall ist, suchen Sie den Dialog mit Ihrem Arbeitgeber, denn auch hier gibt es Lösungen, um Ladesäulen wirtschaftlich zu betreiben [2]. Auswahl und Installation einer Wallbox Eine eigene Wallbox erhöht den Komfort und reduziert die Ladekosten erheblich. Auswahl der Wallbox Stationäre Wallbox: Diese wird fest installiert und bietet in der Regel höhere Ladeleistungen. Um die Fremdnutzung zu verhindern, gibt es Wallboxen, die vor dem Ladevorgang per App oder RFID-Chip freigeschaltet werden müssen. Einige Modelle sind mit flexiblen Stromtarifen kompatibel und ermöglichen es, einen Schwellwert für den Strompreis festzulegen [4][5]. Mobile Wallbox: Eine flexible Alternative, die bei Bedarf auch an anderen Orten genutzt werden kann. Installation der stationären Wallbox Für Wallboxen mit mehr als 11 kW AC (Wechselspannung) ist eine Genehmigungspflicht zu beachten. Bei einer 11-kW-Wallbox genügt die Anmeldung beim Netzbetreiber (z. B. Bayernwerk Netz GmbH). Für die Anmeldung ist allerdings der Zugang zum Netzanschlussportal notwendig. Dieser ist ausschließlich registrierten Elektrikern vorbehalten. Deshalb muss ein Elektriker beauftragt werden, der entweder die gewünschte Wallbox installiert und anmeldet oder eine alternative Wallbox vorschlägt. Vor dem Kauf einer Wallbox sollte das Modell also unbedingt mit dem Installateur abgestimmt werden. Des Weiteren ist zu beachten, dass die Elektroinstallation den aktuellen Vorschriften entsprechen muss. Hier gab es zuletzt 2019 einige Änderungen, die dazu führen können, dass der Zählerschrank erneuert werden muss [6]. Es lohnt sich mehrere Angebote einzuholen, um den Aufwand und die entstehenden Kosten vergleichen zu können, da es hier große Unterschiede geben kann. Laden im öffentlichen Netz Vor dem Kauf eines Elektroautos sollte man sich mehrere Ladekarten und -Apps zulegen. Es gibt viele kostenlose Angebote, mit denen der Ladevorgang an öffentlichen Ladesäulen gestartet werden kann. Wer unvorbereitet ist, riskiert viel Frustration, da das Laden per Debit-, Kredit- oder EC-Karte oft nicht funktioniert. Ein weiteres Problem ist die Monopolstellung von Ladesäulenbetreibern. In vielen Gemeinden gibt es nur ein Betreiberunternehmen, das teils Aufschläge von mehr als 100 % pro kWh berechnet. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Ausbau von öffentlichen Ladesäulen in Zukunft mit dem gleichen Tempo fortsetzt, da sich die Anzahl der öffentlichen Ladesäulen seit Januar 2023 auf etwa 88.000 mehr als verdoppelt hat [7]. Energietipp Bei einem Strompreis von etwa 30 ct/kWh sind die Energiekosten für den Betrieb eines Elektroautos nur etwa halb so hoch wie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor (Stand 02/25). Durch die niedrigere Anzahl an Verschleißteilen im batterieelektrischen Antriebsstrang sind die Wartungskosten eines Elektrofahrzeugs über die Lebensdauer betrachtet deutlich niedriger im Vergleich zum Verbrenner. Der Kauf eines gebrauchten Elektroautos kann also eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Alternative zum Neuwagen sein. Quellen [1] Octopus Energy Germany GmbH, “Intelligent Octopus Go”, https://octopusenergy.de/e-auto-produkte, Zugriff: 11.02.2025[2] reev GmbH, “Smarte Ladelösungen für Wohnimmobilien”, https://reev.com/anwendungsfaelle/wohnungswirtschaft/, Zugriff: 11.02.2025[3] Chargeprice, “All-in-one-Plattform für Ladetarife, Ladestellen- und E-Fahrzeugdaten”, https://www.chargeprice.net/de, Zugriff: 15.02.2025[4] Energiestammtisch Tacherting, “Auswahl einer Wallbox”, https://www.energie-tacherting.de/auswahl-einer-wallbox/, Zugriff: 15.02.2025[5] Energiestammtisch Tacherting, “Bequemes und intelligentes Laden eines Elektroautos”, https://www.energie-tacherting.de/bequemes-und-intelligentes-laden-eines-elektroautos/, Zugriff: 15.02.2025[6] Hager Vertriebs­ge­sell­schaft mbH & Co. KG, “Die aktuelle VDE-AR-N 4100:2019-04”, https://assets.hager.com/step-content/P/HA_39676168/Document/std.lang.all/23DE0112-TIP-H-44-VDE-AR-N-WEB.pdf, Zugriff: 15.02.2025[7] Statista, “Anzahl der öffentlichen Ladesäulen in Deutschland von Januar 2023 bis Februar 2025”, https://de-statista-com.eaccess.tum.edu/statistik/daten/studie/1407473/umfrage/bestand-an-ladesaeulen-in-deutschland/, Zugriff: 19.04.2025 ### Kauf eines gebrauchten Elektroautos Ein umfassender Leitfaden – Teil 1 Der Markt für gebrauchte Elektroautos wächst stetig – nicht nur, weil immer mehr Modelle auf den Gebrauchtwagenmarkt gelangen, sondern auch, weil sie mittlerweile oft günstiger und wartungsärmer sind als Verbrenner. Wer sich für ein gebrauchtes E-Auto entscheidet, sollte jedoch systematisch vorgehen und auf zahlreiche Details wie bei jedem Autokauf achten. Dieser zweiteilige Leitfaden zeigt, welche Kriterien im Vorfeld festgelegt werden können, welche technischen Aspekte sowie Vertragsdetails zu beachten sind und wie sich die passende Ladelösung finden lässt. 1. Persönliche Kriterien für das Wunschfahrzeug festlegen Der Gebrauchtwagenmarkt ist mittlerweile sogar bei Elektrofahrzeugen unübersichtlich. Deswegen sollten vor der Suche nach dem passenden Fahrzeug klare Auswahlkriterien definiert werden. Dazu gehören beispielsweise: Marke und Modell: Überlegen Sie, welche Hersteller und Modelle Ihren Ansprüchen hinsichtlich Design, Qualität und Zuverlässigkeit entsprechen. Standort und Verkaufsart: Entscheiden Sie, in welchem Umkreis Sie nach Fahrzeugen suchen wollen, ob ein Privatkauf infrage kommt oder Sie den Kauf bei einem Händler mit der damit verbundenen Händlergarantie bevorzugen. Erstzulassung und Kilometerstand: Legen Sie einen Zeitrahmen und eine maximale Laufleistung fest, um ein Fahrzeug zu finden, das nicht übermäßig genutzt wurde. So lassen sich Fahrzeuge, die im Carsharing oder als Mietwagen genutzt wurden, ausschließen. Ausstattung und technische Merkmale: Batteriezertifikat und Akkugarantie: Prüfen Sie, ob ein Nachweis zur Batteriekapazität und ein gültiger Garantieanspruch vorhanden sind. Die Batteriekapazität, die über die OBD-Buchse ausgelesen werden kann, ist nur mäßig aussagekräftig, da die Fehlertoleranz relativ hoch ist. Bei einer Probefahrt sollte geprüft werden, ob die Angabe der Restreichweite des Bordcomputers schlüssig ist. Komfort- und Sicherheitsfeatures: Wärmepumpe, Sitzheizung, Rückfahrkamera, Fahrassistenzsysteme sowie Apple CarPlay oder Android Auto können den Komfort und die Sicherheit erhöhen. Softwareversion und Scheckheft: Eine aktuelle Softwareversion und ein gepflegtes Scheckheft sind Indikatoren für einen gut gewarteten Wagen. Technische Daten: Batteriekapazität, Ladeleistung (AC/DC), WLTP-Reichweite, Durchschnittsverbrauch, Bremsenzustand, Reifen (Sommer- und Winterreifen inklusive), sowie Preisparameter (Gesamtpreis, Preis pro kWh oder pro WLTP-Reichweitenkilometer) helfen bei der Bewertung. Diese persönlichen Kriterien bilden die Basis für die weitere Suche und ermöglichen einen objektiven Vergleich unterschiedlicher Angebote. Es empfiehlt sich, passende Angebote tabellarisch festzuhalten, um verschiedene Fahrzeuge direkt miteinander vergleichen und eine Vorauswahl treffen zu können. 2. Vereinbarung von Probefahrten Nachdem eine Vorauswahl getroffen wurde, sollten Probefahrten vereinbart werden. Bestenfalls mit verschiedenen Modellen, um diese subjektiv miteinander vergleichen zu können. Bei einer Probefahrt sollten die Ausstattungsmerkmale überprüft werden, da diese oft fehlerhaft angegeben werden. Außerdem können Gebrauchsspuren und Unstimmigkeiten im Serviceheft untersucht werden. 3. Kaufabschluss und Vertragsdetails Beim Kauf ist es wichtig, auf die Vertragsgestaltung zu achten. Die AGB sollten in Ruhe gelesen werden, da manche Händler Fahrzeugpreise exkl. USt. ausschreiben und in den AGB darauf hinweisen, dass die USt. nachträglich berechnet wird. Auch wenn dieses Vorgehen rechtlich unzulässig ist, sollten Sie zur Vertragsunterzeichnung eine neutrale Begleitperson mitnehmen, die sich bestenfalls mit Vertragsdetails gut auskennt. 4. Hinweis zur Akkugarantie Ein häufig diskutierter Punkt beim Kauf gebrauchter Elektroautos ist die Garantie auf die Hochvoltbatterie (HV-Garantie). Bei Fahrzeugen, wie dem VW ID.3 gilt beispielsweise eine Garantie über 8 Jahre oder 160.000 km. Vorausgesetzt ist allerdings, dass der Service regelmäßig bei zertifizierten Werkstätten durchgeführt wurde. Zudem greift die Garantie erst dann, wenn die Akkukapazität unter 70 % sinkt – ein Zustand, der in der Regel selten erreicht wird. Wägen Sie ab, ob sich der teurere Service überhaupt lohnt. Eine kurze Recherche liefert u.U. Aufschlüsse darüber, ob das bevorzugte Fahrzeugmodell anfällig für Defekte der HV-Batterie ist. 5. Laden des Elektroautos Ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines Elektroautos ist die Frage, wie und wo das Fahrzeug geladen werden kann. Teil 2 des Leitfadens stellt verschiedene Lösungen und Stolperfallen vor. Energietipp Eine Sitz- und Lenkradheizung im Elektroauto kann im Winter die Reichweite erhöhen, wenn stattdessen auf die Nutzung der Klimaanlage verzichtet wird. Anstatt den gesamten Fahrzeuginnenraum und alle darin befindlichen thermischen Massen zu beheizen ist es sinnvoll, die Energie gezielt und effizient zu nutzen. ### Intelligentes PV-Überschussladen von Elektroautos mit evcc Die Energiewende beginnt im eigenen Haushalt: Während die Einspeisevergütung für Solarstrom kontinuierlich sinkt (aktuell knapp 8 ct/kWh | Stand 03/2025) [1], steigen die Strombezugskosten auf knapp 30 ct/kWh [2]. Diese Schere macht die Eigenverbrauchsoptimierung in Privathaushalten ökonomisch sinnvoll. Für Besitzer von Elektrofahrzeugen und Photovoltaikanlagen wird die Software evcc (Electric Vehicle Charge Controller) zur Schlüsseltechnologie, um Solarüberschüsse direkt in die Fahrzeugbatterie zu lenken – herstellerunabhängig, effizient und kostensparend. evcc als Brücke zwischen Energieerzeugung und Mobilität evcc operiert als Open-Source-Energiemanager, entwickelt in der Programmiersprache Go für maximale Effizienz [3]. Die Software wird in der Regel auf einem sparsamen Einplatinenrechner (Raspberry Pi, NAS-System mit Docker) als zentrale Steuereinheit installiert. Sie ist für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux verfügbar und kann optional über Smart Home Systeme wie Home Assistant oder ioBroker gesteuert werden. Sie unterstützt und kombiniert Komponenten von einer Vielzahl an Herstellern miteinander und synchronisiert die folgenden Datenströme: Echtzeit-Photovoltaikleistung über Wechselrichter-APIs oder Modbus-Schnittstellen Hausakku-Ladezustände über eine API des Herstellers Strompreisdaten dynamischer Tarife (z.B. Tibber [4]) Fahrzeug-Ladestandsdaten via OCPP oder Herstellerschnittstellen Ein algorithmisches Regelwerk passt die Ladeleistung der Wallbox im Sekundentakt an, um den Eigenverbrauch zu maximieren, wobei verschiedene Modi konfiguriert werden können. PV-Überschussladen: Dieser Modus stellt sicher, dass möglichst kein Strom aus dem Netz bezogen wird [5]. CO₂-optimiertes Laden: Für den Netzbezug kann eine CO₂-Grenze festgelegt werden. Wenn der lokale Strommix diese übersteigt, wird das Fahrzeug nicht geladen [6]. Diese Funktion ist auch bei Ökostromtarifen sinnvoll, da der Strom hier nur bilanziell klimaneutral ist und Emissionen mehr oder weniger transparent ausgeglichen werden. Dynamische Stromtarife: Wird ein dynamischer Stromtarif zum Laden aus dem Netz verwendet, kann mit evcc eine Preisgrenze festgelegt werden, bei der das Fahrzeug nur geladen wird, solange der aktuelle Marktpreis die Preisgrenze unterschreitet [7]. Mindestladung & Ladelimit: Die Mindestladung, die in Prozent bzw. Reichweite (km) definiert werden kann, stellt sicher, dass das Fahrzeug möglichst schnell auf beispielsweise 25 % aufgeladen wird und anschließend bis zum Ladelimit von z.B. 80 % mit PV-Überschussstrom geladen wird [8]. Ladepläne: Durch den Ladeplan lässt sich der Fokus auf günstiges, emissionsarmes oder energieoptimiertes Laden setzen. Beim energieoptimierten Laden wird das Fahrzeug erst in den letzten Stunden vor der Abfahrt geladen, damit die Wärme, die durch den Ladevorgang entsteht, zum Heizen genutzt werden kann [9]. Hausbatterie: Hier kann eingestellt werden, ob die Hausbatterie beim Laden im Schnellmodus oder beim geplanten Laden entladen werden darf. Außerdem lässt sich ein Schwellwert festlegen, ab dem das Laden des Fahrzeugs priorisiert wird, sobald die Hausbatterie einen Ladestand von beispielsweise 50 % aufweist [10]. Die Software evcc ist grundsätzlich kostenlos. Allerdings ist für viele Schnittstellen ein Sponsortoken erforderlich, für das eine monatliche Gebühr i.H.v. 2 $ oder alternativ eine einmalige Gebühr i.H.v. 100 $ anfällt. Mit einem Demo-Key können die Schnittstellen kostenfrei getestet werden. Durch die Gebühr wird das Open-Source-Projekt, das hinter evcc steckt, finanziert [11]. Herausforderungen von evcc Technische Kenntnisse erforderlich: evcc sollte auf einem möglichst sparsamen Rechner installiert werden, der rund um die Uhr angeschaltet bleibt. Die Einrichtung eines solchen Rechners und die Installation von evcc erfordert gute IT-Kenntnisse und kann für viele Profiteure eine Hürde darstellen. Begrenzte Kompatibilität: Nicht alle Ladestationen, Wechselrichter, Stromspeicher oder Fahrzeuge werden unterstützt. Vor der Anschaffung einer Komponente sollte also die Kompatibilität mit evcc geprüft werden. Wartung und Updates: evcc ist ein aktives Open-Source-Projekt, bei dem laufend Updates veröffentlicht werden. Die Aktualisierung erfordert ebenfalls gute IT-Kenntnisse und sorgt für Sicherheit und Effizienz. Fazit evcc transformiert private Haushalte in mikrooptimierte Energiesysteme und ist eine hervorragende Lösung für alle, die ihr Elektrofahrzeug intelligent und nachhaltig laden möchten. Die Software eignet sich besonders für Nutzer, die bereits mit einer eigenen Anlage Energie erzeugen und ihre Ladekosten optimieren wollen. Allerdings sollte man dazu bereit sein, sich mit der Technik auseinanderzusetzen und Zeit zu investieren. Es gibt gute deutschsprachige Anleitungen, Videos und Foren zur Einrichtung und Wartung [12]. Energietipp Durch die Nutzung einer intelligenten PV-Überschussladung mit evcc kann ein Elektrofahrzeug bevorzugt mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen werden. Dies reduziert den Bezug teuren Netzstroms, steigert den Eigenverbrauch und senkt langfristig die Energiekosten. Vor der Installation sollte die Kompatibilität der Hardware geprüft und Zeit für die Einrichtung eingeplant werden. Quellen [1] Enpal B.V., “Aktuelle Einspeisevergütung 2025: Das ändert sich jetzt”, https://www.enpal.de/photovoltaik/einspeiseverguetung, Zugriff: 02.03.2025[2] Verivox GmbH, “Aktuelle Strompreise für Neukunden”, https://www.verivox.de/strom/strompreisentwicklung/, Zugriff: 02.03.2025[3] Michael Geers (evcc), “Sonne tanken. Ganz einfach.”, https://evcc.io, Zugriff: 02.03.2025[4] Tibber Deutschland GmbH, “Smarter Stromtarif, kleinere Rechnung”, https://tibber.com/de, Zugriff: 02.03.2025[5] Michael Geers (evcc), “PV Überschussladen”, https://docs.evcc.io/docs/features/solar-charging, Zugriff: 03.03.2025[6] Michael Geers (evcc), “CO₂-optimiertes Laden”, https://docs.evcc.io/docs/features/co2, Zugriff: 03.03.2025[7] Michael Geers (evcc), “Dynamische Stromtarife”, https://docs.evcc.io/docs/features/dynamic-prices, Zugriff: 03.03.2025[8] Michael Geers (evcc), “Mindestladung & Ladelimit”, https://docs.evcc.io/docs/features/limits, Zugriff: 03.03.2025[9] Michael Geers (evcc), “Ladepläne”, https://docs.evcc.io/docs/features/plans, Zugriff: 03.03.2025[10] Michael Geers (evcc), “Hausbatterie”, https://docs.evcc.io/docs/features/battery, Zugriff: 03.03.2025[11] Michael Geers (evcc), “Sponsorship”, https://docs.evcc.io/docs/sponsorship, Zugriff: 03.03.2025[12] heise und c’t, E-Auto laden mit PV-Überschuss: EVCC auf dem Raspi, https://www.youtube.com/watch?v=MoBpEXHMNjI, Zugriff: 03.03.2025 ### Was tun nach dem Ende der EEG-Vergütung? Der Energiestammtisch Tacherting erhält derzeit vermehrt Anfragen von Betreibern von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), deren EEG-Vergütung ausgelaufen ist. Viele wundern sich, warum die Vergütung ihrer Anlage im vergangenen Jahr niedriger war als im Jahr davor. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Ende der festen EinspeisevergütungAufgrund der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs waren die Strompreise 2022 besonders hoch. Im vergangenen Jahr haben sich die Preise jedoch wieder normalisiert – unter anderem dank eines höheren Anteils günstig erzeugter regenerativer Energie in Deutschland. Marktentwicklung der StrompreiseAufgrund der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs waren die Strompreise 2022 besonders hoch. Im vergangenen Jahr haben sich die Preise jedoch wieder normalisiert – unter anderem dank eines höheren Anteils günstig erzeugter regenerativer Energie in Deutschland. Was kann man tun? Das Ende der EEG-Förderung bedeutet einen Paradigmenwechsel: Statt den Strom primär ins Netz zu verkaufen, lohnt es sich nun, den Eigenverbrauch zu maximieren. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Strom reduziert den Bedarf an Netzstrom – eine Art „Sparen durch Eigenverbrauch“.Vereinfachtes Beispiel (ohne UST): Ü20 EEG PV-Anlage 4 kWp, jährliche Erzeugung 4000 kWh, Verbrauch 2-Personen-Haushalt 3000 kWh, Strompreis des Versorgers 30 ct/kWh, Einspeisevergütung Teileinspeiser 2,8 ct/kWh [1], Autarkie 35 % → 35 % von 3000 kWh = 1050 kWh (Eigenverbrauch), 4000 kWh - 1050 kWh = 2950 kWh (Teileinspeisung). Jährliche Einsparung durch Eigenverbrauch: 1050 kWh x 30 ct/kWh = 315,00 EUR Verdienst aus Einspeisevergütung durch Teileinspeisung: 2950 kWh x 2,8 ct/kWh = 82,60 EUR D.h. man spart durch Eigenverbrauch 315 EUR, während man nur noch 82,60 EUR durch Verkauf verdient. Empfehlungen für Anlagenbetreiber PV-Anlage weiter nutzen Solange die PV-Anlage technisch in Ordnung ist, sollte sie nicht abgebaut werden. Prüfen Sie, ob noch Herstellergarantien bestehen und melden Sie ggf. einen Garantieanspruch an. Speicherlösung prüfen Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch von ca. 35 % auf bis zu 70 % steigern. Rechnen Sie durch, ob sich die Investition für Sie lohnt. In unserem vereinfachten Beispiel würde sich die jährliche Einsparung durch Eigenverbrauch auf 630 EUR erhöhen, wodurch sich die Teileinspeisung auf 53,20 EUR reduziert. Für eine fest verbaute 5-kWh-Hausbatterie muss man, je nach Hersteller und Installateur, mit einer Investition zwischen EUR 4.000 und EUR 8.000 rechnen. Lassen Sie sich ein Angebot eines Fachunternehmens machen, wenn Sie interessiert sind. Eigenverbrauch optimieren Nutzen Sie stromintensive Geräte, wenn die Sonne scheint (z. B. Waschmaschine, Spülmaschine, Warmwasseraufbereitung). Ersetzen Sie fossile Verbraucher durch strombasierte Alternativen (z. B. Wärmepumpe statt Öl- oder Gasheizung, Elektroauto), wenn eine Neuanschaffung ansteht. Stromzähler konsolidieren Falls Ihre PV-Anlage über die Jahre erweitert wurde, prüfen Sie, ob sich mehrere Stromzähler zu einem einzigen Zähler zusammenfassen lassen, um Messkosten zu reduzieren. Betreibern von ausgeförderten Anlagen werden häufig vom Stromversorger zwei Abrechnungen erstellt, eine für die Einspeiseabrechnung und eine für die Eigenverbrauchsermittlung. Wenn der Betreiber einverstanden ist, dass die Ermittlung des erzeugten Stroms nicht mehr von dem Energieversorger dokumentiert wird, könnte man den Zähler für die Eigenverbrauchsabrechnung abmelden und sich dadurch den jährlichen Verrechnungspreis in Höhe von ca. 30 EUR sparen. Mit diesen Maßnahmen können Sie Ihre PV-Anlage weiterhin wirtschaftlich betreiben und langfristig von günstiger, selbst erzeugter Solarenergie profitieren. Energietipp Maximieren Sie den Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage, denn jede selbst genutzte Kilowattstunde spart bares Geld. Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch auf bis zu 70 % steigern – rechnen Sie durch, ob sich die Investition lohnt. Nutzen Sie stromintensive Geräte gezielt bei Sonnenschein, um Ihren Netzstrombezug weiter zu reduzieren. Quellen [1] Netztransparenz.de / 50Hertz Transmission GmbH, "Marktwertübersicht", https://www.netztransparenz.de/de-de/Erneuerbare-Energien-und-Umlagen/EEG/Transparenzanforderungen/Marktpr%C3%A4mie/Marktwert%C3%BCbersicht, Zugriff: 28.02.2025 ### TADUS – Elektrotraktor aus Schnaitsee Ein Traktor ohne Diesel? Noch vor wenigen Jahren hätte sich wohl kaum jemand vorstellen können, dass ein vollelektrischer Traktor in der Landwirtschaft aufgrund der Reichweitenangst im PKW-Bereich sinnvoll einsetzbar ist. Doch Hersteller wie Fendt [1], Monarch Tractor [2] oder TADUS [3] aus Schnaitsee demonstrieren das Gegenteil. Je nach Anwendungsgebiet haben die verschiedenen Maschinen wie bei jedem Traktor ihre eigenen Vor- und Nachteile. Im Vergleich zu Traktoren mit konventionellen Verbrennungsmotoren teilen sich batterieelektrische Modelle allerdings Vorteile, mit denen sich zusätzliche Einnahmequellen für Betriebe erschließen lassen. Am Beispiel des TADUS soll dieser Artikel die Vorteile von elektrischen Traktoren genauer beleuchten. Mit modernster Technik, beeindruckender Effizienz und einer klaren Vision zeigen Thaddäus und Johanna Baier, wie der Elektrotraktor TADUS zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Lösung für landwirtschaftliche Betriebe werden kann. Die Motivation für die Entwicklung des Elektrotraktors ist, die Effizienz und Umweltfreundlichkeit von Elektroantrieben in die Landwirtschaft zu übertragen und Synergieeffekte zu nutzen. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team wurde ein erstes Funktionsmuster des TADUS Traktors im Conversion-Design realisiert [4]. D.h. ein bestehender Traktor mit Verbrennungsmotor wurde auf einen elektrischen Antriebsstrang umgerüstet, um verschiedene Aspekte des Fahrzeugkonzepts zu erproben. Aktuell wird ein seriennaher Prototyp im Purpose-Design entwickelt, der sich in Aufbau und Aussehen von einem konventionellen Traktor unterscheidet, um die Gestaltungsfreiheit eines vollelektrischen Antriebsstrangs voll auszunutzen. Der Markteintritt des TADUS Traktors ist für das nächste Jahr 2025 geplant. Technologie für die Zukunft der Landwirtschaft Das Erprobungsfahrzeug besitzt einen Akku mit einer Kapazität von 50 kWh und ein Dieselaggregat, das zugeschaltet werden kann. Der marktreife TADUS Traktor wird hingegen einen vollelektrischen Antriebsstrang mit 80 kW Dauer- und 120 kW Spitzenleistung aufweisen und eine Batteriekapazität von 200 kWh besitzen. Diese Kapazität erlaubt Einsatzzeiten von etwa 3,2 Stunden beim Pflügen mit fünf Scharen oder zehn Stunden beim Gras Zetten mit einem 6,9 m Kreiselwender, was für viele landwirtschaftliche Arbeiten ausreichend ist. Die Gleichstrom-Schnellladefähigkeit des 800 Volt Akkus mit bis zu 180 kW ermöglicht kurze Standzeiten und durch das Wechselbatteriesystem ist es sogar möglich, den Betrieb bei Bedarf nahtlos fortzusetzen. Technisch wäre es theoretisch auch möglich, den Traktor nahtlos bei hoher Auslastung zu betreiben, indem ein Dieselaggregat an der Frontzapfwelle montiert wird, um mit dem damit verbundenen Elektromotor im Generatorbetrieb Energie für den Antriebsstrang bereitzustellen. Angeboten wird diese Funktion derzeit aber nicht. Der elektrische Antriebsstrang wurde speziell für den Traktor entwickelt und nutzt eine modulare Architektur, die Energieverluste minimiert und eine effiziente Steuerung ermöglicht. Neben der Antriebsleistung bietet das Fahrzeug eine stufenlose Fahrgeschwindigkeit und Rekuperationstechnik, die Energie bei Bremsvorgängen zurück in die Batterie speist. Dieser Ansatz reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch den Verschleiß des Fahrzeugs. Einsparungen durch Energieeffizienz Die Entwicklung von TADUS zielt darauf ab, wirtschaftlich tragfähige Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen. Betreiberinnen und Betreiber mit eigener Photovoltaikanlage können den Traktor nahezu kostenneutral betreiben. Doch auch ohne PV-Anlage ergeben sich Einsparpotenziale, da die Betriebskosten eines Elektrofahrzeugs von Strom über Wartung bis hin zur Langlebigkeit deutlich geringer ausfallen als bei dieselbetriebenen Maschinen. Ein Beispiel: Über eine Betriebsdauer von 15.000 Stunden spart ein vollelektrisch betriebener Traktor bis zu 525 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einem Dieselmodell ein. Gleichzeitig reduzieren sich die Energiekosten um etwa 70 % bei eigener Stromproduktion, wenn man von einem Diesel-Einkaufspreis von 52 ct/kWh, einem Strom-Einkaufspreis von 30 bis 40 ct/kWh und einer Einspeisevergütung von 10 ct/kWh ausgeht. Gerade für Betriebe mit Ü20-PV-Anlagen ohne Einspeisevergütung könnte ein vollelektrischer Traktor also eine sinnvolle Ergänzung sein, um den Eigenbedarf der selbst erzeugten Solarenergie zu erhöhen und die Treibstoffkosten zu reduzieren. Man könnte es als wirtschaftlichen Wahnsinn bezeichnen, eine so teure Maschine wie einen Traktor nur durchschnittlich 500 Stunden im Jahr zu nutzen. Das entspricht einer Auslastung von knapp 6 %. Deshalb liegt es nahe, den mobilen Akku des Fahrzeugs auch stationär zu nutzen, indem PV-Überschussstrom gespeichert wird und bei Bedarf dem Betrieb oder dem Wohngebäude bereitgestellt wird. Außerdem lässt sich mit der gespeicherten Energie über die Flexibilitätsvermarktung eine zusätzliche Einkommensquelle erschließen, indem die Energie genau dann ins Netz eingespeist wird, wenn die Erlöse am Markt besonders hoch sind. Energietipp Der TADUS Traktor zeigt, wie technologische Innovationen im ländlichen Raum zur Energiewende beitragen können. Von der Integration in bestehende PV-Systeme bis hin zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit demonstriert TADUS, dass batterieelektrische Traktoren nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praxistauglich sind und sich nahtlos in bestehende landwirtschaftliche Betriebe einfügen. Quellen [1] AGCO GmbH, “Fendt e100 V Vario”, https://www.fendt.com/int/agricultural-machinery/e-tractors/fendt-e100-v-vario, Zugriff: 07.12.2024[2] Monarch Tractor, ”Driving Farm Profitability and Planet Sustainability“, https://www.monarchtractor.com/, Zugriff: 07.12.2024[3] TADUS GmbH, “TADUS E-Traktoren”, https://www.tadus.com/, Zugriff: 30.11.2024[4] Süddeutsche Zeitung, “Thaddäus Baier: Wenn der Traktor nicht mehr dieselt”, https://www.sueddeutsche.de/sonderthemen/bayern/thaddaeus-baier-traktor-landwirtschaft-antriebsformen-weg-e-bulldog-zukunft-entwicklung-projekt-ziel-185010, Zugriff: 30.11.2024 ### Mieterstrom & Co. Eine Übersicht Die Idee von Mieterstrom ist, das Potenzial ungenutzter Dachflächen für die lokale Erzeugung von regenerativem PV-Strom zu nutzen und dem Mieterstromanbieter und Mieter entsprechende Anreize zu bieten. Grundsätzlich gilt zum Vorteil aller Beteiligten: Mieterstrom entfaltet sein volles Potenzial, wenn sich möglichst viele Mieter eines Mietshauses oder Quartiers daran beteiligen und viel des selbst erzeugten Stroms genutzt wird. Der Anreiz steigt, wenn die finanzielle Ersparnis gegenüber Netzstrom attraktiv ist und eine Hausbatterie die Nutzbarkeit des selbst erzeugten Stroms erhöht. Es gibt unterschiedliche Mieterstrommodelle, um den Anreiz auch organisatorisch zu erhöhen. Direktvermarktung Der Vermieter verkauft den selbst erzeugten Strom direkt an die Mieter, ohne das öffentliche Netz zu nutzen. Dies ist einfach umzusetzen und erfordert keine Verpflichtung zur Vollversorgung. Allerdings entfällt der Anspruch auf den Mieterstromzuschlag und die Mieter benötigen einen zusätzlichen Vertrag für den Reststrombedarf. Gemeinschaftliche Versorgung Eigentümergemeinschaften investieren gemeinsam in eine PV-Anlage und verteilen den erzeugten Strom direkt an die Bewohner. Dies reduziert den bürokratischen Aufwand und vermeidet die Vollversorgungsverpflichtung. Allerdings gibt es auch hier keinen Anspruch auf Mieterstromzuschläge und die Abrechnung gestaltet sich komplexer. Vermieter als Energieversorger In diesem Modell tritt der Vermieter als Stromlieferant auf und deckt den gesamten Strombedarf der Mieter. Dies bietet Vorteile wie den Anspruch auf Mieterstromzuschläge und vollständige Kontrolle über die Stromversorgung. Allerdings sind der administrative Aufwand und rechtliche Verpflichtungen erheblich höher. Lieferkettenmodell (Contracting) Hier übernimmt ein Energiedienstleister die Rolle des Energieversorgers und betreibt die Anlage, während der Vermieter lediglich die Anlagentechnik bereitstellt. Dies minimiert den Aufwand und das Risiko für den Vermieter, bedeutet aber auch eine gewisse Abhängigkeit von Dienstleistern und weniger direkte Kontrolle. Genossenschaftsmodell Mieter und Vermieter schließen sich zu einer Genossenschaft zusammen, um steuerliche Vorteile zu nutzen und die Verantwortung gemeinschaftlich zu tragen. Dieses Modell ermöglicht die Mitbestimmung der Mieter, erfordert jedoch Engagement und Organisation von allen Beteiligten. Pachtmodell Der Vermieter verpachtet die Anlage an einen Dienstleister, der den Betrieb übernimmt. Dies reduziert den Aufwand für den Vermieter und ermöglicht Einnahmen durch die Verpachtung. Jedoch führt dies zu einer stärkeren Abhängigkeit von externen Betreibern und weniger Einfluss auf den Anlagenbetrieb.Jedes Modell bietet eine individuelle Lösung, abhängig von den Zielen, Ressourcen und Anforderungen der Beteiligten. Energietipp Auch wenn im Haus kein Mieterstrommodell umgesetzt wird, können Mieter eine Balkonanlage installieren. Um dabei den Eigenverbrauch zu steigern, stehen inzwischen innovative und praxiserprobte Stromspeicher aus industriellen unabhängigen Stromversorgungen (USV) zur Verfügung. Diese ermöglichen es, den selbst erzeugten Strom effektiver zu nutzen und die Energiekosten nachhaltig zu senken. Mit diesen Lösungen können Mieter auch ohne ein gemeinsames Strommodell von den Vorteilen erneuerbarer Energien profitieren. Quellen [1] https://www.forum-verlag.com/fachwissen/bau-und-geb%C3%A4udemanagement/waechst-der-mieterstromzuschlag-oder-sinkt-die-verguetung/ ### Reisen mit dem Zug ins Ausland Im Zeitalter des Klimawandels und wachsender Umweltbewusstheit wird die Art und Weise, wie wir reisen, immer wichtiger. Eine Reise ins Ausland muss nicht zwangsläufig mit hohen CO₂-Emissionen verbunden sein. Zugreisen stellen eine nachhaltige Alternative dar, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch bereichernd sein kann. 1. Kohlendioxid-Emissionen: Zug vs. Auto und Flugzeug Der Umweltaspekt spielt bei der Wahl des Verkehrsmittels eine entscheidende Rolle. Im Vergleich zu Flugzeugen und Autos erzeugen Züge deutlich weniger CO₂-Emissionen. Während ein Flug von Berlin nach Paris etwa 200 kg CO₂ pro Person verursacht, beträgt der Ausstoß bei einer Fahrt im Elektrozug nur etwa 15 kg CO₂ pro Person. Selbst Dieselzüge, die weniger effizient als Elektrozüge sind, verursachen mit rund 35 kg CO₂ pro Person immer noch deutlich weniger Emissionen als Autos und Flugzeuge. Besonders bei Elektrozügen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, kann der CO₂-Ausstoß nahezu null betragen. 2. Der Weg ist das Ziel: Die Reise als Erlebnis Zugreisen bieten nicht nur ökologische Vorteile, sondern bereichern auch das Reiseerlebnis. Statt sich in Warteschlangen und engen Flugzeugsitzen wiederzufinden, beginnt die Reise im Zug bereits beim Einsteigen. Die vorbeiziehenden Landschaften, die sich vor den Zugfenstern abwechseln, erzählen ihre eigenen Geschichten. Man entdeckt charmante Städte und atemberaubende Naturkulissen, die man sonst nie gesehen hätte.Zudem bietet das Reisen mit dem Zug die Möglichkeit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Ob es der Sitznachbar ist, der von seinen letzten Reiseerfahrungen berichtet, oder die gemeinsame Mahlzeit im Speisewagen – der soziale Aspekt ist beim Zugfahren besonders ausgeprägt. Auch die gemeinsame Zeit mit Mitreisenden, sei es mit der Familie oder Freunden, ist intensiver, da man nicht durch das Fahren abgelenkt ist und sich auf das Zusammensein konzentrieren kann. 3. Tipps für Zugreisen ins Ausland Frühzeitig buchen: Gerade bei internationalen Verbindungen gibt es oft Frühbucherrabatte, die die Reise erheblich günstiger machen. Nachtzüge nutzen: Nachtzüge bieten den Vorteil, dass man im Schlaf ankommt und keine wertvolle Zeit verliert. Zudem spart man sich die Kosten für eine Übernachtung im Hotel. Landschaften genießen: Wähle eine Route, die durch landschaftlich reizvolle Gebiete oder interessante Städte führt. So wird die Anreise zum Erlebnis und nicht nur zur Notwendigkeit. Flexibilität einplanen: Nutze die Möglichkeit, an Zwischenstationen auszusteigen und die Umgebung zu erkunden. Fahre mit dem nächsten Zug oder am nächsten Tag weiter, wenn eine reizvolle Stadt auf dem Weg liegt. Oft bieten sich dadurch ungeplante, aber unvergessliche Erlebnisse. Komfort optimieren: Packe Snacks, ein gutes Buch oder Kopfhörer ein, um die Reise noch angenehmer zu gestalten. Viele Bahnen im Ausland bieten auch kostenloses WLAN, sodass man während der Fahrt arbeiten oder Filme streamen kann. 4. Fazit Das Reisen mit dem Zug ins Ausland ist eine umweltfreundliche und zugleich bereichernde Alternative zu Flugzeug und Auto. Es verbindet die Freude am Reisen mit einem bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Der Weg wird zum Ziel, und die Reise selbst zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer sich für die Bahn entscheidet, reist nicht nur verantwortungsvoller, sondern auch mit einem tieferen Sinn für die Schönheit und Vielfalt unserer Welt. Energietipp Nutze das Interrail-Ticket, um Europa umweltfreundlich zu erkunden! Mit unterschiedlichen Zeitpässen können Personen aller Altersgruppen bis zu 33 Länder ansteuern und dabei nicht nur Energie, sondern auch CO₂-Emissionen sparen. Selbst Hochgeschwindigkeitszüge wie der TGV oder Eurostar sind mit einer Sitzplatzreservierung nutzbar, sodass man schnell und bequem unterwegs ist, ohne die Umwelt stark zu belasten. Mit dem Zug zu reisen ist eine beeindruckende und energieeffiziente Alternative zum Flugzeug und trägt dazu bei, Deinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Quellen [1] https://www.interrail.eu/de/interrail-passes ### Der Energiestammtisch stellt sich vor Gründung 29.04.2022 mit dem Ziel, das Thema Energie präsent zu halten, Plattform für interessierte Bürger und Erfahrungsaustausch, Durchführung von Projekten - Seither ohne Pause jeden Monat durchgeführt – Bisher 30 Treffen Bisher 164 Teilnehmer, die den Energiestammtisch ein oder mehrmals besucht haben, aus 22 Gemeinden im Umkreis, jedoch 80 % der Besucher aus dem Gemeindegebiet Tacherting. Durchschnittlich 19 Teilnehmer je Treffen Bereits im April 2022 wurde die Homepage www.energie-tacherting.de und das Logo erstellt. Seit Juli 2022 wurde jeden Monat ein Energiegedanke verfasst und im Gemeindeboten veröffentlicht. Im Oktober 2022 erfolgte die Gestaltung und der Druck des Rollups. Beteiligung am Aktionstag Klimawelt in den Jahren 2022, 2023 und 2024 mit der Vorstellung privater Anlagen mit erneuerbarer Energien, einer E-Auto-Ausstellung auf dem Parkplatz und dem Energiestammtisch mit Referenten. Seit April 2023 erfolgt ein Nachbericht im Trostberger Tagblatt, indem der Energiegedanke wiedergegeben wurde.Ab November 2024 wird dieser jedoch nur noch gekürzt im Rahmen eines Nachberichts zur Veranstaltung erscheinen. Jeder Teilnehmer am Energiestammtisch, der seine E-Mail-Adresse in der Anwesenheitsliste eingetragen hat, erhält monatlich ein E-Mail mit der Einladung zum nächsten Energiestammtisch und interessanten Informationen und Veranstaltungstipps zum Thema Energie. Einrichtung WhatsApp-Gruppe zum Teilen von interessanten Energiethemen. Referenten Peter Pospischil, Energieagentur Traunstein zum Thema: Tipps zum Energiesparen Architekturbüro Sylvester Dufter zum Thema: Ökologisches Bauen und Sanieren Ingomar Blum zum Thema: Die EMobilie – Erfahrungsbericht Peter Ober, Bürgerenergie Kienberg zum Thema: Bürgerenergie Eduard Schlögl, Emertsham zum Thema: HVO100 Franz Obermayer, Kirchweidach zum Thema: Agri-PV-Energie- und Lebensmittelerzeugung auf einer Fläche Peter Pospischil Ingomar Blum Peter Ober Eduard Schlögl Gemeinsame Besuche Klärwerk Tacherting EGTF Tacherting Geothermiekraftwerk Bruck E-Ladestellen bei Tank & Talk in Emertsham Verschiedene Veranstaltungen zum Thema Energie (z.B. EGIS, Aktionsbündnis Windkraft, Rosenheimer Energiedialoge) Beteiligung am Besuch des Windpark Munderfing Klärwerk Tacherting Klärwerk Tacherting Geothermie Bruck Geothermie Bruck E-Ladestellen in Emertsham Windpark Munderfing Windpark Munderfing Projekte Antrag zur Errichtung von PV-Anlagen auf gemeindlichen Gebäuden Besprechung Kriterien für PV-Freiflächenanlagen Bedarfsumfrage Carsharing – Erstellung einer Online-Plattform und Vorstellung des Ergebnisses im Gemeinderat. Wirtschaftlichkeitsberechnung Flusswärmepumpe Wirtschaftlichkeitsberechnung Umwandlung PV-Strom in Wasserstoff Berechnung von Auslegungen von PV-Anlagen und Hausbatterien für Bürgeranfragen Die Beteiligung am Ferienprogramm ist für uns selbstverständlich! 2021 (noch unter Energiereferat) Wasserkraft Besichtigung des Kraftwerk 2 der Alzkraftwerke Heider in Wajon Anschließend Basteln eines Wasserrads und Tischtennisspielen im Garten 2022 Die Kraft der Sonne Besichtigung der PV-Anlage bei der Feuerwehr Tacherting und Basteln eines Solarautos mit Wettrennen. 2023 Wärme aus der Erde Besichtigung der Geothermieanlage in Bruck und Basteln eines Dampfboots mit Testfahrt im Planschbecken. 2024 Woher kommt die Wärme? Vergleich des CO₂-Verbrauchs für 1 x Duschen mit unterschiedlichen Wärmeerzeugern und Basteln einer Dampfmaschine. Wasserkraft Wasserkraft Kraft der Sonne Kraft der Sonne Wärme aus der Erde Wärme aus der Erde Woher kommt die Wärme? Woher kommt die Wärme? ### Aktionstag Klimawelt beim Energiestammtisch Tacherting mit umfangreichem Programm Seit seiner Gründung durch die Energiereferentin Petra Blum im April 2024 beteiligt sich der Energiestammtisch Tacherting jedes Jahr, so auch am 25.10.2024, am Aktionstag Klimawelt, der von der gemeinnützigen GmbH 360grad mensch ausgerufen und inzwischen deutschlandweit durchgeführt wird. Ab 16 Uhr wurden private Anlagen einzelner Mitglieder des Energiestammtisches vorgestellt. Das Format dieser Veranstaltung gleicht einer Messe, bei der in Einzelgesprächen viele Bürger die Gelegenheit nutzten, gleichartig geplante Anlagen zu besprechen und die Erfahrungen der Anlagenbetreiber Ingomar Blum, Gregor Wolf, Waldemar Karsten und Manfred Schönberger abzurufen. Letzterer stellte zudem dar, wie viel CO₂ bei der Erwärmung von 10 Liter Wasser durch unterschiedliche Wärmeerzeuger ausgestoßen wird und hatte auch zwei Wallboxen, sowie das Modell einer Deckenheizung zur Ansicht dabei. Petra Blum stellte eine Zusammenfassung der bisherigen Aktionen des Energiestammtischs auf einer Pinnwand dar, die sie gemeinsam mit den bisherigen Basteleien im Ferienprogramm unter dem Motto „Der Energiestammtisch stellt sich vor.“ ausstellte. Zudem wurden auf dem Parkplatz verschiedene E-Auto-Modelle ausgestellt und die Möglichkeit des Informationsaustauschs mit den Besitzern genutzt. Insgesamt fanden sich nachmittags ca. 30 Besucher ein, um über die vorgestellten Anlagen und E-Autos zu diskutieren. Ebenso viele, jedoch teilweise neue Besucher, fanden sich ab 19 Uhr zum monatlichen Energiestammtisch mit dem Referat von Franz Obermayer zum Thema „Agri-PV-Energie- und Lebensmittelerzeugung auf einer Fläche“ ein. Franz Obermayer berichtete von der Installation einer PV-Vertikal-Anlage auf einem Feld seines Biobauernhofs in Kirchweidach. Die Module sind bifazial, was bedeutet, dass beide Seiten die Stromerzeugung ermöglichen, dienen als Lärmschutz zur Bahnstrecke hin und sind daher nach Nord/Süd ausgerichtet. Da in wenigen Metern Entfernung zur Anlage auf seinem Grundstück eine Stromleitung durchführt, konnte die Anlage dort angeschlossen werden. Im Vergleich zu konventionellen PV-Freiflächenanlagen hat eine PV-Vertikal-Anlage ca. 50-60 % Stromertrag. Der Vorteil läge jedoch darin, dass die Fläche für die Landwirtschaft erhalten bleibt, da nur ca. 1 % überbaut würden und im Gegensatz zu konventionellen Anlagen am Vormittag und Nachmittag die meiste Energie erzeugt werde, wodurch das Netz entlastet wird. Bei einem Reihenabstand von 12 m könne das Feld mit einer GPS-gesteuerten Fräse bis zu 3 cm Abstand zu den Modulen bewirtschaftet und verschiedene Getreidesorten angebaut werden. Zudem entsteht auf dem Streifen unter den Modulen eine Biodiversitätsfläche, die der Natur zugutekommt. Er berichtete auch von dem zusätzlich errichteten Speicher, der ihm ermöglicht, die erzeugte Energie zu speichern und damit den Eigenverbrauch zu erhöhen und das Netz zu entlasten. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen plant Franz Obermayer bereits eine weitere PV-Vertikal-Anlage im nächsten Jahr. Petra Blum bedankte sich beim Referenten für den informativen Vortrag und fuhr gleich mit dem Dank an die Unterstützer des Energiestammtisch Tacherting im vergangenen Jahr fort. Sie dankte besonders Andreas Blum für die Verfassung von zwei Energiegedanken, der Betreuung der Webseite, der Durchführung der Umfrage zum Carsharing und der Entwicklung und des 3D-Drucks des Dampfmaschinen-Modells fürs Ferienprogramm, den weiteren Verfassern von den Energiegedanken, den Ausstellern am Aktionstag Klimawelt und den Betreuern des Ferienprogramms. „Ohne Euch und ohne das große Interesse in der Bevölkerung, wäre der Energiestammtisch Tacherting nicht möglich.“, sagte sie. Im Anschluss stellte Petra Blum ihren Energiegedanken und Energietipp für den Monat November vor, der von der kommunalen Wärmeplanung als entscheidenden Schritt für den Klimaschutz handelt. Der Energiegedanke kann vollständig unter www.energie-tacherting abgerufen werden.Der nächste Energiestammtisch findet am 29.11.2024 in der Pizzeria Don Camillo in Tacherting statt. ### Kommunale Wärmeplanung - Ein entscheidender Schritt für den Klimaschutz Ausgangslage In Deutschland entfallen laut dem Umweltbundesamt rund 60 % des Endenergieverbrauchs auf den Wärmeverbrauch. Dieser setzte sich 2021 unter anderem aus Raumwärme (28 %), Warmwasser (5,5 %) und Prozesswärme (22,6 %) zusammen. Insbesondere in privaten Haushalten wird mehr als 90 % des Gesamtenergieverbrauchs für die Erzeugung von Wärme genutzt. Der überwiegende Anteil dieser Energie stammt aus fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas. Aus diesem Grund spielt die Wärmeversorgung eine zentrale Rolle bei der Erreichung der Klimaziele [1]. Um den notwendigen Übergang zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu gestalten, wurden Kommunen dazu verpflichtet, bis spätestens 2028 eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Für kleinere Gemeinden unter 10.000 Einwohnern sind vereinfachte Verfahren mit reduzierten Anforderungen vorgesehen, da sie sich z.B. durch das sogenannte „Konvoi-Verfahren“ zu einem gemeinsamen Wärmeplan zusammenschließen können [2]. Der Gemeinderat in Tacherting beschloss am 27.07.2023 aufgrund eines Antrags der SPD-Fraktion, Fördermittel zur kommunalen Wärmeplanung zu beantragen. Durch die Antragstellung in 2023 konnte eine Förderquote von 90 % erreicht werden. Die Bewilligung hierzu liegt seit kurzem vor.Die Antragstellung wurde vor allem durch den Zustand der veralteten Heizungsanlagen in einigen kommunalen Gebäuden, sowie durch anstehende Heizungs-Modernisierungen privater Bestandsgebäude, aber auch durch die Planung neuer Baugebiete motiviert. Durch die kommunale Wärmeplanung soll Planungssicherheit für Bürger und Gewerbetreibende geschaffen werden. Ablauf einer kommunalen Wärmeplanung Die kommunale Wärmeplanung beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Projektpartners, der die Gemeinde und ihre Ortsteile untersucht. Dabei werden Konzepte für die Wärmeversorgung entwickelt, beginnend mit einer Bestandsanalyse, bei der Aspekte wie Gebäudetypen, Bauartklassen, Energieverbrauch, die Beheizungsstruktur, die bestehende Wärmeinfrastruktur und die Energie- und Treibhausgasbilanz untersucht werden. Dies kann z. B. durch Abfrage von GEO-Daten und Daten der Gemeinde und Energieversorger erfolgen. Darauf aufbauend ermittelt die Potenzialanalyse Energieeinsparpotenziale, den möglichen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger, Möglichkeiten zur Nutzung von Abwärme, Wärmenetz- und KWK-Potenziale (Kraft-Wärme-Kopplung). Das Ergebnis ist ein Zielszenario mit Meilensteinen für 2030, 2035 und 2040, das zeigt, welche Ortsteile sich für eine zentrale Wärmeversorgung eignen oder für welche Ortsteile in absehbarer Zeit keine kommunale Wärmeversorgung erfolgen wird und weiterhin die dezentrale Wärmeversorgung zum Einsatz kommen muss. Es können auch Prüfgebiete ermittelt werden, bei denen die Wärmeversorgungsart noch unklar ist. Die Wärmeplanung schließt mit einer Umsetzungsstrategie ab, die in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst wird. Die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans dauert in der Regel etwa ein Jahr [3].Wichtig ist dabei, dass es für Haushalte keinen Anschlusszwang an die Wärmenetze gibt. Sie können selbst entscheiden, ob sie sich anschließen möchten oder eine eigenständige Versorgung wählen. Lediglich bei Neubaugebieten können Kommunen einen Anschluss- und Benutzungszwang für Wärmenetze festlegen.In Neubaugebieten gilt seit 1. Januar 2024, dass jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien (EE) betrieben werden muss.Das Gebäude-Energiegesetz (GEG) wird mit einer kommunalen Wärmeplanung verzahnt. Für Bestandsgebäude greift die 65-EE-Pflicht beim Tausch der Heizung erst mit vorliegender Wärmeplanung. Solange diese nicht vorhanden ist, dürfen im Bestand und in Neubauten außerhalb von Neubaugebieten weiterhin auf Wasserstoff umrüstbare Gasheizungen verbaut werden (H2-ready) [4]. Definition Nah- und Fernwärmeversorgung Der Unterschied zwischen Nah- und Fernwärme liegt in der Anzahl der angeschlossenen Wohneinheiten. Nahwärme wird für Gebiete mit weniger als 300 angeschlossenen Wohneinheiten verwendet. Sie ist für ein niedrigeres Temperaturniveau und kleinere Gemeinden ausgelegt, die meist nur Wohngebäude oder kleinere Gewerbegebäude versorgen. Der Ort der Wärmeerzeugung befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Ort des Wärmeverbrauchs. Die Nahwärmeversorgung kommt daher auch für eine quartiersbezogene Lösung, z.B. ein bestimmtes Baugebiet betreffend, in Betracht. Fernwärme hingegen versorgt größere Städte und Bezirke mit über 300 angeschlossenen Wohneinheiten. Sie arbeitet mit höheren Temperaturen und wird zur Versorgung ganzer Städte und Bezirke mit Wohn- und Nichtwohngebäuden eingesetzt. Der Ort der Wärmeerzeugung befindet sich in der Regel weit entfernt vom Ort des Wärmeverbrauchs. Ein Beispiel hierfür ist die Planung des Fernwärmenetzes von der Geothermieanlage in Bruck nach Garching. Moderne Wärmenetze setzen auf Sektorenkopplung, also die Kombination verschiedener Technologien wie beispielsweise verschiedene Arten von Wärmepumpen, PV-Anlagen, Abwärme oder Eis-Energiespeicher in Kombination mit einem Spitzenlastkessel, um eine nachhaltige Wärmeversorgung sicherzustellen [5].Die kommunale Wärmeplanung ist somit ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft und bietet sowohl Städten als auch ländlichen Gemeinden die Möglichkeit, sich langfristig auf die Herausforderungen der Energiewende vorzubereiten. Energietipp Sollte jetzt ein Heizungstausch anstehen, überlegen Sie gut, ob Sie noch eine Öl- oder Gasheizung wählen, die hinsichtlich des CO₂-Preises und dem Anstieg von Netzentgelten bei Gas zunehmend teurer wird, oder eher auf eine Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien setzen, für die es attraktive Förderprogramme gibt [6]. Nutzen Sie die Beratungsmöglichkeiten durch Energieeffizienzexperten oder buchen Sie über die Energieagentur Südostbayern einen Energie-Check in Ihrem Eigenheim, mit einem Eigenanteil von nur 30 EUR. Quellen [1] Anteil des Wärmeverbrauch am Endenergieverbrauch 2008 und 2021, Eigene Darstellung Umweltbundesamt auf Basis Arbeitsgemeinschaft erneuerbarer Energien, https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-fuer-fossile-erneuerbare-waerme, Stand 02/2023  / 13.10.2024 [2]Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Kommunale Wärmeplanung, https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/WPG/kommunale-waermeplanung.html / 22.10.2024 [3] INEV Rosenheim, Live-Webinar Kommunale Wärmeplanung, 18.07.2023 [4] Verband der Immobilienverwalter Deutschland e. V. (VDIV Deutschland) , “GEG-Novelle beschlossen – was das für Bestandsgebäude bedeutet“ , 19.09.2023 / https://vdiv.de/news-details/geg-novelle-beschlossen-was-das-fuer-bestandsgebaeude-bedeutet, Zugriff: 22.10.2024 [5] Marco Ohme - Viessmann Deutschland GmbH, Online-Webinar ODH „Kommunale Wärmeplanung” – Das Quartier als Lösung, 11.07.2023 [6] Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V., Klimapaket: Hier berechnen Sie den CO₂-Preis Ihrer Heizkosten, 05.06.2024 / Klimapaket: Hier berechnen Sie den CO₂-Preis Ihrer Heizkosten | Verbraucherzentrale.de / 22.10.2024 ### Flusswärmepumpe als Alternative zur Geothermie In einem früheren Energiegedanken wurden im Energiestammtisch bereits das Funktionsprinzip, die verschiedenen Arten und die Vor- und Nachteile von Wärmepumpen vorgestellt [1]. In diesem Artikel soll ein Konzept für eine Großwärmepumpe erarbeitet werden, das in ein Fernwärmenetz integriert werden kann und eine potenzielle Alternative zur Geothermie darstellt. Exemplarisch werden für die Auslegung der Wärmepumpe die Gegebenheiten in Tacherting betrachtet. Ein Fernwärmenetz bringt für sich schon einige Vorteile mit sich. Beispielsweise bräuchte jeder Haushalt nicht mehr eine eigene Heizungsanlage, sondern nur noch eine Wärmeübergabestation und die Wärme im Fernwärmenetz kann von größeren Anlagen erzeugt werden, die in der Regel deutlich effizienter sind als kleine Heizungsanlagen. Tacherting hat durch die Lage in unmittelbarer Nähe zur Alz den Vorteil, dass durch Wasserkraft ein Großteil des elektrischen Energiebedarfs der Haushalte gedeckt werden kann. Doch im Wasser steckt noch deutlich mehr Energie in Form von Wärme, die mithilfe einer Flusswärmepumpe genutzt werden könnte. Wie jeder an der eigenen Stromrechnung erkennen kann, ist der durchschnittliche pro Kopf Jahresenergiebedarf zum Heizen mit 8.817 kWh x (0,71 + 0,15 + 0,05) = 8.023 kWh deutlich höher als der elektrische Energiebedarf [2]. Deshalb wäre es sinnvoll, den Standortvorteil in Tacherting zu nutzen und hinsichtlich der Wärmeenergieversorgung unabhängiger von konventionellen Energieträgern zu werden. Die folgende Grafik zeigt den schematischen Aufbau einer Flusswärmepumpe und deren Integration in ein Fernwärmenetz. Dimensionierung Im folgenden Rechenbeispiel, das das Potenzial einer Flusswärmepumpe in Tacherting zeigen soll, wird angenommen, dass etwa 3.500 Einwohnerinnen und Einwohner in Alznähe wohnen bzw. eine gute Anschlussmöglichkeit an ein Fernwärmenetz haben. Die Wärmepumpe darf nicht für den durchschnittlichen Wärmeenergiebedarf ausgelegt werden, sondern muss auch an kalten Wintertagen genug Wärme bereitstellen. Um einen angemessenen Sicherheitsfaktor dafür zu bestimmen, wird die letzte Heizperiode ausgewertet. Der gesamte Gasverbrauch für Warmwasser und Heizung im Jahr 2023 betrug für ein Haus mit 331 m2 Wohnfläche 3.464 m3. Das entspricht einem monatlichen Durchschnittsverbrauch von 289 m3 Erdgas. Der Maximalverbrauch im Januar 2024 lag bei 668 m3, also 2,3-mal mehr als der Durchschnittsverbrauch. Deshalb sollte es genügen, die Wärmepumpe so zu dimensionieren, dass sie das 2,5-fache der jährlichen Durchschnittsleistung zur Deckung des Wärmebedarfs für 3.500 Einwohnerinnen und Einwohner bereitstellen kann. Die durchschnittliche erforderliche Wärmeleistung pro Person beträgt (8.023.000 Wh/Jahr) / (24 h/Tag x 365,25 Tage/Jahr) = 915,24 W. Mit dem errechneten Sicherheitsfaktor von 2,5 wird für 3.500 Personen eine Wärmeleistung von 915,24 W x 2,5 x 3.500 = 8,008 MW benötigt. Das Geothermiekraftwerk in Bruck bei Garching a.d. Alz nutzt Wasser aus dem Alzkanal zur Kühlung und erwärmt das Wasser dabei um maximal 1 °C. Generell gibt es Vorschriften, wie stark Wasser aus Fließgewässern, das zur Kühlung von technischen Anlagen verwendet wird, erwärmt werden darf [3]. Deswegen wird angenommen, dass das Wasser durch die Flusswärmepumpe um maximal 1 °C abgekühlt werden darf, wenn es flussabwärts durch das Geothermiekraftwerk wieder erwärmt wird. Da das nachfolgende Ergebnis nicht „schön gerechnet“ werden soll, werden nur kritische Annahmen getroffen. Der Abfluss im Trostberger Alzkanal liegt zwischen 40 und 60 m3/s [4], also muss nachgewiesen werden, dass für die Flusswärmepumpe ein Volumenstrom von weniger als 40 m3/s genügt, um die erforderliche Wärmeleistung bereitstellen zu können. Ein Liter bzw. ein Kilogramm Wasser hat eine spezifische Energiedichte von 4.190 J/(kg x K) / 3.600 s/h = 1,164 Wh/(kg x K). D.h. einem Liter Wasser können 1,164 Wh Wärmeenergie entzogen werden, um diesen um 1 °C bzw. Kelvin abzukühlen. Da das Wasser im Alzkanal üblicherweise über 4 °C warm ist und dadurch auch nach dem Abkühlen durch die Flusswärmepumpe nicht gefriert, können Phasenübergänge im Wasserkreislauf vernachlässigt werden. Gesucht ist der Volumenstrom, der durch den Wärmetauscher fließen muss. Es wird von einem COP von 2,5 ausgegangen. Bei einem Leistungsbedarf von 8,008 MW müssen 8,008 MW / 2,5 = 3,203 MW als elektrische Energie bereitgestellt werden und die übrigen 4,805 MW Wärmeleistung werden aus dem Wasser gewonnen. Um dem Wasser 4,805 MW Wärmeleistung zu entziehen, wird ein Volumenstrom von 4.805.000 W / (1,164 Wh/(kg x K) x 1 K x 3.600 s/h = 1.147 kg/s = 1,15 m3/s benötigt. Da der erforderliche Volumenstrom von 1,15 m3/s deutlich unter dem minimal verfügbaren Potenzial von 40 m3/s liegt, wäre eine Umsetzung einer Flusswärmepumpe im Alzkanal aus energetischer Sicht problemlos machbar. Durch Wärmeverluste im Fernwärmenetz und andere Einflussfaktoren sollte die Anlage zwar noch etwas größer dimensioniert werden, aber die Größenordnung der Berechnung ist realistisch. Bei einem Volumenstrom von 1,15 m3/s würde der gesamte Alzkanal bei einem Volumenstrom von 40 m3/s nur um etwa (1,15 m3/s) / (40 m3/s) x 1 °C = 0,029 °C abgekühlt werden. Vergleich der Dimensionierung mit realer Pilotanlage Der Vergleich der Überschlagsrechnung mit einem Pilotprojekt in Mannheim [5] belegt, dass das Ergebnis der Dimensionierung der Flusswärmepumpe in Tacherting plausibel ist. Das Pilotprojekt in Mannheim ist dafür ausgelegt, 3.500 Haushalte (nicht Personen) mit Wärme zu versorgen. Da in einem Haushalt durchschnittlich zwei Personen leben [6], kann die Anlage also theoretisch 7.000 Personen mit Wärme versorgen. Das Pilotprojekt stellt 20 MW thermische Leistung mit einer elektrischen Leistung von 7 MW bereit und hat im Jahresmittel einen COP von 2,7. Der COP ist höher als die konservative Annahme von 2,5 in der Auslegung für die Flusswärmepumpe für Tacherting. Die thermische Leistung der Anlage ist etwas mehr als doppelt so groß wie die erforderliche Leistung für Tacherting i.H.v. 8,008 MW, was darauf schließen lässt, dass ein Sicherheitsfaktor von etwa 3 zur Auslegung verwendet wurde. Insgesamt ist das Ergebnis der Berechnung aber sehr nah am bereits realisierten Pilotprojekt am Rhein. In diesem wird das entnommene Wasser nicht nur um 1 °C, sondern um 2-5 °C abgekühlt. Im Winter ist das Wasser nur etwa 5 °C warm. Deshalb ist bei der Auswahl des Kältemittels wichtig, dass es bei 5 °C noch verdampfen kann. Baulich hat eine Flusswärmepumpe keinen Einfluss auf das Gewässer, da diesem nur ein kleiner Teil des Wassers entnommen und abgekühlt wieder zurückgeleitet wird. Da sich das Kältemittel der Wärmepumpe in einem geschlossenen Kreislauf befindet, kommt es auch nie mit dem Wasser des Flusses in Kontakt. Vorsorglich wurde in Mannheim trotzdem ein Kältemitteldetektionssystem integriert, das bei kleinsten Kältemittelkonzentrationen einen Alarm auslöst und die Anlage abschaltet [5]. Wirtschaftlichkeit Auch wenn die technische Machbarkeit bereits durch diverse Pilotprojekte demonstriert wurde, kann noch nicht abgeschätzt werden, ob das Konzept „Flusswärmepumpe in Tacherting“ auch wirtschaftlich rentabel ist. Dafür werden die durchschnittlichen Energiepreise verschiedener Energieträger pro kWh mit dem Preis für den Betrieb der Flusswärmepumpe pro kWh verglichen. TABELLE 1 – Heizkosten in Abhängigkeit des Energieträgers EnergieträgerVerbrauch (kWh) pro m2 und Jahr zum Heizen [7]Verbrauch (kWh) pro m2 und Jahr zum Heizen und für die WarmwasserbereitungKosten pro m2 Wohnfläche (Euro) und Jahr [7]Kosten (Euro) bei durchschnittlicher Wohnfläche von 47,4 m2 [8] pro JahrErdgas12815521,101.000,14Heizöl13816820,00984,00Fernwärme11714214,50687,30Wärmepumpe384618,00853,20Holzpellets11814315,00711,00FlusswärmepumpeAnnahme: 12515233,7441.599,47Flusswärmepumpe & Freiflächen PVAnnahme: 12515223,0891.094,41 Für den Energieverbrauch pro Quadratmeter und Jahr werden für die Flusswärmepumpe (128 kWh + 138 kWh + 117 kWh + 118 kWh) / 4 = 125 kWh angenommen. Obwohl der Verbrauchswert aufgrund der identischen Haustechnik zur Wärmeübergabe mit dem Verbrauchswert für Fernwärme i.H.v. 117 kWh pro m2 und Jahr übereinstimmen müsste, wird der Mittelwert aller Energieträger aus TABELLE 1 angenommen. Der Verbrauchswert für ein Gebäude, das mit einer Wärmepumpe beheizt wird, wird dabei aber nicht berücksichtigt, da hier grundsätzlich eine gute Wärmedämmung erforderlich ist, mit der sich der Energieverbrauch zum Heizen um knapp 1 – (38 kWh / 125 kWh) = 70 % reduzieren lässt. Da sich die Verbrauchswerte nur auf den Energieverbrauch zum Heizen beziehen, wird der Energieverbrauch, der die Warmwasserbereitung berücksichtigt,  in der nachfolgenden Rechnung berechnet. 70 % des Energieverbrauchs in Wohngebäuden werden zum Heizen aufgewendet und 15 % für die Warmwasserbereitung [9]. Für den Energieträger Erdgas ergibt sich damit ein kombinierter Energieverbrauch von (128 kWh / 0,7) x (0,7 + 0,15) = 155 kWh pro m2 und Jahr. Die Berechnung für die anderen Energieträger erfolgt analog. Um die Kosten pro m2 Wohnfläche und Jahr für die Flusswärmepumpe zu berechnen, wird zuerst der Preis pro kWh benötigt. Hierfür wird ein Strompreis von 0,35 €/kWh angenommen. Eine kWh Wärmeenergie kostet demnach (3,203 MW / 8,008 MW) x 0,35 €/kWh = 0,140 €/kWh, wenn der erforderliche Strom vollständig zugekauft wird. In diesem Preis sind die Anlagen-, Wartungs- und Instandhaltungskosten allerdings noch nicht enthalten. Die Investitionskosten für eine Flusswärmepumpe, die bisher nur in Pilotprojekten realisiert wurde, sind höher als bei einer Anlage, die bereits in Serie hergestellt wird und ausführlich erprobt wurde. In Mannheim wurden für die 20 MW Flusswärmepumpe 15 Millionen Euro investiert [5]. Da etwa die halbe Leistung inkl. Wärmeübertragungsverlusten für die Anlage im Rechenbeispiel ausreichen sollte, werden Investitionskosten i.H.v. 10 Millionen Euro angenommen, da die halbe Leistung nicht unbedingt die Anlagenkosten halbiert. Die Wartungs- und Instandhaltungskosten können leider nur geschätzt werden. Daher wird kritisch angenommen, dass diese über einen angestrebten Abschreibungszeitraum von 20 Jahren den halben Anlagenwert erreichen, also jährlich 250.000 € für Wartung und Instandhaltung ausgegeben werden müssen. In 20 Jahren erzeugt die Anlage 10.000 kW x 24 h/Tag x 365,25 Tage/Jahr x 20 Jahre = 1,753 TWh Wärmeenergie, wenn sie ununterbrochen mit voller Leistung arbeitet. Da sie aber für kalte Wintertage dimensioniert wurde, wird die volle Leistung im Sommer nie abgerufen. 10 MW thermische Leistung entspricht einem Sicherheitsfaktor von (10 MW x 2,5) / 8,008 MW = 3,122 bezogen auf den potenziellen Wärmebedarf in Tacherting. Also läuft die Anlage im Jahresdurchschnitt mit einer Leistung von 10 MW / 3,122 = 3,203 MW und erzeugt innerhalb von 20 Jahren 3.203 kW x 24 h/Tag x 365,25 Tage/Jahr x 20 Jahre = 562 GWh Wärmeenergie. Pro kWh würden die Anlagen-, Wartungs- und Instandhaltungskosten also (10.000.000 € + 5.000.000 €) / 562.000.000 kWh = 0,0267 €/kWh betragen und sich ein Arbeitspreis von 0,140 €/kWh + 0,0267 €/kWh = 0,1667 €/kWh ergeben. Wenn man davon ausgeht, dass bei Fernwärme der Arbeitspreis üblicherweise 75 % und der Grundpreis zur Wärmebereitstellung 25 % vom Gesamtpreis ausmacht, liegt der Gesamtpreis bei (0,1667 €/kWh / 75) x 100 = 0,222 €/kWh [10]. Vergleich der Wirtschaftlichkeit mit dem Fernwärmenetz in Kirchweidach Kirchweidach stand vor ein paar Jahren ebenfalls vor der Herausforderung, dass noch kein Fernwärmenetz existierte, um Haushalte mit der Wärme, die durch die Geothermieanlage gefördert wird, zu versorgen. Die Gemeinde schaffte es von Anfang an, viele Bürgerinnen und Bürger für das Projekt zu motivieren und zu begeistern und erreichte innerhalb kürzester Zeit eine beeindruckende Anschlussquote. Durch die hohe Beteiligung am Ausbau des Fernwärmenetzes betrug die Anschlussgebühr abzüglich der Förderungen pro Haushalt nur einen Bruchteil der aktuellen Kosten [11]. Wer sich aktuell nachträglich an das Fernwärmenetz anschließen lassen will, muss dafür 8.925 € abzgl. eventueller Förderungen bezahlen. Der Arbeitspreis liegt bei 77,06 €/MWh zzgl. der Grundgebühr von 58,25 €/kW Anschlussleistung [12]. Die Mindestanschlussleistung beträgt 5 kW. Ein durchschnittlicher 2-Personen-Haushalt mit einem Jahresenergiebedarf zum Heizen und zur Warmwasserbereitung von 29.409 kWh x (0,71 + 0,15 + 0,05) = 17.124 kWh [2] müsste einen Grundpreis von 291,25 € und einen aufsummierten Arbeitspreis von 0,07706 €/kWh x 17.124 kWh = 1.319,60 €, also insgesamt 1.610,85 € pro Jahr für Wärme bezahlen. Der durchschnittliche Preis für Fernwärme beträgt 16 Cent/kWh. In diesem Preis ist bereits anteilig der Grundpreis für die Energiebereitstellung enthalten [10]. Mit dieser Betrachtungsweise liegen die Energiekosten für Wärme in Kirchweidach mit 1610,85 € / 17.124 kWh = 0,094 €/kWh also weit unter dem Durchschnitt. Als Backup-System für den Fall, dass beispielsweise das Geothermiekraftwerk gewartet werden muss, wird in Kirchweidach die Abwärme einer Biogasanlage oder ein Reservelast-Heizwerk verwendet [12]. Der Deckungsanteil aus Kraft-Wärme-Kopplung liegt nur bei 3,6 %. 96,2 % der Wärmeenergie werden aus erneuerbaren Ressourcen bezogen [13]. Im Fernwärmenetz ist mit einem Wärmeleistungsverlust von etwa 25 % zu rechnen [14]. Anzumerken ist allerdings, dass sich die Gegebenheiten in Kirchweidach nicht einfach auf andere Orte oder Gemeinden wie Tacherting übertragen lassen. In Kirchweidach ist ein so niedriger Durchschnittspreis nur durch die geschickte Symbiose der Wärmeversorgung der Gemeinde und einem Großverbraucher – dem Gemüseanbau in den beheizten Gewächshäusern – möglich. Auch die Höhe der Anschlussgebühr ist von vielen Faktoren, wie den energiepolitischen Entscheidungen der Gemeinde, der Höhe der Förderung oder dem Interesse der Bürgerinnen und Bürger abhängig. Dennoch sind der Tatendrang, die Umsetzungskraft und die Fähigkeit in der Gemeinde, so viele Einwohnerinnen und Einwohner für ein innovatives Konzept zur Energieversorgung zu motivieren, bemerkenswerte Eigenschaften, von denen man sich etwas abschauen kann. Wirtschaftlichkeit mit kombinierter Freiflächen-PV-Anlage Obwohl der Gesamtpreis mit anteiligem Grundpreis einer Flusswärmepumpe im Worst-Case-Szenario bei 22,2 Cent/kWh liegt und damit recht teuer ist, gibt es noch einige Stellschrauben, um den Arbeitspreis deutlich zu reduzieren. Beispielsweise könnte die Energieversorgung durch eine Freiflächen-PV-Anlage unterstützt werden. Wenn statt einer 10 MW Flusswärmepumpe eine 20 MW Flusswärmepumpe wie die in Mannheim für 15 Millionen Euro und zusätzlich eine 20 MW Freiflächen-PV-Anlage für 10 Millionen Euro mit vernachlässigbar kleinem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand installiert wird, steigen die Anlagen-, Wartungs- und Instandhaltungskosten von 0,0267 €/kWh nur auf (15.000.000 € + 5.000.000 € + 10.000.000 €) / 562.000.000 kWh = 0,0534 €/kWh. In 20 Jahren erzeugt die Freiflächen-PV-Anlage mit Südausrichtung und 40 Grad Neigung 24412,6 MWh x 20 = 488,25 GWh [15]. Zum Betrieb der Flusswärmepumpe sind in 20 Jahren im Vergleich nur 562 GWh / 2,5 = 224,8 GWh erforderlich, also etwa die Hälfte der Erzeugung durch die PV-Anlage. Da die meiste Energie im Winter benötigt wird, wenn die Freiflächen-PV-Anlage den niedrigsten Ertrag liefert, wird die konservative Annahme getroffen, dass die PV-Anlage 60 % der Energiekosten einsparen kann. Folglich ergibt sich ein Gesamtpreis von (0,140 €/kWh x 0,6 + 0,0534 €/kWh) x (100 / 75) = 0,1832 €/kWh, der dem deutschlandweiten Durchschnittspreis von Fernwärme i.H.v. 16 Cent/kWh schon sehr nahekommt. Werden die überschüssigen 488,25 GWh – 224,8 GWh = 263,45 GWh beispielsweise mit 5 Cent/kWh vergütet oder gewinnbringend am Strommarkt verkauft, ließen sich dadurch in 20 Jahren 263,45 GWh x 0,05 €/kWh = 13.172.500 € erwirtschaften. Wird dieser Ertrag berücksichtigt, ergibt sich ein Gesamtpreis für die Wärmeenergie von (0,140 €/kWh x 0,6 + 0,0299 €/kWh) x (100 / 75) = 0,1519 €/kWh. Da sich Wärme leichter zwischenspeichern lässt als Elektrizität, könnte in so einem Konzept ein Latentwärmespeicher sinnvoll eingesetzt werden. Durch die Überdimensionierung der Flusswärmepumpe ließe sich der Puffer mit Wärmeenergie füllen, wenn ein Überschuss an Wind- oder Sonnenenergie vorhanden ist und damit gleichzeitig das Stromnetz stabilisieren. Wenn die Energie teuer eingekauft werden müsste, könnte die zwischengespeicherte Wärmeenergie genutzt werden, um Haushalte zu beheizen und die Flusswärmepumpe müsste nicht unter voller Last laufen. Erkenntnisse aus dem Dialog mit lokalen Akteuren Während der Recherche für diesen Energiegedanken wurden neben der Gemeinde Kirchweidach der Fischerverein Trostberg e.V., die Alzkraftwerke Heider GmbH und die EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG kontaktiert, um Einschätzungen bezüglich Umweltauswirkungen, der generellen Machbarkeit und Erfahrungen bei der Projektrealisierung zu sammeln. Der Fischerverein Trostberg e.V. zeigte sich interessiert an dem Konzept, da sich eine Abkühlung der Gewässer im Sommer wie auch im Winter positiv auf die Umwelt auswirken könnte. Es sollte sichergestellt werden, dass eine Flusswärmepumpe nur an unnatürlichen Gewässern, wie dem Alzkanal installiert wird und Jungfische nicht in den Wärmetauscher im Wasserkreislauf gelangen und verletzt werden [16]. Die Alzkraftwerke Heider GmbH zeigte sich ebenfalls interessiert und offen gegenüber einer Flusswärmepumpe. Allerdings müssten viele Details, wie der Standort des Wasserentnahme- und Rückführungsbauwerks und die Energieversorgung der Flusswärmepumpe geklärt werden. Eine direkte Energieversorgung durch das Wasserkraftwerk wäre theoretisch möglich, ist aber mit einem sehr hohen administrativen Aufwand verbunden, sodass eine Ausnahme geprüft werden müsste [17]. Die EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG hat bereits ein Projekt im Zusammenhang mit einer Großwärmepumpe umgesetzt und einige Informationen bereitgestellt [18]. Beispielsweise entscheiden sich Gemeinden in Neubaugebieten oft für einen Anschlusszwang ans Fernwärmenetz und im Fernwärmenetz in Bundorf werden als Backup zur Großwärmepumpe mit Pufferspeicher eine Hackschnitzelheizung und in letzter Instanz ein Elektrokessel eingesetzt. Durch die redundante Erzeugungsstruktur kommt es im Normalfall zu keinen Ausfällen der Wärmebereitstellung im Fernwärmenetz [19]. Energietipp In Gemeinden, die in der Nähe von Flüssen liegen, kann eine Flusswärmepumpe eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zur traditionellen Heiztechnik und zu Geothermiekraftwerken darstellen. Durch die Nutzung der im Flusswasser enthaltenen Wärmeenergie kann eine Flusswärmepumpe große Mengen an Wärmeenergie bereitstellen, die über ein Fernwärmenetz an Haushalte verteilt werden kann. Dies reduziert nicht nur den Bedarf an fossilen Brennstoffen, sondern auch die Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen. Quellen [1] Andreas Blum, “Kernkraft für zu Hause: Die Wärmepumpe” , https://www.energie-tacherting.de/kernkraft-fuer-zu-hause-die-waermepumpe/, 26.04.2024, Zugriff: 02.09.2024[2] Destatis, “Alleinlebende verbrauchen 38 % mehr Wohnenergie als der Pro-Kopf-Durchschnitt aller Haushalte”, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2022/PD22_09_p002.html, 01.03.2022, Zugriff: 02.09.2024[3] Deutsche Welle, “Wie kühlen heiße Länder ihre Kernkraftwerke?”, https://www.dw.com/de/wie-k%C3%BChlen-hei%C3%9Fe-l%C3%A4nder-ihre-kernkraftwerke/a-49758541, 27.07.2019, Zugriff: 02.09.2024[4] Hochwassernachrichtendienst Bayern, “Abfluss Trostber / Alzkanal”, https://www.hnd.bayern.de/pegel/inn/trostberg-18409009/abfluss, Zugriff: 02.09.2024[5] MVV Energie AG, “R(h)ein mit der Wärme – MVV nimmt erste Flusswärmepumpe in Mannheim in Betrieb”, https://www.mvv.de/ueber-uns/unternehmensgruppe/mvv-umwelt/aktuelle-projekte/mvv-flusswaermepumpe, Zugriff: 02.09.2024[6] Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, “Zahl der Privathaushalte und durchschnittliche Haushaltsgröße in Deutschland (1871-2022)”, https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/L49-Privathaushalte-Haushaltsgroesse-ab-1871.html, Zugriff: 02.09.2024[7] heizspiegel, “Heizkosten pro m²: Fernwärme und Zentralheizung (mit Rechner)”, https://www.heizspiegel.de/heizkosten-pruefen/heizkosten-pro-m2-vergleich/, Zugriff: 02.09.2024[8] Umweltbundesamt, “Wohnfläche”, https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wohnflaeche#zahl-der-wohnungen-gestiegen, 17.11.2023, Zugriff: 02.09.2024[9] Destatis, “Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen im Jahr 2020 um 0,9 % gesunken”, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/12/PD22_542_85.html, 16.12.2022, Zugriff: 02.09.2024[10] verbraucherzentrale, “Fernwärme: Kosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen”, https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/fernwaerme-kosten-sparen-und-gleichzeitig-das-klima-schonen-34038, 06.03.2024, Zugriff: 02.09.2024[11] Gemeinderat Kirchweidach, Experteninterview, 23.08.2024[12] Gemeinde Kirchweidach, “Anlage 2 - Gemeinde Kirchweidach Preisbedingungen und Preisblatt 01.01.2024”, https://kirchweidach.de/kirchweidach/fernwaerme, 01.01.2024, Zugriff: 02.09.2024[13] Gemeinde Kirchweidach, “Anlage 7 - Wärmenetz Kirchweidach - Bescheinigung FW309-1 - Plandaten Basis 2022”, https://kirchweidach.de/kirchweidach/fernwaerme, 05.04.2023, Zugriff: 02.09.2024[14] Robert Moser – Erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchweidach, Experteninterview, 05.10.2024[15] Solarthemen Media GmbH, “PV-Ertrag online berechnen”, https://www.solarserver.de/pv-anlage-online-berechnen/, Zugriff: 02.09.2024[16] Fischerverein Trostberg e.V., Experteninterview, 05.09.2024[17] Alzkraftwerke Heider GmbH, Experteninterview, 03.09.2024[18] EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG, “Fernwärme in Bundorf: Mehr erfahren!”, https://www.buergersolarpark-bundorf.de/fernwaerme/, Zugriff: 24.09.2024[19] EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG, Experteninterview, 05.09.2024 ### Ferienprogramm Energiestammtisch Tacherting: „Woher kommt die Wärme?“ Der Energiestammtisch Tacherting organisierte im Rahmen des Ferienprogramms Tacherting einen Vormittag mit dem Motto „Woher kommt die Wärme?“. Die Kinder und Betreuer trafen sich dieses Mal im Umweltgarten Wiesmühl, da man den dort vorhandenen Solarkocher ausprobieren wollte. Leider war an diesem Tag das Wetter so schlecht, dass an die Inbetriebnahme des Solarkochers gar nicht zu denken war. Aber auch ohne Solarkocher wurde es den Kindern nicht langweilig. Zu Beginn wurde der Film „Wärmepumpe“ aus der Sendung mit der Maus gezeigt. Darin wird erklärt, wie die Erdwärme in 1,5 Meter Tiefe mithilfe von erdverlegten Schläuchen auf Wasser übertragen und der Temperaturunterschied zwischen Umgebungsluft und dem Wasser in einer Wärmepumpe für die Heizung gewonnen wird. Danach entdeckten die Kinder spielerisch, wie viel Energie beim Duschen mit unterschiedlichen Energieträgern zur Gewinnung des Warmwassers verbraucht und wie viel CO₂-Ausstoß dadurch jeweils verursacht wird. Hierzu hatte Manfred Schönberger die unterschiedlichen Brennstoffe in den jeweiligen Mengen mitgebracht und den verursachten CO₂-Ausstoß mittels unterschiedlich großen Styroporplatten verdeutlicht. Anschließend wurde gebastelt. Da das ursprünglich geplante Modell einer Dampfmaschine nicht umsetzbar war, wurden Dampferzeuger mit unterschiedlich großen Düsen getestet. Im Vorfeld konstruierte Andreas Blum das 3D-Modell einer Dampfmaschine und druckte hierfür die Einzelteile in einem 3D-Drucker für Kunststoffe. Er zeigte den Kindern, wie er die Teile in einer Software konstruierte. Die Kinder durften nun unter Anleitung der Betreuer die Dampfmaschinen zusammensetzen und freuten sich beim gemeinsamen Test an ihren hervorragend gelungenen Dampfmaschinen. Dabei konnten die Kinder in die Dampfmaschine pusten und diese so in Gang setzen, wodurch diese für die Kinder auch ohne Aufsicht jederzeit nutzbar sind, da keine offene Flamme benötigt wird.Die Energiereferentin Petra Blum bedankt sich ganz herzlich bei den Betreuern des Ferienprogramms, insbesondere bei Manfred Schönberger für die Vorbereitung der Darstellungen zum Energieverbrauch und bei Andreas Blum für die Entwicklung und dem Druck der kindgerechten Dampfmaschine, zudem aber auch bei Gregor Wolf, Walter Stadler, Ingomar Blum und Hedwig Kreitmaier für ihre Unterstützung. ### Bequemes und intelligentes Laden eines Elektroautos Um ein Elektroauto (BEV) möglichst kostengünstig, komfortabel und effizient aufzuladen, gibt es unterschiedliche Ansätze, die sich durch die verschiedenen Voraussetzungen und Anforderungen unterscheiden. Einige Heim-Ladestationen (Wallboxen) bringen meist schon einige Möglichkeiten dafür mit.Ein grundlegender Unterschied ist, ob man selbsterzeugten oder fremdbezogenen Strom zum Laden des BEV bezieht.Voraussetzung beim Laden mit selbsterzeugtem Strom, ist z.B. die Versorgung durch eine Photovoltaikanlage (PV) mit Controller und/oder Stromspeicher.Wer über keine PV-Anlage zum Laden verfügt bzw. das E-Auto nicht zu Zeiten des Sonnenstroms aufladen kann, kann entweder einen Hoch- und Niedertarif oder einen variablen Stromtarif nutzen. Beide Möglichkeiten werden von vielen Wallboxen unterstützt.Das Laden mit Hoch- und Niedertarif-Strompreisen kann bei einer sonst gleichmäßigen Stromabnahme die Ladekosten des Elektroautos verringern. Es sollte jedoch aufgrund der höheren Hochtarif-Preise sorgfältig geprüft werden. Durch einen Ladezeit-Timer wird die Ladezeit auf die Niedertarifzeit begrenzt (Beispiel go-e Wallbox App Abbildung 1). Abbildung 1 Das Laden mit einem flexiblen Energietarif erfordert einen entsprechenden Energievertrag. Durch die Konfiguration einer maximalen Preisgrenze wird das Laden durch den Preis gesteuert. Dafür wird ein separater Zähler des Typs „Smartmeter“ benötigt (Beispiel go-e Wallbox App Abbildung 2). Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung hierfür ist sehr sinnvoll. Abbildung 2 Laden mit PV-Überschuss benötigt einen zusätzlichen Controller, der die einzuspeisende Energie misst und darüber die Wallbox steuert. Die Wallbox übernimmt dabei die eigentlichen Regelaufgaben zuverlässig und sicher, jedoch nicht sehr komfortabel (Beispiel go-e Wallbox App Abbildung 3). Abbildung 3 Durch die zusätzliche Einbindung der Wallbox und des Elektroautos in eine Heimautomatisierung sind weitere Regelmöglichkeiten denkbar. So ist es möglich, sich eine Meldung schicken zu lassen, wenn das Elektroauto für den nächsten Tag nicht genug Reichweite hat. Außerdem kann man den Endladestand beispielsweise auf etwa 80 % begrenzen. Energietipp Durch sinnvolle Auswahl einer Wallbox kann man z.B. mit variablen Stromtarifen Geld sparen, durch die Einbindung in eine PV-Anlage den überschüssigen Strom besser nutzen und durch eine zukünftige Steuerung durch den Netzbetreiber seinen Teil zur Netzstabilität beitragen. ### Erfahrungsbericht: Ein halbes Jahrzehnt Elektroauto Unser Elektroauto ist im März 2024 fünf Jahre alt geworden - Zeit, eine Bilanz zu ziehen. 1. Reichweite Mit der Übernahme unseres E-Autos im März 2019 fasste unser E-Auto-Akku Energie für 475 km (WLTP-Reichweite 560 km). Nach einer Fahrleistung von 77.500 km in diesen fünf Jahren hat die Batterie mit 467 km Reichweite einen kaum spürbaren Kapazitätsverlust von 1,7 %. Um den Akku zu schonen, laden wir ihn mit einer langsamen Ladegeschwindigkeit zwischen 21 und 35 km/h von max. möglichen 60 km/h bewusst nur bis maximal 80 % auf und entladen ihn bis minimal 20 % seiner Reichweitenkapazität (Smartphone-Regel). Nur während Urlaubsfahrten laden wir die Batterie nach ca. 300 km innerhalb von nur ca. 35 Minuten von 20 % auf 100 % auf. Ferner beschränken wir starke Beschleunigungsvorgänge auf das Überholen. Unsere anfängliche Reichweitenangst verflog schnell durch die Erkenntnis, dass unsere üblichen Fahrstrecken zwischen 15 und 120 km liegen. Den vom Hersteller angegebenen Verbrauchswert von 20 kWh/100 km unterschreiten wir durch unser Fahrverhalten um 23 % und liegen bei 15,4 kWh/100 km. Das entspricht einem Verbrauch von 1,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer, jedoch nutzen wir die Leistung der beiden Motoren in Höhe von 420 PS nie. Wir haben festgestellt, dass die Klimaanlage (noch ohne Wärmepumpe) einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Verbrauchs hat, egal ob Sommer oder Winter. 2. Laden Vor der Installation unserer PV-Anlage haben wir unser E-Auto ein Jahr lang an einer normalen Zwei-Phasen-Haussteckdose mit ca. 3 kW geladen, was bequem eine Reichweitenerhöhung um 200 km in 12 Stunden Ladezeit über Nacht ermöglicht. Auf Reisen haben wir knapp 50-mal die Schnellladeinfrastruktur unseres Autoherstellers genutzt. Aufgrund der erwähnten Reichweitenangst erwarben wir eine Ladekarte, die wir jedoch nur einmal nutzten, denn die Schnellladestationen entlang der Autobahnen sind mit einer durchschnittlichen Distanz von 80 km gut erreichbar. Die Digitalisierung beschränkt sich nicht nur auf den Fahrkomfort des E-Autos, sondern ermöglicht auch die Kommunikation mit den Ladestützpunkten, sodass wir die Anzahl der freien Ladesäulen und die verbleibende Reichweite zur angesteuerten Ladestation während der Fahrt einsehen können und die Batterie zur Schnellladung vorkonditioniert wird. Bisher haben wir nur in Geiselwind an der A3 einen wirklich stark frequentierten Schnellladestützpunkt erlebt. Unsere Wallbox ging leider sechs Wochen nach Ablauf der Garantie kaputt, aber wir konnten uns mit dem Hersteller über einen Vergleich zum Austausch einer generalüberholten gebrauchten Wallbox einigen. Das Laden an Schnellladestationen während unserer Urlaubsfahrten entschleunigt den Reiseprozess und bietet uns Zeit zum Entspannen und zum Essen. 3. Service und Reparatur Nach fast vier Jahren haben wir die Reinigung der Klimaanlage sowie den Austausch der Bremsflüssigkeit angestoßen. Den ersten Satz Sommerreifen ließen wir nach fünf Saisonen in einer kleinen Autowerkstatt eines Verwandten vorsorglich austauschen. Laut Inhaber wäre eine weitere Saison möglich gewesen. Der Service ist sehr komfortabel per Ferndiagnose, Heimservice (Ranger) oder wenn es nicht mehr anders geht durch einen Besuch einer Werkstatt des Herstellers in Heimstetten. Die Kinderkrankheiten, d.h. ein quietschender Querlenker und Feuchtigkeit im hinteren Kofferraum, wurden anstandslos beseitigt. Die zweite Hauptuntersuchung haben wir bequem ohne Anmeldung und ohne Beanstandung von einem begeisterten Prüfer in unsere Region durchführen lassen. 4. Ökonomie und Ökologie Seit dem Kauf unseres E-Autos haben wir uns im Vergleich zu unserem Vorgänger-Auto (5,5 Liter Diesel pro 100 km) ca. EUR 5.150 Treibstoff gespart. Dieser Betrag setzt sich aus Eigen-PV-Strom-Ladung (54 %), Hausstrom-Ladung (24 %) und sonstigen Ladevergünstigungen (22 %) zusammen.Dadurch, dass wir seit März 2020 mit dem Strom aus unserer PV-Anlage laden, konnten wir im Vergleich zum Diesel-Vorgänger-Auto 7.100 kg Kohlendioxid sparen, was dem CO₂-Speichervermögen von zwei einhundertjährigen Buchen entspricht. Fazit Die fünfjährige Nutzung unseres Elektroautos war äußerst positiv. Dank der bequemen, unabhängigen und sorgfältigen Nutzung unseres häuslichen Stroms für das Fahrzeug, konnten wir nicht nur umweltfreundlich unterwegs sein, sondern auch erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten verzeichnen. Die nahezu keinen Wartungs- und geringen Unterhaltskosten haben unsere frühe Entscheidung für ein Elektroauto bestätigt und uns eine zuverlässige und kosteneffiziente Individualmobilitätslösung geboten. Energietipp Teste im Sommer, ob du den Energieverbrauch deines hocheffizienten Elektroautos reduzieren kannst, indem du statt der Klimaanlage das Fenster leicht öffnest. Beobachte die Veränderung im Verbrauch und entlaste damit die Batterie deines Fahrzeugs. Du wirst erstaunt sein! ### Kernkraft für zu Hause: Die Wärmepumpe Zunehmend werden von unserer Gesellschaft nachhaltige Alternativen zur Energieversorgung gesucht. Populär ist in der Wärmeversorgung aktuell vor allem die Wärmepumpe. Doch wie genau funktioniert die Wärmepumpe, was hat sie mit nuklearer Energie zu tun und für wen lohnt sie sich? Grundlegende Funktionsweise einer Wärmepumpe Wärmepumpen nutzen Energie aus der Umgebung, also aus der Luft, dem Boden, dem Wasser oder Abwasser. Diese Energie wandeln sie in nutzbare Wärme für Wohnräume um [1]. Die Funktionsweise einer Wärmepumpe lässt sich in vier grundlegende Schritte unterteilen: Verdampfung, Verdichtung, Kondensation und Expansion [2]. 1. Verdampfung Ein flüssiges Kältemittel, das bei niedrigen Temperaturen und Drücken siedet, zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf. Es nimmt Wärme aus der Umgebung auf und verdampft. 2. Kompression Der Dampf wird dann zu einem Kompressor geleitet, wo er verdichtet wird. Durch die Verdichtung erhöht sich die Temperatur des Dampfes. 3. Kondensation Der heiße Dampf wird durch einen Kondensator geleitet, wo er seine Wärme an das Heizsystem des Gebäudes abgibt und kondensiert. Dabei wird er wieder flüssig. 4. Expansion Das flüssige Kältemittel wird schließlich durch ein Expansionsventil geleitet, wo es entspannt wird und der Kreislauf von vorne beginnt [2]. [1] Durch diesen Prozess wird Energie aus der Umgebung effizient genutzt, um Gebäude zu heizen. Werden die Prozessschritte in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt, kann ein Gebäude mit einer Wärmepumpe auch gekühlt werden.Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, wird umgangssprachlich gelegentlich mit einem Wirkungsgrad von über 100 % angegeben. Hierbei ist eigentlich die Leistungszahl COP (Coefficient of Performance) gemeint, die sich üblicherweise zwischen 2,5 und 5,0 bewegt. Der COP beschreibt das Verhältnis der erzeugten Wärmeleistung zur eingesetzten elektrischen Leistung. Ein COP von 4,0 bedeutet beispielsweise, dass bei einer Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 15 kW, 3,75 kW als elektrische Energie und 11,25 kW Energie aus der Umgebung an das Heizsystem des Gebäudes abgegeben werden [3][4]. Arten von Wärmepumpen und deren Vor- und Nachteile Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, die sich hauptsächlich durch die Quelle der Wärmeenergie unterscheiden: Luft, Wasser und Erde. Luft-Wärmepumpen Luft-Luft-Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft als Wärmequelle. Sie sind relativ einfach zu installieren und kostengünstig in der Anschaffung. Allerdings sind sie weniger effizient bei sehr niedrigen Außentemperaturen [5]. Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen ebenfalls Wärme aus der Umgebungsluft, nutzen diese aber zur Erwärmung von Wasser für Heizkörper oder Fußbodenheizungen. Sie sind vielseitig einsetzbar, aber ihre Effizienz nimmt bei kalten Außentemperaturen ebenfalls ab [6]. Wasser-Wärmepumpen Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser als Wärmequelle. Sie bieten eine hohe Effizienz, da die Temperatur des Grundwassers relativ konstant ist. Jedoch sind die Anschaffungs- und Installationskosten höher als bei Luft-Wärmepumpen und es ist eine Genehmigung der Wasserbehörde erforderlich [7]. Erdwärme-Wärmepumpen Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen die im Boden gespeicherte Wärme. Sie sind sehr effizient und abhängig vom eingesetzten Kältemittel im Kollektor umweltfreundlich. Unterschiedliche Kollektor-Bauweisen erfordern allerdings eine aufwendige Installation und hohe Investitionskosten [7]. Erdwärme-Wärmepumpen können mit Flächenkollektoren, Grabenkollektoren, Spiralkollektoren, Erdwärmekörben oder Erdsonden betrieben werden. Die Wahl des richtigen Kollektors hängt von den örtlichen Gegebenheiten, der Verfügbarkeit von Platz und vom Budget ab [8]. Vorteile Effizienz: Wärmepumpen nutzen die vorhandene Wärme aus der Umgebung und wandeln sie in nutzbare Wärme um [3]. Nachhaltigkeit: Wärmepumpen sind selbst beim aktuellen Strommix emissionsärmer als konventionelle Heizungen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Durch die voranschreitende Dekarbonisierung im Energiesektor verstärkt sich dieser Effekt immer weiter [9]. Kosteneinsparungen: Die Nutzung von Energie aus eigener Solarstromproduktion kann die Heizkosten reduzieren. Flexibilität: Wärmepumpen können sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden. Nachteile Investitionskosten: Die Anschaffungs- und Installationskosten für Wärmepumpen können je nach Anlagenkonfiguration hoch sein [7]. Abhängigkeit von der Wärmequelle: Die Effizienz von Wärmepumpen kann bei extremen Außentemperaturen abnehmen [5]. Wärmedämmung: Um die Investitionskosten für eine Wärmepumpe gering zu halten, ist eine geeignete Wärmedämmung empfehlenswert. Denn je weniger Energie ein Gebäude durch eine schlecht gedämmte Fassade oder undichte Fenster abgibt, desto weniger Energie muss die Wärmepumpe zum Heizen bereitstellen. Genehmigung: Bei Wasser-Wärmepumpen ist eine Genehmigung erforderlich [7]. Zusammenfassend bieten Wärmepumpen eine effiziente und umweltfreundliche Möglichkeit zum Heizen von Gebäuden, wobei die Wahl des Wärmepumpentyps von den lokalen Gegebenheiten und den spezifischen Anforderungen des Gebäudes abhängt.Eine Wärmepumpe kann sinnvoll mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden, um die Stromkosten zu reduzieren und die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern zu steigern. Ein intelligentes Energiemanagement-System kann die Leistung der Wärmepumpe an die aktuellen Photovoltaik-Stromüberschüsse anpassen [10]. Woher kommt die Energie für die Wärmepumpe? Bisher wurde nur beschrieben, wie eine Wärmepumpe funktioniert und dass sie den Großteil der Heizenergie aus der Umgebung bezieht. Doch woher kommt die Energie, die der Umgebung entzogen wird?Die Sonnenenergie spielt eine wesentliche Rolle, da sie die Erdoberfläche erwärmt und diese Wärme im Boden gespeichert wird. Die gespeicherte Sonnenenergie wird dann von der Wärmepumpe genutzt. Zusätzlich ist im Boden geothermische Energie verfügbar. Etwa 44.000 Milliarden Watt Wärme strahlt die Erde permanent in die Kälte des Weltraums ab. Die Hälfte davon stammt aus radioaktiven Kernprozessen, die vor allem in der Erdkruste und in dem bis zu 2900 Kilometer tiefen Mantel stattfinden [11]. Wasser- oder Erdwärme-Wärmepumpen nutzen also – wie Geothermiekraftwerke – zum Teil Kernkraft als Energiequelle. Die Wärme wird hier allerdings nur oberflächlich abgeschöpft. Auch bei tiefer Geothermie, bei der Thermalwasser aus mehreren Kilometern Tiefe gefördert wird, besteht keinerlei Gefahr einer radioaktiven Kontamination [12]. Energietipp Vor dem Kauf einer Wärmepumpe für Ihr Zuhause sollten Sie die verschiedenen Typen und Modelle sorgfältig vergleichen, um die beste Option für Ihre Bedürfnisse zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die Effizienz, Kosten und Umweltverträglichkeit der verschiedenen Modelle, um langfristige Einsparungen bei den Heizkosten zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Quellen [1] Bundesverband Wärmepumpe e.V., “Wie funktioniert die Wärmepumpe?”, https://www.waermepumpe.de/waermepumpe/funktion-waermequellen/, Zugriff: 31.02.2024[2] Dohmann, J. (2016). Kaltdampfverfahren. In: §Thermodynamik der Kälteanlagen und Wärmepumpen§. Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-49110-2_5.[3] Bundesverband Geothermie e.V., “COP-Wert”, https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/c/cop-wert, Zugriff: 31.03.2024[4] Fraunhofer IEG, “Roll-out von Großwärmepumpen in Deutschland”, https://www.ieg.fraunhofer.de/content/dam/ieg/deutsch/dokumente/ver%C3%B6ffentlichungen/Rollout_Grosswaermepumpen_Angora_Fraunhofer%20IEG.pdf, Zugriff: 31.03.2024[5] verivox, “Luft-Luft-Wärmepumpe”, https://www.verivox.de/heizstrom/themen/luft-luft-waermepumpe/, Zugriff: 31.03.2024[6] DAA GmbH, “Vor- und Nachteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe”, https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/luftwaermepumpe/nachteile, Zugriff: 31.04.2024[7] Anna Vöpel, “Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Funktion, Kosten, Nachteile”, https://gruenes.haus/wasser-wasser-waermepumpe/, Zugriff: 31.03.2024[8] Viessmann Climate Solutions SE, “Flächenkollektoren für die Wärmepumpe”, https://www.heizung.de/waermepumpe/wissen/flaechenkollektoren-fuer-die-waermepumpe.html, Zugriff: 01.04.2024[9] IEA (2022), “The Future of Heat Pumps”, IEA, Paris, https://www.iea.org/reports/the-future-of-heat-pumps, Zugriff: 01.04.2024[10] Wärmepumpen-Initiative Niedersachsen, “Wärmepumpe und Photovoltaik inEinfamilienhäusern”, https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/_downloads/FaktenpapiereLeitfaeden/2022-09-29_WIN_Fakt_WP-PV-EFH.pdf, Zugriff: 01.04.2024[11] Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V., “Radioaktivität liefert Hälfte der Erdwärme”, https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2011/radioaktivitaet-liefert-haelfte-der-erdwaerme/, Zugriff: 01.04.2024[12] Bundesverband Geothermie e.V., “Geothermie – Erneuerbare Energie aus der Tiefe der Erde”, https://www.geothermie.de/fileadmin/user_upload/Geothermie/Einstieg_in_die_Geothermie/GEO_SCHUL_B_Lernheft_4_FD_150dpi_Web.pdf, Zugriff: 01.04.2024 ### Auswahl einer Wallbox Wenn man ein E-Auto besitzt, grübelt man über kurz oder lang wie dieses optimal geladen werden soll, da die Hersteller meist nur ein Stecker Netzteil mitliefern. Dieses Netzteil bietet meist nur rudimentäre Fähigkeiten und lädt das Auto sehr gemächlich, was zu Ladezeiten von über 10 Stunden führt. Um das E-Auto schneller und intelligenter zu laden, und eventuell Strom zu sparen, benötigt man eine sogenannte Wallbox. Vor der Anschaffung sollte der mögliche Standort, die Rahmenbedingungen für die Installation und die benötigten Features der Wallbox geklärt werden. Des Weiteren sind die rechtlichen Bedingungen zu berücksichtigen. Das Preisspektrum von normalen Wallboxen liegt im Bereich von 300 € bis ca. 1500 €. Standort Ist die Wallbox öffentlich zugänglich, sollte der Zugriff über RFID, Schlüsselschalter oder durch die App gesichert werden. Werden mehrere Wallboxen gleichzeitig betrieben wird ein Energiemanagement oder ein Statisch/dynamisches Lastmanagement benötigt, um den Hausanschluss nicht zu überlasten. Auch sollte die Wallbox gegen direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt werden. Rahmenbedingungen Wenn man eine PV-Anlage hat, und mit dem Stromüberschuss am Tag das E-Auto laden will, sollte die Wallbox mit dem bestehenden System kommunizieren können. Dazu ist meist ein Controller oder ein Powermanagement vom Hersteller der Wallbox notwendig. Dieser Controller sollte zusätzlich kompatibel mit der PV-Anlage sein. Wer sich alles von einem Hersteller anschafft, verringert Kompatibilitätsprobleme, schränkt aber auch die Anpassbarkeit ein. Ist die PV-Anlage noch in Planung, sollte die Wallbox bereits mit eingeplant werden. Alternativ gibt es universelle Wallboxen, welche sich mit offengelegter API steuern lassen. Falls der Elektriker keine kompatible Wallbox besorgen kann, es gibt auch mobile Wallboxen, die trotzdem montiert und gesteuert werden können. Der Unterschied ist nur, dass Sie einen Stecker haben. Features Es gibt Wallboxen mit 11 kW oder 22 kW. Wallboxen, die bidirektional oder mit Gleichstrom (ab 50 kW) laden, sind noch nicht sehr gebräuchlich. Eine Kommunikation nur über eine Cloud sollte vermieden werden. Somit wird eine geplante Obsoleszenz vermieden. Wallboxen werden entweder nur über Bluetooth und App gesteuert oder über Lan, Wlan, LTE, RS485 oder Modbus ans Netz angebunden und darüber gesteuert. Um Störungen zu vermeiden, sollte ein physisches Medium bevorzugt werden. Einige Wallboxen können durch die Auswahl des Stromtarifes (z.B. Niedertarif) bei Laden in der Nacht oder durch variable Stromtarife die Ladekosten verringern. Um bei PV-Laden auch geringe Strommengen nutzen zu können, ist eine automatische Umschaltung auf einphasiges Laden sinnvoll. Kann die Wallbox in eine Smart Home Zentrale wie z.B. Home Assistant, ioBroker oder FHEM eingebunden werden, können komfortable Regeln automatisiert ausgeführt werden. Rechtlich „Seit März 2019 schreibt der Gesetzgeber vor, dass alle Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge vor der Installation beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden müssen – unabhängig von ihrer Leistung. Nicht nur stationäre Geräte, die sich Privatpersonen zum elektrischen Laden fest am Haus oder in der Garage anschließen lassen, sondern auch mobile Wallboxen, die mittels Adapter über normale Steckdosen nutzbar sind. Das hat mit dem schnellen Wachstum der E-Mobilität zu tun.“ […] „Wallboxen mit einer Leistung über elf Kilowatt (kW) für schnelleres Laden benötigen sogar zusätzlich eine Genehmigung. Das wird sich allerdings mit dem Jahreswechsel 2024 ändern: Dann sind alle Wallboxen, die sich vom Netzbetreiber steuern lassen, genehmigungsfrei“ [1]. Energietipp Durch sinnvolle Auswahl einer Wallbox kann man z.B. mit variablen Stromtarifen Geld sparen, durch die Einbindung in eine PV-Anlage den überschüssigen Strom besser nutzen und durch eine zukünftige Steuerung durch den Netzbetreiber seinen Teil zur Netzstabilität beitragen. Quellen [1] André Gieße/ Redaktion, Wallbox fürs Elektroauto anmelden: So geht es, https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/wallbox-anmelden, 23.11.23, Zugriff: 21.02.2024 ### Flexible Stromtarife Auch ohne eigene PV von der Energiewende profitieren Aktuell verpflichtet der Gesetzgeber Stromlieferanten mit mehr als 100.000 Endverbrauchern ihren Kunden mit intelligentem Messsystem einen dynamischen Stromtarif anzubieten. Ab 2025 gilt diese Verpflichtung für alle Stromlieferanten unabhängig von der Kundenanzahl (vgl. § 41a Abs.2 EnWG) [1]. Aber bereits heute kann man durch einen Wechsel des Stromanbieters von dynamischen Stromtarifen profitieren. Aktuell gibt es Anbieter mit diesen Optionen: Stundengenauer Strompreis Monatlich angepasster Strompreis Gutschrift für flexibel geladenen Strom Damit stundengenau abgerechnet werden kann, benötigt man entweder eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem. Bei einer modernen Messeinrichtung ist zusätzlich eine Hardware notwendig, um den Verbrauch stundengenau an den Anbieter zu übermitteln. Intelligente Messsysteme sind über Mobilfunk bzw. einen vorhandenen Internetanschluss online mit dem Messstellenbetreiber verbunden.Die folgende Abbildung [2] zeigt die stündlichen Börsenstrompreise zwischen dem 3. und 5. Oktober 2023. Aufgrund des Feiertags und viel Wind in Norddeutschland sank der Börsenpreis sogar unter 0. Wer also Strom abnehmen konnte, bekam dafür also Geld. Zum Börsenstrompreis kommen aber immer noch Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen.Um die schwankenden Strompreise optimal ausnutzen zu können, bieten viele Anbieter zur Steuerung von Verbrauchern wie E-Autos oder Wärmepumpen eigene Apps an. Systeme zur Hausautomatisierung können über Schnittstellen (APIs) mit dem Stromanbieter verbunden werden, um Verbraucher optimiert zu steuern. Auch die auf einem Raspberry Pi laufende Open Source Lösung evcc.io unterstützt dynamische Strompreise.Flexible Tarife bieten die Chance, von günstigen Preisen an der Strombörse zu profitieren. Aber auch hohe Preise werden direkt weitergegeben. Falls Sie weniger Risiko eingehen möchten, sind die Angebote örtlicher Versorger und E-Genossenschaften, die auf langfristige Lieferverträge setzen, zu empfehlen. Energietipp des Monats Auch ohne flexiblen Stromtarif können Sie bereits heute zur Netzentlastung beitragen. Mit der kostenlosen App eyond kann z.B. ein E-Auto zu verbrauchsarmen Zeiten oder bei hoher PV-Einspeisung geladen werden.Verschieben Sie bei schlechtem Wetter das Waschen am besten auf den nächsten Sonnentag. Dann sparen Sie sich auch noch die Energie des Wäschetrockners. Quellen [1] DYNAMISCHE TARIFE – PFLICHT UND KÜR (WEBINAR), https://www.bbh-blog.de/events/event/dynamische-tarife-pflicht-und-kuer-webinar-2/, 07.11.2023 / Zugriff: 18.02.2024[2] Aktueller Chart für Strom am Spotmarkt https://optum-eba.de/spotmarkt-terminmarkt/?from=2023-10-03&to=2023-10-05&resolution=stunde Zugriff: 18.02.2024 Hier noch eine Übersicht von Anbietern Stündlich angepasste Preise: https://tibber.com https://1komma5grad.com https://www.awattar.de https://www.rabot-charge.de https://www.swd-ag.de/pk/strom-gas-wasser/strom/dynamischer-stromtarif/ Monatlich angepasste Preise: https://www.vivi-power.de Gutschrift für smartes Laden: https://eyond.mobilityhouse.com ### Erfahrungsbericht: Steigerung der PV-Strom-Direktverbrauch durch einen E-Durchlauferhitzer Was kann man mit dem Stromüberschuss der PV-Anlage machen, wenn die Hausbatterie bereits voll ist, die Spülmaschine noch nicht gefüllt ist oder die Wäsche für eine Waschmaschinenfüllung noch nicht ausreicht? Diese Frage haben wir uns nach der Anbindung unserer 4 kWp EEG-PV-Anlage an die 10 kWp PV-Neuanlage gestellt. Wahrscheinlich werden sich diese Frage auch andere Leute stellen, die ihre PV-Anlage mehr oder weniger überdimensioniert haben.Da wir unsere PV-Anlage deswegen erweitert haben, weil wir uns ein E-Auto gekauft haben, schied dieser Großverbraucher für uns aus. Ferner wäre das E-Auto vielleicht an einem anderen Ort, wenn gerade PV-Stromüberschuss ist. Also suchten wir nach einem potenziellen fest eingebauten Verbraucher im Haus, der sowohl im Sommer, als auch im Winter den überschüssigen Strom in Maßen aufnehmen kann. Das einzige Potenzial, das wir noch sahen, war, die Energie aus dem Stromüberschuss in unseren Warmwasserspeicher einzuleiten. Unsere Entscheidung fiel auf einen Einschub-Tauchsieder vom Hersteller, der sowohl unsere Hausbatterie, als auch unsere Wallbox geliefert hat. Nachdem der Einschub-Tauchsieder in unseren Warmwasserspeicher eingebaut war und wir den Speicher wieder mit Wasser befüllten, sagte mir unser Heizungsbauer, dass ich mir den nun überschüssigen Blindstopfen gut aufheben solle, da man diesen irgendwann bestimmt mal brauchen könnte. Nach einer viertel Stunde bemerkte er sichtlich überrascht, dass Wasser direkt aus dem Kopf des Tauchsieders rann. Er sagte: „Oh Gott, was machen wir jetzt“. Ich antwortete trocken: „Am besten das Wasser ablassen, den Tauchsieder ausbauen und den Blindstopfen wieder reinschrauben“. Sämtliche Kosten wurden uns vom Hersteller anstandslos erstattet und wir entschlossen uns nach diesem Erlebnis für einen externen 3 kW Durchlauferhitzer, auf den wir allerdings 16 Monate warten mussten, bevor er Ende November 2023 verbaut und angeschlossen wurde. Vor allem im Winter nutzt der Durchlauferhitzer nun unseren Stromüberschuss. Er schaltet sich ein, wenn die maximale Beladeleistung der Hausbatterie bei 3,3 kW überschritten wird ❶ oder die Beladeleistung bei ca. 80 % Batteriestand auf 0,5 kW reduziert ist ❷ und nimmt den Stromüberschuss im Follow-Me-Prinzip stufenlos auf ❸, mit einer kleinen Netzeinspeise-Reserve, um viele Schaltzyklen und Netzbezug zu vermeiden. Vorteile dieser Lösung sind, dass wir hierdurch Erdgas sparen und den Ausstoß von Kohlendioxid reduzieren, unseren Direkt- bzw. Eigenverbrauch erhöhen und das öffentliche Stromnetz entlasten. Im Vergleich zu unserer südwestseitig ausgerichteten Solarthermieanlage hat der Elektroerhitzer den Vorteil, dass Wärme schon vormittags reaktionsschnell auch bei diffuser Sonneneinstrahlung erzeugt wird und keine Verluste durch niedrige Umgebungstemperaturen und Rohrleitungseinflüsse (Isolierung, Totvolumen) auftreten, wodurch der Elektroerhitzer die Schwachstellen unserer Solarthermieanlage kompensiert. Der E-Durchlauferhitzer ist prädestiniert als Direktverbraucher, wenn die Hausbewohner bei Stromüberschuss nicht daheim sind. Über die Wirtschaftlichkeitsberechnung geben wir im Energiestammtisch gerne Auskunft. Energietipp Die günstigste Methode um Heizkosten zu sparen, ist die Temperatur zu senken. Der Energieverbrauch kann durch die Reduktion von 22 auf 21 °C um 13,5 % und von 24 auf 23 °C um 10,7 % gesenkt werden [1]. Quellen [1]: AIP Publishing | Effect of room temperature set points on energy consumption in a residual air conditioning | Evaluierung Perplexity, Übersetztung DeepL ### Ein Elektroauto (auch) im Winter Die kalte Jahreszeit stellt Elektroautofahrer vor besondere Herausforderungen. Doch, anstatt die winterlichen Bedingungen als Hindernis zu betrachten, können wir die Vorteile der Elektromobilität gerade in dieser Zeit nutzen. Gemeinsamkeiten von Elektroautos und Verbrennern Wie bei konventionellen Fahrzeugen müssen auch Elektroautos im Herbst auf die winterlichen Bedingungen vorbereitet werden. Reifen, Spritzwasser und Kühlwasser sollten angepasst werden, und der Tank bzw. die Batterie sollte voll sein, um mögliche Staus ohne Unterkühlung zu überstehen. Unterscheidungsmerkmale Bei niedrigen Temperaturen verringert sich die Reichweite von Elektroautos um etwa 10-30 %, bedingt durch den erhöhten Innenwiderstand der Batterie (selbst gemessen ~20 % bei -15 °C). Jedoch können wir diese Einschränkungen mit klugen Maßnahmen minimieren. Heizungen von Elektroautos reagieren schneller, so dass sich der Fahrgastraum schneller erwärmt. Vorkonditionieren der Batterie: Eine effiziente Batterie arbeitet bei Temperaturen zwischen +20°C und +40°C und sollte vor dem Laden vortemperiert werden, um Lade- und Zeitverluste zu vermeiden. Optimale Fahrtplanung: Vermeiden Sie mehrere kurze Fahrten hintereinander, um häufiges Temperieren der Batterie zu vermeiden. Konditionieren Sie Ihr Elektroauto, wenn möglich, mit der Wallbox in einer Garage einfach per App oder während der Fahrt durch Ladezielvorgabe im Navigationssystem. Laden Sie nach Möglichkeit unterwegs, um von einer bereits temperierten Batterie zu profitieren. Eine topographisch intelligente und kurze Routenführung verringert den Energieverbrauch. Nachhaltiger Fahrstil: Ein vorausschauendes Fahren ermöglicht einen gleichmäßigen Fahrstil, starke Beschleunigungsvorgänge machen nur für das Überholen Sinn. Die Reichweite eines E-Autos kann oft auch durch spezielle Fahr- oder Rekuperationsprogramme (z.B. Eco) gesteigert werden. Das Laden der Batterie direkt im Anschluss an eine längere Fahrt trägt zur effizienten Nutzung des Elektroautos im Winter bei. Fahrgastzellen-Heizung: Vorkonditionieren an der Wallbox reduziert zudem die Reichweitenverluste und steigert den Fahrkomfort. Eine Sitz- und Lenkradheizung können die normale Heizung unterstützen oder sogar ersetzen. Fahrzeuge mit einer Wärmepumpe sind im Winter im Vorteil, da sie die Reichweite beim Heizen weniger beeinträchtigt. Empfehlung des ADAC: Generell rät der ADAC unabhängig von der Antriebsart, die Verkehrslage zu beobachten, genügend Reserven in Batterie oder Tank sowie beispielsweise eine Decke im Fahrzeug zu haben. Auszug aus der ACE Lenkrad (06/2023) Typische Verbraucher im Winterpro StundeReichweitenverlust pro StundeElektromotor15-25 kWh-Heizung (aufheizen)2,00 kWhbis zu 15 kmHeizung (Temperatur halten)0,75 kWhetwa 3-5 kmHeckscheibenheizung0,15 kWhunter 1 kmScheinwerfer (min.)0,03 kWhunter 200 MeterScheinwerfer (max.)0,13 kWhunter 1 kmNebelschlussleuchte0,04 kWhunter 500 MeterLüftung (min.)0,05 kWhunter 500 MeterLüftung (max.)0,25 kWhunter 2 kmSitzheizung0,10 kWhunter 1 kmLenkradheizung0,05 kWhunter 500 MeterHeizbarer Außenspiegel0,03 kWhunter 200 Meter Energietipp Ein Elektroauto ist inzwischen ein vollwertiger Ersatz für ein Verbrenner-Fahrzeug. Wenn das E-Auto unter Einsatz von regenerativem Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage und/oder aus Ökostrom geladen wird, kann es den CO₂-Ausstoß im Betrieb um 100 % reduzieren. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Quellen [1] Constantin Hack/ ACE Lenkrad 6/2023, Was tut, wenn der Winter kommt?, https://www.ace.de/epaper/al2023/ace-lenkrad-2023-23-06-aboep.pdf, 06.2023 / Zugriff 18.12.2023[2] Wolfgang Rudschies / ADAC Elektroauto im Winter: So massiv sinkt die Reichweite bei Kälte, https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ elektromobilitaet/info/elektroauto-reichweite-winter/#kaeltetest-keine-angst-vor-dem-stau, 01.03.2022 / Zugriff 18.12.2023 ### Zukunft Wasserstoff Wer erinnert sich nicht gerne an den Chemieunterricht, in dem wir mithilfe von Gleichstrom Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff zertrennt hatten und in einem weiteren Versuch von der gewaltigen Energie in Form der Knallgasreaktion überrascht wurden. Doch bei all der aktuellen Euphorie für den Einsatz von Wasserstoff muss wohlüberlegt sein, wofür dieses wertvolle Gas verwendet werden soll. Dazu muss man seine Vor- und Nachteile kennen und wissen, wie und wo dieses Gas mit welcher Technologie nachhaltig und effektiv hergestellt und ob Wasserstoff für eine Anwendung wirtschaftlich, effizient und alternativlos eingesetzt werden kann. Außerdem muss der Einsatz von Wasserstoff aufgrund des hohen Zeitdrucks bei der Dekarbonisierung und der schnelllebigen Entwicklung von Technologien immer wieder hinterfragt werden.Die Vorteile liegen auf der Hand. Wasserstoff ist kein Treibhausgas (bzw. trägt nicht dazu bei, wenn es regenerativ hergestellt wird und nicht ungenutzt in die Atmosphäre gelangt), ist vielseitig und in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen einsetzbar, bietet die Möglichkeit einer Langzeitspeicherung und Rücktransformation in Strom und kann in Rohrleitungen unter Druck stetig transportiert bzw. verteilt werden.Der wesentliche Nachteil von Wasserstoff ist, dass seine Herstellung durch Elektrolyse und die mögliche Rückumwandlung in Strom durch Brennstoffzellen mit Leistungsverlusten verbunden ist, wodurch mehr Energie regenerativ erzeugt werden muss und diese Energieform zunächst teuer macht. Daraus ergeben sich die Prioritäten aus Unverzichtbarkeit und Wirtschaftlichkeit, mit Alternativen, die den Einsatz von Wasserstoff mit Vernunft regeln werden (siehe Tabelle). Zweifellos müssen zuerst chemische Prozesse, die auf Wasserstoff basieren und bisher durch Raffinerie-Wasserstoff versorgt werden, mit grünem Wasserstoff bedient werden. Als Nächstes ist es wichtig, große Erdgas-Verbraucher in der Stahl- und Glasindustrie auf Wasserstoff umzustellen und dabei seine Vorteile innovativ z.B. als Koksersatz oder Reduktionsmittel zu nutzen, statt Wasserstoff als einen der edelsten Energie- und Reaktionsträger ineffizient zu verbrennen. Nur in Ausnahmen und für spezielle Anwendungen sollte Wasserstoff mit Kohlendioxid zu energieintensiven E-Fuels verheiratet werden, wodurch im Vergleich zur direkten Nutzung von Strom noch mehr regenerative Energie eingesetzt werden müsste (siehe Grafik). Um den Wasserstoff nicht der Industrie vorzuenthalten und zu verknappen, sollte Wasserstoff nicht für Anwendungen verwendet werden, die bereits effizienter mit Strom betrieben werden können. Es bietet sich an, regenerativen Stromüberschuss in Wasserstoff umzuwandeln und langfristig zu speichern, um ihn bei Strommangel wieder in Strom umzuwandeln. Energietipp Sollten Sie sich zum Kauf eines neuen Autos entscheiden, wählen Sie ein Elektroauto. Selbst bei der Verwendung von Netzstrom können Sie sich im Vergleich zum Dieselantrieb bis zu 40 % Treibstoffkosten einsparen. Quellen [1] Wikipedia, Well-to-Wheel, de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Wheel Well-to-Wheel (ergänzt mit E-Fuel aus [2])[2] ADAC, Kraftstoffe der Zukunft: Sind E-Fuels wirklich umweltfreundlich?, https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/e-fuels-test/ ### Maßnahmen in der kalten Jahreszeit, um Energie zu sparen Im Privathaushalt gibt es ohne größere Investitionen viele Möglichkeiten, Energiekosten zu senken. In vielen Fällen kann durch kleine Maßnahmen, die nichts oder nur wenig kosten, der Stromverbrauch im Haushalt ohne Komfortverlust um 10 % gesenkt werden. Um „Stromräuber“ im Haushalt festzustellen, sollte der Stromverbrauch der einzelnen Elektrogeräte gemessen werden. Strommessgeräte werden kostenlos bei der Energieagentur Südostbayern verliehen. Die Übersicht zeigt den Energieverbrauch nach Anwendungsbereichen 2019. Wie aus der Grafik hervorgeht, wird die meiste Energie für das Heizen und die Warmwasserbereitung aufgewendet, daher sollte man besonders in diesem Bereich alle möglichen Einsparungsmöglichkeiten ausschöpfen. Heizung und Warmwasserbereitung Heizung optimieren: Stellen Sie sicher, dass Ihre Heizung effizient arbeitet. Achten Sie darauf, dass Ihre Heizungsanlage regelmäßig gewartet wird. Eine saubere und gut gewartete Anlage arbeitet effizienter und spart Energie. Rohre dämmen: Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, z.B. im Keller, sind besonders in älteren Gebäuden häufig nicht gedämmt. Holen Sie dies nach und dämmen die Rohre. Überprüfen Sie die Kamin- und Ofenrohre auf Verschmutzungen oder Blockaden. Lassen Sie den Kamin gegebenenfalls reinigen. Stellen Sie sicher, dass alle Heizkörper richtig funktionieren. Wenn’s gluckert und zu Beginn der Heizsaison sollten Sie die Heizkörper entlüften. Das spart bis zu 60 €/Jahr im Einfamilienhaus, ca. 30 €/Jahr in einer Wohnung. Verwenden Sie einen programmierbaren Thermostat, um die Temperatur automatisch zu regulieren. Durch den Einsatz von Thermostatventilköpfen können im Einfamilienhaus (200 m2) ca. 100 bis 200 €/Jahr gespart werden, in einer Wohnung (70 m2) sind es 40 bis 80 €/Jahr. Thermostatventile dürfen nie verdeckt sein, damit sie die Raumtemperatur erfassen können. Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel verdecken. Der Abstand zum Heizkörper sollte mindestens 10 – 15 cm betragen. Raumtemperatur senken: Durch 1 °C weniger können Sie ca. 6 % sparen. Senken Sie um 2 °C ab, also z.B. von 23 auf 21 °C, sparen Sie ca. 12 %. Bei 20 statt 23 °C sind es ca. 18 %. Raum für Raum heizen: Heizen Sie nur die Räume, die tatsächlich benutzt werden, und schließen Sie die Türen zu den ungenutzten Räumen. Dadurch wird die Heizleistung auf die notwendigen Räume konzentriert. Halten sie Türen und Fenster geschlossen, um Wärmeverlust zu minimieren. Überprüfen Sie, ob die Haustüre dicht schließt und ob die Dichtungen in Ordnung sind. Überprüfen Sie die Fenster und Türen auf Zugluft. Lassen Sie ggf. die Fensterprofile und -einstellungen vom Handwerker prüfen und ggf. anpassen. Diebeweglichen Teile und Verschlussteile des Beschlags sollten einmal jährlich geschmiert werden. Nutzen Sie natürliche Wärme: Tagsüber können Sie die Sonnenwärme nutzen, indem Sie Ihre Vorhänge oder Jalousien öffnen, um das Sonnenlicht hereinzulassen. Nachts sollten Sie sie jedoch schließen, um die Wärme im Innerenzu halten. Warmwasser nicht ungenutzt laufen lassen. Wasser erwärmen verbraucht viel Energie. Ohne Komfortverlust lässt sich sparen, wo Warmwasser ungenutzt in den Abfluss läuft, z.B. beim Einseifen während des Duschens oder beim Zähneputzen. Tropfende Wasserhähne reparieren. Duschen statt Baden: Ein Vollbad benötigt ca. 150 – 200 Liter Warmwasser, eine 5-Minuten-Dusche meist weniger als 50 Liter. Ein wassersparender Duschkopf kann den Wasserverbrauch beim Duschen deutlich senken. Lüften Ein Hygrometer hilft beim Lüften. Wenn Sie Kondensationsfeuchtigkeit vermeiden wollen, gilt in den Wintermonaten: Bei ungefähr 20°C im Raum sollte die relative Luftfeuchtigkeit nicht über einen längeren Zeitraum über 55% steigen. Beides zeigt das Hygrometer an. Steigt die Feuchtigkeit bei 20°C über 55% an, sollten Sie mit weit offenem Fenster lüften. Richtig zu lüften bedeutet weniger zu heizen: Besser die Fenster für kurze Zeit ganz aufmachen, als für lange Zeit gekippt halten. Dauerkippen verursacht zusätzliche Heizkosten von ca. 0,5 € pro Tag und Fenster! Zusätzlich riskieren Sie Schimmelbildung im Fensterbereich. Es sollte die Möglichkeit zum Durchzug geschaffen werden. Nach 5 - 10 Minuten ist die alte Raumluft durch neue Außenluft ersetzt. Jede Raumecke muss von der Luftzirkulation erfasst werden. Möbelstücke müssen mindestens 10 cm von der Wand entfernt stehen. Dies ist besonders an Außenwänden wichtig. Zudem gilt: Fenster auf, Heizung aus. Wenn nicht gelüftet wird, dann muss man letztendlich mehr heizen, da feuchte Luft mehr Energie aufnimmt und das Behaglichkeitsklima wärmer sein muss. Energie-Spartipps fürs ganze Jahr Standby-Modus vermeiden: Schalten Sie elektronische Geräte wie Fernseher, Computer oder Ladegeräte komplett aus, anstatt sie im Standby-Modus zu lassen. Diese Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus noch Strom. Das Sparpotential liegt im Einfamilienhaus bei ca. 90 €/Jahr, in einer Wohnung (ca. 70 m2) bei bis zu 50 €/Jahr. Deshalb: Stecker ziehen, schaltbare Steckerleiste oder Zeitschaltuhr verwenden. Energiesparende Beleuchtung: Ersetzen Sie herkömmliche Glühbirnen durch energieeffiziente LED-Lampen. Sie verbrauchen weniger Strom und erzeugen gleichzeitig genauso viel Licht. Wäschetrockner bewusst verwenden. Beim Trocknen auf der Leine können Sie bis zu 1,10 € pro Trockengang sparen. Gut schleudern, z.B. 1400 U/ min, wenn Sie den Trockner verwenden! Geräte nicht kälter oder wärmer als nötig: Nur 1 °C kälter im Kühlschrank erhöht den Stromverbrauch des Geräts bereits um einige Prozent. Durch Wäschewaschen bei 30 °C statt bei 60 °C können bis zu 20 €/Jahr gespart werden. Wasser sollte lieber im Wasserkocher als auf dem Herd erhitzt werden. Immer nur so viel Wasser erwärmen, wie tatsächlich benötigt wird. Dies ist nur ein Auszug aus möglichen Energiesparmaßnahmen. Natürlich gibt es noch viele mehr. Ich hoffe jedoch, dass diese Tipps in Erinnerung rufen, wie man sich ganz leicht an der Reduzierung des Energieverbrauchs beteiligen und somit unserer Umwelt und dem eigenen Geldbeutel Gutes tun kann. Energietipp Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen könnten Sie auch beim Autofahren Energie sparen. Eine Reduktion der Geschwindigkeit von 130 auf 120 km/h spart etwa 10 %. Mit 110 km/h sind 15 – 20 % Einsparung möglich, bei 100 statt 130 sparen Sie 20 – 25 %. Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, kann man Kurzstrecken auch mit dem Rad zurücklegen. 60 € Spritkosten sparen Sie im Jahr, wenn Sie 1x pro Woche für eine Kurzstrecke von 3 km (jeweils hin und retour) das Rad statt des Autos nehmen. Quellen OÖ Energiesparverband, Strom sparen im Haushalthttps://www.energiesparverband.at/fileadmin/esv/Broschueren/Strom-sparen-im-Haushalt.pdf, Zugriff 23.10.2023 OÖ Energiesparverband, Top-Tipps fürs Energiesparen,https://www.energiesparverband.at/fileadmin/esv/Broschueren/Top-Tipps-fuers-Energiesparen.pdf, Zugriff 23.10.2023 BDEW, Stromverbrauch der Haushalte, https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/stromverbrauch-der-haushalte/, Zugriff 23.10.2023 Energieagentur Südostbayern, Sonstige Services für Bürger:Innen,https://www.energieagentur-suedost.bayern/hausbesitzer-mieter/sonstige-services; Zugriff 23.10.2023 Sparkassenversicherung, Energie sparen: Einfache Hacks mit großer Wirkung,https://www.sparkassenversicherung.de/content/privatkunden/service/magazin/wohnen/energie-sparen/, Zugriff 23.10.2023 ### Auswertung der Carsharing-Bedarfsforschung in der Gemeinde Tacherting Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, an unserer Umfrage teilzunehmen. Das Ziel des Energiestammtischs und des Gemeinderats war, das Potenzial eines Carsharing-Modells in der Gemeinde Tacherting zu erforschen. Durch Ihre Teilnahme an dieser Umfrage erhielten wir wichtige Informationen darüber, wie viele Bürgerinnen und Bürger Interesse an einem Carsharing-Angebot haben und welche Anforderungen und Erwartungen bestehen. Diese Informationen helfen in Zukunft dabei, ein bedarfsoptimiertes Mobilitätsangebot bereitzustellen. Es ist sinnvoll, das Mobilitätsangebot der Gemeinde regelmäßig zu überdenken, da neue Technologien und Mobilitätskonzepte unter Umständen einige Vorteile mit sich bringen. In Vaterstetten (20.000 Einwohner) liegt die Ersatzqote eines Carsharing-Modells beispielsweise 1:7 [Carsharing.de]. Das bedeutet, dass mit einem Carsharing-Fahrzeug sieben andere Fahrzeuge ersetzt werden können. Dadurch wird lokal die Infrastruktur entlastet und für alle Nutzerinnen und Nutzer werden die Mobilitätskosten gesenkt, da für sie die Anschaffungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten eines privat genutzten PKW entfallen. Im Folgenden finden Sie die Auflistung üblicher Buchungspreise von Carsharing-Fahrzeugen in der Region (Stand Juni 2023). Die Preise sind unter anderem abhängig vom Betreiberunternehmen, der Fahrzeugklasse und der Antriebsart. Kleinwagen9-Sitzer / Transportermin.max.Stundentarif2,50 €6,90 €Tagespauschale25 €60 €Wochenendpauschale49 €120 €zzgl. Kilometerpauschale0,11 €0,25 € Der Anteil der Zeit, in der private Fahrzeuge nicht genutzt werden, beträgt durchschnittlich 96 % [Friedrich und Hartl, S. 58]. Das heißt ein Fahrzeug, das sich über sieben Jahre im Eigentum befindet, wird in diesen sieben Jahren effektiv nur etwa 102 Tage genutzt. Sinnvoll ist ein Carsharing-Angebot also vor allem dann, wenn das Carsharing-Fahrzeug einen hohen Auslastungsgrad erzielt. Teilnahme Insgesamt haben sich 78 Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage beteiligt. Die Einwohnerzahl der Gemeinde Tacherting beträgt 5775 (Stand 30. Juni 2023, Bayernportal). Dies entspricht einer Teilnehmerquote innerhalb der Gemeinde von 1,35 %. Diese mag zwar niedrig erscheinen. Wenn man aber bedenkt, dass das Thema "Carsharing" aktuell wohl nur für wenige Einwohnerinnen und Einwohner relevant ist, liefert die Stichprobe trotzdem wertvolle Ergebnisse zur Einführung eines Carsharing-Modells in der Gemeinde. Auswertung und Interpretation der Fragen In der Bedarfsforschung hatten Teilnehmende die Möglichkeit, neun Fragen zu beantworten. Die Antwortstatistik soll Aufschlüsse über die Anzahl benötigter Carsharing-Fahrzeuge, die Fahrzeugklasse und Antriebsart, die Nutzungshäufigkeit und den optimalen Standort liefern. 1. Frage Anzahl der Stimmen: 77 2. Frage Anzahl der Stimmen: 77 Mit 19 Stimmen ist die Antwortmöglichkeit "Mehrmals pro Woche" am häufigsten vertreten. Viele andere Teilnehmende gaben an, ein Carsharing-Fahrzeug mindestens einmal pro Monat zu benutzen, was für die Einführung eines Carsharing-Fahrzeugs spricht. 3. Frage Anzahl der Stimmen: 76 Ziemlich eindeutig ist, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger ein batterieelektrisches Fahrzeug wünschen. Für die Einführung eines Carsharing-Modells in der Gemeinde sollte allerdings berücksichtigt werden, dass für ein stationäres Carsharing-Fahrzeug mit Elektroantrieb auch eine Ladesäule erforderlich ist. Mit einem Carsharing-Fahrzeug mit Verbrennungsmotor könnten beispielsweise verschiedene Standorte in der Gemeinde nacheinander getestet und evaluiert werden, um die höchste Nachfrage zu ermitteln und die Auslastung des Fahrzeugs zu maximieren. Denn das nachhaltigste Fahrzeug ist nicht zwingend das mit dem geringsten CO₂-Ausstoß, sondern das, das am sinnvollsten eingesetzt wird. Auch wenn der CO₂-Ausstoß bei batterieelektrischen Fahrzeugen unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus in der Regel niedriger ist, als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor [Lienkamp]. In jedem Fall sollte ein Gebrauchtfahrzeug für die Nutzung in einem Carsharing-Modell bevorzugt werden. 4. Frage Anzahl der Stimmen: 77 Aus der Verteilung der Antworten dieser Frage lassen sich die optimalen Fahrzeugklassen ableiten. Um den Bedarf zum Einkaufen oder für zeitlich begrenzte Erledigungen zu decken, würde beispielsweise ein geräumiger Klein- oder Kompaktwagen ausreichen. Für den Transport von Gütern oder Ausrüstung für berufliche oder private Projekte würde sich hingegen eher ein Transporter bzw. Van anbieten. Für alltägliche Fahrten zur Arbeit oder zur Schule ist ein Carsharing-Modell allerdings ungeeignet, da das Fahrzeug nur zu Stoßzeiten bewegt wird und eine gewöhnliche Fahrgemeinschaft vorteilhafter ist. 5. Frage Anzahl der Stimmen: 78 Besonders hervorzuheben ist bei den Antworten dieser Frage die hohe Stimmzahl für Lengloh. Die Verteilung auf die anderen Ortschaften korreliert in etwa mit der Bevölkerungsverteilung in der Gemeinde. 6. Frage Anzahl der Stimmen: 65 Nachträglich wurde erkannt, dass die zusätzliche Antwortmöglichkeit "Ich würde meine Absichten nicht ändern" sinnvoll gewesen wäre, da durch das Nichtvorhandensein dieser Antwortmöglichkeit u.U. überproportional oft für "Ich würde auf den Kauf eines Zweitautos verzichten" abgestimmt wurde. Da die Gesamtstimmzahl der Frage niedrig ausgefallen ist, hat das Nichtvorhandensein möglicherweise aber lediglich zu einer Enthaltung geführt. In letzterem Szenario hätte die Einführung eines Carsharing-Modells in der Gemeinde einen besonders positiven Effekt im Sinne der Nachhaltigkeit, da die Produktion und der Betrieb einiger Fahrzeuge verhindert werden könnte. 14 Teilnehmende würden sich ein kleineres Auto anschaffen, wenn ein Carsharing-Fahrzeug mit ausreichender Größe verfügbar wäre. 21 Bürgerinnen und Bürger würden ihr Zweitauto oder alle PKW verkaufen, wenn sie auf ein Carsharing-Fahrzeug zugreifen könnten. Dieses Potenzial würde die Anschaffung von etwa drei Carsharing-Fahrzeugen rechtfertigen. 7. Frage Anzahl der Stimmen: 61 8. Frage Anzahl der Stimmen: 75 Auch die Antwortverteilung dieser Frage sprechen dafür, dass ein geräumiger Klein- oder Kompaktwagen und ein Transporter bzw. Van die sinnvollsten Fahrzeugklassen für ein Carsharing-Fahrzeug in der Gemeinde sind. 9. Frage Anzahl der Stimmen: 78 Auffällig ist in dieser Verteilung vor allem die niedrige Beteiligung junger Altersgruppen. Kommentare Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten am Ende der Umfrage die Möglichkeit, dem Energiestammtisch Fragen oder Anregungen mitzuteilen, die im Folgenden anonymisiert präsentiert werden. An dieser Stelle möchten wir uns für die Danksagungen, die Unterstützung und die Ideen bedanken. Ich fände es gut, wenn sich ein passendes Carsharing Modell für die Gemeinde findet. Vielen Dank für euer Engagement! Danke für die Initiative. Möchte ich gern unterstützen. Cooles Sache! Ich hoffe das klappt! Viel Erfolg für die Ausführung der Car-Sharing-Idee in unserer Gemeinde Hallo, habt Ihr schon nachgefragt wie in Trostberg das Carsharingprojekt läuft? Warum nicht die Autohäuser der Gemeinde einbinden? Mehr Stationen im Außenbezirk Ich bin alleinstehend und wohne außerhalb von Tacherting. Daher muss ich ein Auto halten, obwohl ich es gar nicht mehr täglich benutze. Bei schönem Wetter benutze ich das E-Bike. Eine öffentliche Verkehrsverbindung zu mir habe ich bisher nicht gefunden. Sicher geht es vielen außerhalb von Ortschaften wohnenden Bürgern genauso. Carsharing würde uns das Leben erleichtern. Ich habe sehr viel und gute Erfahrung mit dem Carsharing in München gemacht. Stattauto.de Dort fand ich besonders gut, dass verschiedene Fahrzeugklassen fast immer verfügbar waren. Entscheidend für den Erfolg sind meines Erachtens spontane Verfügbarkeiten. Auch zu Stoßzeiten wie an Wochenenden möchte ich mich darauf verlassen können, ein Auto zu bekommen ohne lange vorher reservieren zu müssen. Die Ausstattung sollte eine Anhängerkupplung umfassen, um möglichst flexibel zu sein. Keinen Wert lege ich auf teure, vermeintlich qualitative Markenautos. Also keine Deutschen Hersteller. Lieber mehrere kostengünstige effiziente Autos im Fuhrpark, die sich schneller reinvestieren, günstigere Reparaturen… Lieber zwei Hyundai i20 als ein VW Polo. Elektroautos fände ich sehr gut, um Erfahrung zu sammeln und die Akzeptanz alternativer Antriebe zu vergrößern. Allerdings sehe ich die Investitionskosten dafür zu hoch an. Lieber 3 Benziner als ein Elektroauto mit Ladesäule. Geringe Schäden sollten toleriert werden. Bei Stattauto.de hatten die Fahrzeuge wegen der Tiefgaragen sehr oft kleinere äußerliche Schäden. Kratzer, Dellen müssen meines Erachtens nicht immer repariert werden. Schäden müssen natürlich immer gemeldet werden. Auffällige Fahrer, die viele Schäden erzeugen, sollten natürlich gekündigt werden können, oder finanziell an der Behebung beteiligt werden. Vielen Dank für euren Einsatz und eure Bemühungen. Carsharing, unbedingt einführen. In Peterskirchen, sollte ein Fahrzeug Carsharing sein. Wir sind bald 4 Leute, die einen Führerschein haben und brauchen theoretisch 4 Autos, wobei dann min. immer 1 bis 2 ungenutzt herumstehen würden. Danke Die Überlegung ist auf die Anschaffung eines Dritt-Fahrzeugs zu verzichten. Ich finde es unheimlich schade, dass bis dato "so wenig" an der Umfrage teilgenommen haben. Tolle Sache!!! Zur Nutzungshäufigkeit kann ich derzeit leider keine genaue Auskunft geben. Wir sind beide noch berufstätig und haben zwangsweise zwei Autos. Der Verkauf des Kleineren wäre momentan nicht sehr lukrativ. Carsharing, ist eine sehr, sehr gute Idee! Für Pendler zum Arbeitsplatz ist ein Carsharing-Angebot m. E. keine Option mangels geeignetem ÖPNV-Angebot. Wer nicht oder nicht mehr berufstätig ist könnte mit einem Carsharing-Angebot ohne eigenes Fahrzeug auskommen. Ein vorhandenes Kfz würde ich so lange nutzen wollen wie es betriebsbereit ist und dann von einer Neuanschaffung absehen. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Lösungsvorschläge Carsharing über Dienstleister einführen Vorhersehbare Kosten Geringer Verwaltungsaufwand mikar, überall GmbH, (DB Flinkster) Carsharing durch Verein Car-sharing Traunstein Ameranger Autogemeinschaft Bad Endorfer Autoteiler Carsharing durch Privatvermietung ### Redox-Flow-Energiespeicher: Fortschritte und Potenziale Redox-Flow-Batterien (RFB) haben sich als bedeutende Kandidaten für eine nachhaltige Energiespeicherung etabliert. Sie bieten eine hervorragende Skalierbarkeit, moderate Wartungskosten und eine lange Lebensdauer. Eine RFB besteht im Wesentlichen aus drei Hauptkomponenten: Energiespeichertanks, Stapel von elektrochemischen Zellen und dem Durchflusssystem. Abb. 1 zeigt eine typische Redox-Flow-Batterie – die Vanadium-Redox-Flow-Batterie. Abb. 1 Schema eines VRFB-Systems Vanadium-Redox-Flow-Batterie (VRFB) Die erfolgreichste RFB ist die VRFB. Eine der größten VRF-Anlagen wurde im Jahr 2019 in Pfinztal am Fraunhofer ICT in Betrieb genommen und weist eine Leistung von 2 MW und eine Kapazität von 20 MWh auf. Die volumetrische Energiedichte von VRFB liegt im Bereich von 25 bis 35 Wh/L, was deutlich niedriger ist als bei Lithium-Ionen-Batterien mit 250 Wh/L und mehr. Deswegen sind VRFB nur bedingt für mobile Anwendungen geeignet. Allerdings kann eine VRFB 15.000 bis 20.000 Lade- und Entladezyklen durchführen, verglichen mit den üblichen 5.000 Zyklen anderer Batterien [1]. Der Wirkungsgrad beträgt bei kleinen Einzelzellen etwa 85-90 % [2, 3] und bei Pilotanlagen im kW-Bereich, die u.a. durch hydraulische Verluste beeinträchtigt werden, 57-75 % [4, 5]. Die Reaktionszeit von VRFB beträgt nur etwa eine Millisekunde, wenn die Elektroden ständig mit Elektrolyt gefüllt sind und die Pumpen im Bereitschaftsmodus verweilen [6, 7]. Ein Hersteller aus der Schweiz bietet aktuell Speichersysteme für Privat- und Gewerbekunden an und garantiert eine Restspeicherkapazität von 95 % nach 20 Betriebsjahren — unabhängig von der Zyklenzahl. Die Selbstentladung sei laut Herstellerangaben minimal. Aufgrund des hohen Wasseranteils von zwei Dritteln im Elektrolyt seien Brände oder Explosionen ausgeschlossen. Ein System mit 20 kWh Speicherkapazität besteht beispielsweise aus zwei kaskadierten Modulen und kostet ca. 30.000 €. Ein Modul hat ein Leergewicht (ohne Elektrolyt) von 310 kg, eine nominale Lade- und Entladeleistung von 4 kW mit einer Spitzenleistung von 5 kW und kann zu 100 % entladen werden [8]. Einerseits ist Vanadium ein strategisches Material, das weltweit nur in wenigen nicht-europäischen Ländern abgebaut wird. Die begrenzte Verfügbarkeit führt zu stark schwankenden Preisen [9-11]. Andererseits erfolgt kein Vanadiumverbrauch in VRFB, sodass es in zukünftigen Anlagen recycelt wiederverwertet werden kann [12]. Zink-Brom-Flussbatterie (ZBFB) In der Zink-Brom-Flussbatterie werden zinkbromid-haltige Lösungen als Elektrolyt verwendet. Im Vergleich zur VRFB kann bei diesem Prozess Dendritenwachstum auftreten. Nach einigen Lade- und Entladezyklen kann dies entweder zu Leitungsblockaden führen, oder Dendriten durchstoßen den Separator und verursachen einen Kurzschluss. Kommerzielle Systeme weisen eine gravimetrische Energiedichte von 60 bis 85 Wh/kg und eine Lebensdauer von 11 bis 14 Jahren auf [13, 14]. Um das Wachstum von Dendriten zu verhindern, müssen die Zellen regelmäßig vollständig entladen werden. Außerdem müssen sie periodisch an den Anschlüssen kurzgeschlossen werden während die Elektrolytpumpe läuft, um Zinkablagerungen vollständig zu entfernen [15]. Brom ist zwar reichlich vorhanden und günstig, aber stark ätzend und hochgiftig [16]. Metall-Lösungs-basierte Redox-Paar-Flussbatterien In metallbasierten Redox-Paar-Flussbatterien wird in der Regel ein kostengünstiges Metall wie Zink, Eisen, Kupfer oder Blei als Anode gewählt. Zink, Eisen und Kupfer sind reichlich vorhanden, leicht recycelbar, relativ umweltfreundlich und werden deswegen bevorzugt. Für die Kathode kommen unterschiedliche Elektrolytlösungen zum Einsatz. Die Hauptnachteile der Technologie sind die Dendritenbildung und das Auftreten von Nebenreaktionen, wie z. B. die Wasserstoffentwicklung [1]. Eine Forschungsgruppe behauptet, dass die Materialkosten einer Eisen-Salz-basierten Flussbatterie mit einer volumetrischen Energiedichte von 11,5 Wh/L unter 6 €/kWh liegen [17]. Voltstorage aus München hat nach eigenen Angaben einen kommerziell verfügbaren Eisen-Salz-Energiespeicher entwickelt, der nur etwa ein Zehntel so teuer sein soll, wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien und kurz vor der Marktreife stünde [18, 19]. Lithium-Ionen-Batterien kosten derzeit etwa 90 €/kWh [20]. Der Marktpreis für anschlussfertige Li-Ionen-Speichersysteme liegt allerdings bei etwa 600 €/kWh [21]. Alternative Redox-Flow-Technologien Um die vergleichsweise niedrige Energiedichte von VRFB zu steigern, den hohen Sicherheitsstandard und die Langlebigkeit zu erhalten und günstigere, gut verfügbare Rohstoffe einzusetzen, wird an unterschiedlichen alternativen Technologien geforscht. Dazu zählen anorganische oder organische Flussbatterien, membranlose Flussbatterien und Redox-Flow-Batterien, bei denen unlösliche Feststoffe als Aktivmaterialien eingesetzt werden [1]. Energietipp Die Verbesserung der Komponenten, der Effizienz und der Leistungs- und Stromdichten von Redox-Flow-Batterien sind weiterhin Teil der Forschung. Dennoch gibt es bereits attraktive Energiespeicherlösungen auf dem Markt und wer über die Anschaffung eines Speichersystems nachdenkt, sollte sich vorher mit den Vor- und Nachteile verschiedener Speichertechnologien auseinandersetzen. Quellen [1] E. Sánchez-Díez, E. Ventosa, M. Guarnieri, A. Trovò, C. Flox, R. Marcilla, F. Soavi, P. Mazur, E. Aranzabe, R. Ferret, Redox flow batteries: Status and perspective towards sustainable stationary energy storage, Journal of Power Sources, Volume 481, 2021, https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2020.228804.[2] R. Monteiro, J. Leiro ́s, M. Boaventura, A. Mendes, Insights into all-vanadium redox flow battery: a case study on components and operational conditions, Electrochim. Acta 267 (2018) 80–93, https://doi.org/10.1016/j.electacta.2018.02.054.[3] D. Reynard, C. Dennison, A. Battistel, H.H. Girault, Efficiency improvement of an all-vanadium redox flow battery by harvesting low-grade heat, J. Power Sources 390 (2018) 30–37, https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2018.03.074.[4] D. Bryans, V. Amstutz, H.H. Girault, L.E. Berlouis, Characterisation of a 200 kW / 400 kWh vanadium redox flow battery, Batteries 4 (2018) 54–69, https://doi.org/10.3390/batteries4040054.[5] M. Guarnieri, A. Trovo`, F. Picano, Enhancing the efficiency of kW-class vanadium redox flow batteries by flow factor modulation: an experimental method, Appl. Energy 262 (2020) 114532–114542, https://doi.org/10.1016/j.apenergy.2020.114532.[6] R.L. Fares, J.P. Meyers, M.E. Webber, A dynamic model-based estimate of the value of a vanadium redox flow battery for frequency regulation in Texas, Appl, Energy 113 (2014) 189–198, https://doi.org/10.1016/j.apenergy.2013.07.025.[7] A. Lucas, S. Chondrogiannis, Smart grid energy storage controller for frequency regulation and peak shaving, using a vanadium redox flow battery, Int. J. Elec. Power 80 (2016) 26–36, https://doi.org/10.1016/j.ijepes.2016.01.025.[8] Prolux Solutions AG, Storac: Fakten zum Speicher für Eigenheime, https://www.prolux-solutions.com/de/de/produkte, Zugriff: 29.09.2023[9] C. Minke, U. Kunz, T. Turek, Techno-economic assessment of novel vanadium redox flow batteries with large-area cells, J. Power Sources 361 (2017) 105–114, https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2017.06.066.[10] M. Moore, C. Robert, J. Watson, A. Thomas, C. Sun, An analysis of the contributions of current density and voltage efficiency to the capital costs of an all vanadium redox-flow battery, J. Chem. Eng. Process Technol. 7 (2016) 288–292, https://doi.org/10.4172/2157-7048.1000288.[11] V. Viswanathan, A. Crawford, D. Stephenson, S. Kim, W. Wang, B. Li, G. Coffey, E. Thomsen, G. Graff, P. Balducci, Cost and performance model for redox flow batteries, J. Power Sources 247 (2014) 1040–1051, https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2012.12.023.[12] S. Weber, J.F. Peters, M. Baumann, M. Weil, Life cycle assessment of a vanadium redox flow battery, Environ. Sci. Technol. 52 (2018) 10864–10873, https://doi.org/10.1021/acs.est.8b02073.[13] G.P. Rajarthnam, The Zinc/bromine Flow Battery: Fundamentals and Novel Materials for Technology Advancement, University of Sydney, Faculty of Engineering & Information Technologies, School of Chemical & Biomolecular Engineering, 2016.[14] H. Lim, A. Lackner, R. Knechtli, Zinc-bromine secondary battery, J. Electrochem. Soc. 124 (1977) 1154–1157, https://doi.org/10.1149/1.2133517.[15] G. Tomazic, M. Skyllas-Kazacos, Redox Flow Batteries, in: T. Moseley, J. Garche (Eds.), Electrochemical Energy Storage for Renewable Sources and Grid balancing, first ed., Elsevier (Newnes), 2015, pp. 309–336.[16] K. Saadi, P. Nanikashvili, Z. Tatus-Portnoy, S. Hardisty, V. Shokhen, M. Zysler, D. Zitoun, Crossover-tolerant coated platinum catalysts in hydrogen/bromine redox flow battery, J. Power Sources 422 (2019) 84–91, https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2019.03.043.[17] M.C. Tucker, A. Phillips, A.Z. Weber, All-iron redox flow battery tailored for off-grid portable applications, ChemSusChem 8 (2015) 3996–4004, https://doi.org/10.1002/cssc.201500845.[18] Handelsblatt, Eisen-Salz-Batterien: So könnten die erneuerbaren Energien grundlastfähig werden, https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-eisen-salz-batterien-so-koennten-die-erneuerbaren-energien-grundlastfaehig-werden/28087334.html, Zugriff: 29.09.2023[19] Voltstorage, Pressemitteilung, https://voltstorage.com/uploads/Presse/Pressemitteilung_Juni_2023.pdf, Zugriff: 29.09.2023[20] Fraunhofer ISI, Preisschwankungen bei Batterie-Rohstoffen, https://www.isi.fraunhofer.de/de/blog/themen/batterie-update/batterie-rohstoffe-preis-schwankungen-wie-reagiert-automobil-industrie-auswirkungen-zellkosten.html, Zugriff: 29.09.2023[21] Tesla, Powerwall, https://www.tesla.com/de_de/powerwall, Zugriff: 29.09.2023 ### Vortrag über ökologisches Bauen und Sanieren vom Architekturbüro Sylvester Dufter Mittelpunkt des Energiestammtisch Tacherting im September bildete der Fachvortrag von Sylvester Dufter und Nina Langner vom Architekturbüro Dufter über ökologisches Bauen und Sanieren.Zunächst begann Herr Dufter mit der Vorstellung des Architekturbüros, das bereits seit 1980 besteht, und stellte die Schwerpunkte vor, die in der energiesparenden und klimagerechten Bauweise mit Verwendung einheimischer und naturbelassener Baustoffe liegt. Er führte an, dass sich das Bauen mit Tragkonstruktion aus Holz und Wärmedämmung aus Naturfasern (meist Holzfaserplatten) seit 15 bis 20 Jahren gut entwickelt hat und inzwischen von zahlreichen Zimmereien angeboten werde. An diesem Abend wolle er sich auf die Altbau-Sanierung beschränken. Grundsätzlich riet er Bauherren dringend, falls Außendämmung nicht möglich ist, bei der Innendämmung Fachplaner hinzuzuziehen, um Bauschäden z.B. durch Schwitzwasserbildung zu vermeiden. Für die Außendämmung stellte er mögliche Dämmmaterialien vor. Wichtig sei dabei, dass man diffusionsoffene Materialien verwende. Auch in der Sanierung ist eine Strohballendämmung möglich, Stärke der Strohballen 26 cm oder besser noch 36 cm. Im Zuge der Außendämmung sollte ein Fensteraustausch erfolgen. Wohingegen der Einbau dichter Fenster ohne Verbesserung der Wärmedämmung meinst zu Feuchteschäden z.B. Schimmel führen. Als Abhilfe werden immer wieder Lüftungsanlagen eingebaut, wobei ein guter diffusionsoffener Wandaufbau eher wünschenswert ist als eine mechanische Gesamtlüftungsanlage. Bei Bedarf sind dezentrale Systeme zu bevorzugen.Im Neubau sind Niedertemperatur-Heizsysteme Standard. Altbauten mit wirksamer nachträglicher Wärmedämmung können mit weniger Aufwand auf Niedertemperatur Heizflächen umgestellt werden.Für die Warmwasserbereitung und Zusatzheizung ist eine thermische Solaranlage mit 12 - 20 m² für ein Einfamilienhaus passend. Sommerüberschuss kann mit Heizflächen im Keller genutzt werden.Für ein Sonnenhaus ist Voraussetzung, dass dieses mit mehr als 50 % durch Sonnenenergie geheizt wird. Dies könne man dadurch erreichen, dass das Gebäude einen geringen Wärmeverlust hat, mit großen Kollektorflächen versehen wird und einen großen Warmwasserspeicher von 3000 bis 6000 l hat. Eine möglichst steil ausgerichtete Kollektorfläche von ca. 60 Grad bietet im Winter die beste Wärmeabsorption.Passive Sonnenenergienutzung könne man durch große Glasflächen auf der Süd-, Südost- und Südwestseite, des Hauses erreichen und bei einem sehr gut wärmegedämmten Haus bis zu einem Drittel des Jahresheizbedarfs direkt von der Sonne gewinnen.Frau Langner hob hervor, dass viele konventionelle Neubauten einen hohen CO₂-Ausstoß für Herstellung, Bau und Betrieb aufweisen, während man diesen durch den Einsatz von Holz, Stroh und Lehm als Baumaterialien deutlich reduzieren kann. Bei der Strohballen-Bauweise z.B. können Dach und Wände eines Hauses mit Strohballen „so wie sie z.B. in Taching vom Feld kommen“ gebaut und wärmegedämmt werden, zusätzlich leistet das Stroh als Isoliermaterial, durch seine vergleichsweise hohe Masse, natürlich auch einen optimalen Hitzeschutz im Sommer ohne Klimaanlage. Man kommt dabei auf min. 40 cm Wandstärke. Auch bei der energetischen Sanierung alter Häuser können Strohballen verwendet werden, außen an bestehende Wände vorgesetzt oder als Aufdachdämmung. Anstatt dem Dach könne man auch die oberste Decke dämmen. Die Holzständer zwischen den Ballen sollten mit Holzfaserplatten oder Schilf verkleidet und auf den Wänden innen Lehm- und außen Kalkputz aufgebracht werden. Als Vorteile nannte sie unter anderem Regionalität, gesundes Wohnen durch die Verwendung von natürlichen Baustoffen, ausgeglichenes Raumklima, wenig Heizaufwand, Nachhaltigkeit bei der Herstellung und später auch bei der Entsorgung, optimale Wärmespeicherung und Schallschutz. Ein besonderes Augenmerk sollte bei dieser Bauweise auf eine exakte Planung und Ausführung gelegt werden. Der Bauablauf ist witterungsabhängig und das muss natürlich trocken gehalten werden, damit es nicht beginnt zu schimmeln.Auch bei der Lehmbauweise gibt es unterschiedliche Arten wie z.B. die Verarbeitung von Stampflehm, Leichtlehm oder Lehmsteinen.Abschließend wurden noch die Fragen der anwesenden Besucher beantwortet, hinsichtlich Bodenbeschaffenheit und Grundwasser, Bissschutz gegen Nagetiere, die Notwendigkeit von Betonwänden für den Kellerbau, dem Kostenverhältnis zwischen konventioneller und Strohballen-Bauweise und mögliche Baukostenreduzierung durch mehr Eigenleistung beim Strohballenhaus. ### Ferienprogramm „Wärme aus dem Inneren der Erde“ Der Energiestammtisch Tacherting organisierte im Rahmen des Ferienprogramms Tacherting einen Vormittag mit dem Motto „Wärme im inneren der Erde“. Wir trafen uns am Geothermiekraftwerk in Bruck, wo die Kinder zunächst als Einführung einen kurzen Film über die Funktionsweise einer Geothermie-Anlage sahen. Im Anschluss erklärte der Geschäftsführer der Geothermie-Anlage, Herr Mayrhofer, die Funktionsweise und Besonderheiten dieser Geothermie-Anlage, ehe wir zu einer kurzen Führung durch diese starteten. Die Kinder erfuhren einiges über die Tiefe der Bohrungen, die Gesteinsarten und die Nutzung der Tiefenwärme.Danach starteten wir mit dem weiteren Programmpunkt, dem Bau eines Dampfbootes. Zunächst wurden Messingstäbe mit Sand befüllt, diese nach dem Erwärmen zu Spiralen gebogen und Löcher in die vorbereiteten Schiffsrümpfe gebohrt. Den Windschutz für die Kerze, sowie die Schiffsrümpfe durften die Kinder individuell mit Farbe gestalten. Nach dem Zusammenbau begaben sich die Kinder und Begleiter zu einem vorbereiteten Planschbecken, in dem die Jungfernfahrt der Dampfboote stattfand.Die Energiereferentin Petra Blum bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Mayrhofer, sowie bei den Betreuern Hedwig Kreitmaier, Ingomar Blum, Manfred Schönberger und Gregor Wolf. ### Balkon Solar in der Praxis Im Energiegedanken vom April 2023 haben wir die Theorie zum Thema Balkon Solar behandelt. Inzwischen konnte ich ein konkretes Projekt umsetzen. Hier der Erfahrungsbericht. Nach dem Wegfall der Mehrwertsteuer haben sich die Preise für PV Module und Mikrowechselrichter wieder etwas normalisiert. Und wir fanden ein interessantes Angebot. Doch zunächst musste die Elektroinstallation geprüft werden. Der Installationsstandort verfügt über zwei Zähler. Und das Balkonkraftwerk soll auf dem Garagendach installiert werden. Ist die Garage denn auch an dem Zähler, an dem auch Gefriertruhe, Kühlschrank und Waschmaschine hängen, angeschlossen? Ist das Garagendach für die 4 Module auch groß genug? Reichen die beigelegten Leitungen oder braucht es noch eine Verlängerung? Nachdem dies zufriedenstellend geklärt war, bestellten wir im Mai ein Komplettpaket bestehend aus 4 Modulen mit jeweils 370 Wp (Watt Peak), einem Hoymiles HM-1500 Wechselrichter und dem Montagematerial für ein Ziegeldach. Der Wechselrichter wird vom Händler auf die aktuell zulässigen 600 W Leistung begrenzt. Nach der Lieferung starteten wir die Installation. Die ausführliche Anleitung ließ eigentlich keine Fragen offen. Die sollte man aber besser zweimal lesen, um nichts zu übersehen. Zunächst mussten die Dachhaken an den Sparren befestigt werden. Darauf konnte dann die Montageschiene aus Aluminium befestigt werden. Am Solarmodul werden Gewindestifte mit Muttern angebracht. Nachdem die Verbindung zum Wechselrichter hergestellt war, konnte das Modul mit einer Schiebemutter in der Montageschiene befestigt werden. Um die Leistung des Balkonkraftwerks zu messen, hatte ich vorab eine W-LAN Steckdose mit Leistungsmesser besorgt. Diese war schon mit der Tasmota Firmware ausgestattet. Diese funktioniert auch ohne eine herstellerspezifische Cloud. Die Steckdose liefert die Daten über MQTT bei einem Raspberry Pi (Minicomputer) ab. Dort werden die Daten zur Auswertung gespeichert. Zur Nutzung auf dem Smartphone werden die Daten an den Cloud MQTT Broker HiveMQ weitergeleitet. Die Anzeige auf dem Mobiltelefon erfolgt mit der App IoT MQTT Panel. Mit dem Projekt OpenDTU lässt sich sogar der Hoymiles Wechselrichter direkt auslesen und konfigurieren. Nach diesen praktischen Arbeiten kommt dann noch die Bürokratie. Zum einen muss das Balkonkraftwerk beim Netzbetreiber angemeldet werden. Bei uns im Gemeindegebiet sind dies entweder das Bayernwerk oder die EGTF. Bei der EGTF findet man ein Formular “Anmeldung Anschluss steckerfertige Erzeugungsanlage”. Zum anderen muss eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister erfolgen. Die installierte Anlage hat z.B. am 18.06.2023 6,5 kWh erzeugt. Seit der Installation am 19.05.2023 wurden bis zum 25.08.2023 insgesamt bereits 604 kWh erzeugt. Davon wurden 238 kWh selbst verbraucht und 366 kWh in das Netz der EGTF eingespeist. Der Eigenverbrauch entspricht ca. 71,40 € an eingesparten Stromkosten. Beispieldaten aus dem Grafana Dashboard vom 18.06.2023: Energietipp Nutzen Sie die aktuellen Daten, die z.B. auch auf dem Smartphone abgefragt werden können, um Verbraucher bei verfügbarem PV-Strom einzuschalten. Quellen [1] EGTF - Anmeldung Anschluss steckerfertige Erzeugungsanlage: https://www.egtf.de/downloads/strom-netz.html[2] Tasmota: https://tasmota.github.io/docs/[3] Node Red: https://nodered.org/ [4] Cloud MQTT Broker: https://www.hivemq.com/mqtt-cloud-broker/[5] OpenDTU: https://github.com/tbnobody/OpenDTU  ### Möglichkeiten der Energiespeicherung Herausforderung Die Erzeugung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen hat sich in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2022 auf knapp 62 Terawattstunden mehr als verdreifacht.Diese positive Entwicklung hinsichtlich Treibhausgasreduzierung, eigener Wertschöpfung und der Verwendung des kostenlosen Sonnenstroms erfordert jedoch auch Investitionen in die Infrastruktur, denn wenn die Sonne bei wolkenfreiem Himmel ihre volle Leistung entfaltet und alle PV-Anlagen gleichzeitig ihren Strom ins Netz abgeben, kann dieser in der Regel während der Mittagszeit nicht vollständig verbraucht werden. Was für den Netzanschluss eines Privathaushalts kein Problem darstellt, stellt dagegen den Netzbetreiber vor Herausforderungen. Netzbetreiber stehen daher unter dem Druck, in ein leistungsstärkeres Stromnetz zu investieren, um den überschüssigen Strom aus dem lokalen in das überregionale Stromnetz abzuführen und weiterhin die Netzsicherheit gewährleisten zu können. Eine weitere mögliche Maßnahme bietet die Errichtung von Energiespeichern, die den Strom bei Überschuss zwischenspeichern und bei Unterdeckung wieder abrufen. Energiespeichersysteme Wie das Wimmelbild zeigt, gibt es die unterschiedlichsten Energiespeichersysteme. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen chemischen, thermischen, mechanischen und elektrischen Speichern. Aufgrund unterschiedlicher Technologie, Leistung, Kapazität, Modularität, Ansprechzeit, Verfügbarkeit oder sogar der Nutzung von örtlichen Gegebenheiten und Synergien kann man sie vielfältig einsetzen.Der überschüssige PV- oder Windkraft-Strom kann hierzu zum Beispiel in Großbatterien elektrisch gepuffert, seine Energie in andere Medien, wie in einem Warmwasser-Großtank eingeleitet, auf ein höheres Energieniveau in einen Pumpspeicher gepumpt oder in andere Energieformen wie Wasserstoff umgewandelt werden und dann bei Bedarf und wenn möglich wieder in Strom zurückgewonnen werden. Bei der Umwandlung in andere Energieformen können auch Nebenprodukte wie Sauerstoff für Kläranlagen und die Fischzucht gewonnen oder Wasserstoff kann über Rohrleitungen an Industrie, Gewerbe und Haushalte geleitet werden.Es können Kurzzeitspeicher eingesetzt werden, um Tages- und Nachtschwankungen auszugleichen oder Langzeitspeicher, die den Strombedarf während Schlechtwetterphasen oder saisonale Schwankungen zwischen Sommer und Winter überbrücken können.Um Energieverluste zu vermeiden, sollte Strom vorrangig als Strom gespeichert werden. Erst wenn die Größe, Ansprechzeit, saisonale Schwankungen und Wirtschaftlichkeit nicht mehr realisiert werden kann, ist zu überlegen, überschüssigen Strom in mechanische oder chemische Energie zu transformieren. Stromspeicher Insgesamt sind mittlerweile bereits ca. 8 Gigawattstunden an stationären Batteriespeichern in Deutschland gemeldet. Der größte Anteil entfällt dabei auf die Heimspeicher, die den Gesamtmarkt tragen. Großspeicher bilden den zweitgrößten Markt vor Gewerbespeichern. Zum Vergleich, nationale Pumpspeicherkraftwerke haben eine Speicherkapazität von insgesamt 39 Gigawattstunden. Heimspeicher werden derzeit überwiegend zur Erhöhung des solaren Eigenverbrauchs eingesetzt. Gewerbespeicher dienen vor allem dem solaren Eigenverbrauch sowie der Lastspitzenkappung bei Gewerben oder der Schnellladung von Elektrofahrzeugen. Großspeicher wurden in den letzten Jahren fast ausschließlich zur Bereitstellung von Primärregelleistung (Frequenzerhaltung) erbaut. Momentan zeichnen sich jedoch drei neue Einsatzgebiete ab, wie die Integration großer PV- und Windparks im Rahmen von Innovationsausschreibungen, als Netz-Booster an strategisch günstigen Netzknoten und die Optimierung des Energiemanagements an großen Industriestandorten. Der bisher hierfür erbaute größte europäische Stromspeicher befindet sich in der englischen Hafenstadt Hull mit 196 Megawattstunden und kann für zwei Stunden 98 Megawattstunden abgeben. Energietipp Als PV-Anlagenbetreiber können Sie den Eigenverbrauch Ihres selbsterzeugten Stroms durch die Installation einer Hausbatterie von ca. 30% auf ca. 70% steigern. Als Stromkonsument können Sie versuchen Ihre elektrischen Geräte während der Mittagszeit zu betreiben. Beide Maßnahmen tragen zu einer gleichmäßigeren Belastung des Stromnetzes bei. Quellen Battery Charts | RWTH Aachenhttps://battery-charts.rwth-aachen.de/ Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Flüssigbatterien | CleanThinking.de https://www.cleanthinking.de Energiewende direkt | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutzhttps://www.bmwi-energiewende.de Größte Batterie Europashttps://teslamag.de Piktogramme: https://www.flaticon.com/de/kostenlose-icons/piktogrammehttps://www.flaticon.com/de/kostenlose-icons/piktogramme ### Wie funktioniert Carsharing und welche Vorteile hat es? Carsharing ist ein Konzept, bei dem sich mehrere Personen ein Fahrzeug teilen und es gemeinsam nutzen. Es gibt verschiedene Arten von Carsharing, aber im Allgemeinen gibt es zwei Hauptmodelle: stationsbasiertes Carsharing und free-floating Carsharing.Beim stationsbasierten Carsharing stehen an festen Stationen Fahrzeuge zur Verfügung, die von den Nutzern gebucht und abgeholt werden können. Nach der Nutzung werden die Fahrzeuge wieder an der Station abgestellt. Die Buchung erfolgt in der Regel über eine App oder eine Website, und die Nutzer zahlen pro Stunde und/oder pro gefahrenem Kilometer.Beim free-floating Carsharing sind die Fahrzeuge nicht an feste Stationen gebunden. Sie können in einem bestimmten geografischen Bereich abgeholt und abgestellt werden. Während der Nutzungsdauer können sie auch außerhalb des Abhol- und Abstellbereichs gefahren werden. Die Buchung erfolgt ebenfalls über eine App und abgerechnet wird ebenfalls meist auf Minuten- und/oder Kilometerbasis. Dieses Modell ist jedoch hauptsächlich in Großstädten rentabel.Während man in Städten durch unterschiedliche Verkehrsangebote vollständig auf das eigene Auto verzichten kann, wird man in ländlichen Gegenden mit dem Angebot des Carsharings vor allem die Anzahl an Zweit- und Drittwägen reduzieren können. Dies ist zum einen auf das weniger gut ausgebaute öffentliche Nahverkehrsnetz zurückzuführen und zum anderen auf die ausreichende Anzahl an Park- und Stellplätzen. Vorteile des Carsharings Kostenersparnis: Anstatt ein eigenes Auto zu kaufen, bezahlen Nutzer nur für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs. Dies kann insbesondere für Menschen, die ihr Auto selten benutzen, günstiger sein. Umweltfreundlichkeit: Einerseits kann die Umweltfreundlichkeit von Carsharing-Modellen durch den Einsatz von emissionsarmen E-Autos verbessert werden, andererseits haben die Bürger die Möglichkeit, ihr Mobilitätsverhalten zu ändern, indem sie auf einen Mix aus unterschiedlichen Verkehrsmitteln, wie Carsharing, ÖPNV und Fahrrad zurückgreifen können. Ressourcenschonung: Wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Privatauto statistisch nur ca. 1 Stunde pro Tag fährt, während der Nutzungsgrad eines Carsharing-Autos um ein Vielfaches höher ist, bedeutet dies, dass der Einsatz von Rohstoffen für die Herstellung von PKWs durch Carsharing deutlich reduziert werden kann. Laut Schätzung des Bundesverbands Carsharing ersetzt jedes Carsharing-Auto rund 10 normale Pkw. Einfache Nutzung: Durch die Buchung über Apps und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge rund um die Uhr ist Carsharing sehr bequem und einfach zu nutzen. Die Fahrzeuge sind in der Regel gut gewartet und versichert. Bequemlichkeit: Carsharing-Fahrzeuge werden vom Anbieter gewartet und gepflegt. Somit entfallen für die Nutzer alle Termine und Kosten, die beim eigenen PKW anfallen, für z.B. Kundendienst, TÜV, Reinigung. Platzersparnis: Für zahlreiche Zweit- und Drittfahrzeuge fehlt der Platz zum Parken auf dem eigenen Grundstück. Diese Fahrzeuge werden dann auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt. Durch das Carsharing werden viele dieser Fahrzeuge nicht mehr benötigt. Öffentliche Parkplätze werden entlastet, bzw. muss weniger Fläche durch Parkplätze versiegelt werden. Flexibilität: In größeren Städten stehen mehrere Fahrzeuge fürs Carsharing zur Verfügung. Daher bietet sich dort die Möglichkeit, je nach Bedarf aus einer Flotte an unterschiedlichen Fahrzeug-Typen das richtige Modell auszuwählen. Für kleinere Einkaufsfahrten z.B. ein Kleinwagen, muss jedoch etwas Größeres transportiert werden oder plant man eine Ausflugsfahrt mit Freunden, kann man z.B. auf einen Transporter zurückgreifen. Carsharing-Kosten Abhängig vom Betreiberunternehmen, der Fahrzeugklasse und der Antriebsart, fallen unterschiedliche Buchungspreise von Carsharing-Fahrzeugen an. Diese werden in der Regel in zwei Bereiche gegliedert.a) Stundentarifplusb) Kilometerpauschale Individuelle Carsharing-Modelle Vor allem auf dem Land ist Kreativität in der Gestaltung der Mobilität gefragt. So werden in einigen Bundesländern oder Städten Förderungen angeboten, wenn Privat-PKW oder Unternehmensfahrzeuge in das kommunale Carsharing eingebunden werden. Einige Wohnungsbaugesellschaften bieten den Mietern Prämien für das Einbringen von Privat-PKW ins Carsharing. Anfang Mai wurden Fördermittel unter dem Titel „Mobil gewinnt“ bereit gestellt für die sich kleine und mittlere Unternehmen bewerben können, die ein vorliegendes Mobilitätskonzept umsetzen möchten. Energietipp Viele Strecken kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, anstatt das Auto zu nutzen. Dies senkt nicht nur den CO2-Ausstoß und die persönlichen Kosten, sondern erhält auch die Gesundheit, sorgt für eine Entlastung des Verkehrs und trägt vor allem zur Sicherheit der Kinder bei. ### Autonome Fahrzeuge im ländlichen Raum — ist das sinnvoll? Autonomes Fahren war lange Zeit ein futuristisches Konzept, das mehr aus Science-Fiction-Filmen als aus der Realität zu stammen schien. Doch in den letzten Jahren hat sich viel getan und autonome Fahrzeuge legen immer mehr Kilometer auf den Straßen zurück. Besonders im Bereich des Ridesharings stehen wir kurz vor einer Revolution, die die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, grundlegend verändern könnte. In diesem Artikel werden die Chancen von autonomen Mobilitätsdienstleistungen beleuchtet und ein Zusammenhang zu den Vorteilen für den ländlichen Raum hergestellt. Zunächst werden einige Begriffe definiert: Ridesharing bezeichnet die klassische Mitfahrgelegenheit, bei der die Route durch eine Person oder Personengruppe vorgegeben ist und weitere Mitfahrer für die gesamte oder einen Teil der Strecke zusteigen können. Beim Ridehailing wird ein Fahrzeug von einer Person oder einer Personengruppe über eine App bestellt. Der Start- und Zielstandort wird direkt vom Fahrzeug angefahren. Ridepooling-Dienste können wie beim Ridehailing per App gebucht werden. Das Fahrzeug kann allerdings von mehreren unabhängigen Personen gleichzeitig für ähnliche Fahrstrecken genutzt werden. Durch geringfügige Abweichungen von der optimalen Routenführung wird die Auslastung eines Fahrzeugs erhöht [1]. Stufen des autonomen Fahrens Level 0: Keine Automatisierung. Level 1: Fahrerassistenz — der Fahrer wird in oder seitlich zur Bewegungsrichtung unterstützt. Level 2: Teilautomatisierung — der Fahrer wird in und seitlich zu Bewegungsrichtung unterstützt. Level 3: Bedingte Automatisierung — der Fahrer greift notfalls ein. Level 4: Hohe Automatisierung — Steuerelemente in der Fahrzeugkabine, wie das Lenkrad und die Pedale entfallen. Der Betrieb des Fahrzeugs ist von äußeren Umständen, wie optimalen Witterungsbedingungen, abhängig. Level 5: Volle Automatisierung — die Betriebsbedingungen des Fahrzeugs entfallen und das System übernimmt die dynamische Fahraufgabe uneingeschränkt [2]. Die regulatorische Grenze für autonomes Fahren liegt in Deutschland seit dem 01.01.2023 bei Level 3 mit 130 km/h [3]. Mit einer Sondergenehmigung dürfen aber auch höher automatisierte Fahrzeuge in abgegrenzten Bereichen eingesetzt werden. Mitte Mai fand beispielsweise das Abschlussevent des Forschungsprojekts UNICARagil statt, bei dem vier autonome Prototypenfahrzeuge mit unterschiedlichen Einsatzzwecken vorgestellt wurden [4]. Eine Forschungsgruppe der TUM will mit einem Level-4-Fahrzeug 2024 auf dem Oktoberfest Personen transportieren [5] und MOIA — eine Tochterfirma von Volkswagen — will in Hamburg bis 2025 ein autonomes und international skalierbares Ridepooling-System entwickeln [6]. In einigen Städten in den USA gibt es bereits mehrere Anbieter, wie Waymo [7] oder Cruise [8], die autonome und vollelektrische Ridehailing-Fahrzeugflotten auf öffentlichen Straßen betreiben. Zoox — eine Tochterfirma von Amazon — befindet sich derzeit noch in der Testphase [9]. In China betreiben Baidu mit Apollo Go oder Pony.ai öffentliche und autonome Ridehailing-Mobilitätsdienstleistungen [10]. Wer schon heute in Deutschland autonome Mobilität erleben will, kann den Ridepooling-Dienst KelRide in Kelheim zwischen Regensburg und Ingolstadt testen. Das Forschungsprojekt läuft noch bis zum Ende des Jahres [11]. Auch in Bad Birnbach [12] und demnächst in München sind autonome Fahrzeuge Teil des ÖPNV. 12,7 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung, um den hochautomatisierten Verkehr in München zu erproben. Für autonome Busse eignen sich hier Teststrecken in Freiham und im Olympiapark [13]. Warum sind autonome Fahrzeuge überhaupt sinnvoll? Reduzierung von Verkehrsbelastung und Emissionen Aus den Modellergebnissen einer Studie über die Region Stuttgart geht hervor, dass die Kombination eines autonomen Ridesharing-Dienstes, mit Bus und Bahn das größte Potenzial hat, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Hierbei werden weniger als ein Zehntel der gegenwärtig verfügbaren Parkplätze benötigt und der Anteil der Zeit, in der Fahrzeuge nicht genutzt werden, wird von 96 % auf 64 % reduziert. Die Fahrzeuge werden im Tagesverlauf also neunmal länger genutzt [14, S. 58]. Wirtschaftlichkeit und Flexibilität Durch die höhere Auslastung der autonomen Fahrzeuge im Ridesharing-Modell ist deren Nutzung im Vergleich zum privat genutzten PKW günstiger, da über den gesamten Lebenszyklus eine höhere Laufleistung erzielt werden kann. Dieser Effekt verstärkt sich, indem autonome Fahrzeuge in einem effizienten Ridepooling-Modell betrieben werden. Durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs können außerdem die Betriebskosten der Fahrzeuge gesenkt werden. Eine autonome Fahrzeugflotte, die aus mehreren Fahrzeugklassen besteht, kann für unterschiedliche Anwendungszwecke, wie den Personen oder den Warentransport, eingesetzt werden. Erhöhung der Sicherheit Die meisten Unfälle im Straßenverkehr sind auf menschliches Versagen zurückzuführen [15]. Durch präzise Sensoren, eine hohe Rechenleistung und eine kurze Reaktionszeit können autonome Systeme die dynamische Fahraufgabe garantiert sicherer bewältigen als der Mensch. Dadurch werden die Auswirkungen von Verkehrsunfällen entschärft und die Anzahl von Verkehrstoten reduziert. Verbesserte Mobilität für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung Personen, die altersbedingt, körperlich oder psychisch nicht in der Lage sind, ein Fahrzeug zu steuern, sind in ihrer Mobilität besonders eingeschränkt. Ein autonomer Ridepooling-Dienst verbessert die Mobilität und bewahrt ihre Unabhängigkeit. Flexibles Innenraumdesign und erhöhter Fahrkomfort Da in autonomen Fahrzeugen ab Level 4 keine Elemente zur Steuerung des Fahrzeugs, wie das Lenkrad oder die Pedale, mehr erforderlich sind, kann der Innenraum flexibler als beim PKW gestaltet werden. Das Innenraumkonzept kann beispielsweise so ausgelegt werden, dass die Kommunikation der Passagiere gefördert wird. Das Infotainmentsystem muss nicht mehr dahingehend optimiert werden, dass die Fahrerin oder der Fahrer des Fahrzeugs nicht abgelenkt wird und das Fahrzeug kann mit ausklappbaren Tischen ausgestattet werden, um komfortables Arbeiten während der Fahrt zu ermöglichen. Vorteile von autonomen Fahrzeugen für den ländlichen Raum Das Mobilitätsbedürfnis von Fahrgästen kann durch Ridepooling bedarfsgesteuert, fahrplanfrei und voll flexibel über eine Smartphone-App erfasst und zu effizienten Fahrten gebündelt werden. Die Automatisierung der Fahraufgabe ermöglicht die Wirtschaftlichkeit des Mobilitätskonzepts. Weniger dicht besiedelte Gebiete, in denen der ÖPNV nur einen geringen Teil der Bevölkerung erreicht, können im Vergleich zu Bus und Bahn günstiger erschlossen werden [16, S. 136].Die Entfernungen zu Zielorten, wie Bildungszentren, medizinischen Einrichtungen, Einkaufspassagen und Kulturangeboten sind im ländlichen Raum verhältnismäßig groß. Fahrunfähige Personen sind deshalb besonders eingeschränkt und auf die Hilfe Anderer angewiesen. Mit einem autonomen Ridepooling-Modell kann eine serviceorientierte und durch die entfallenden Personalkosten auch kostengünstige Mobilitätsdienstleistung angeboten werden. Außerdem wird die Anzahl privat genutzter PKW reduziert, indem vor allem Zweitfahrzeuge durch das autonome Mobilitätsangebot ersetzt werden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung und eine damit einhergehende hohe Nachfrage ist ausschlaggebend für den Erfolg dieses Mobilitätskonzepts [17]. Energietipp des Monats Die Akzeptanz eines Ridepooling-Modells mit autonomen und vollelektrischen Fahrzeugen könnte durch ein frühzeitig eingeführtes, regionales Carsharing-Modell erhöht werden, indem die Bevölkerung an die Verwendung einer gemeinschaftlich genutzten Fahrzeugflotte schrittweise herangeführt wird. Vor- und Nachteile von gemeinsam genutzten Fahrzeugen können selbstständig erforscht und privat genutzte PKW im Optimalfall bereits ersetzt werden. Das erhöht den Auslastungsgrad der Carsharing-Flotte und schont wertvolle Ressourcen. Quellen [1] M. unterwegs, „Was genau ist Ridehailing, Ridepooling, Ridesharing und Carsharing?”, https://muenchenunterwegs.de/information/was-genau-ist-ridehailing-ridepooling-ridesharing-und-carsharing, Zugriff: 19.04.2023[2] SAE International, „Taxonomy and Definitions for Terms Related to Driving Automation Systems for On-Road Motor Vehicles: J1”, 2021[3] Golem.de, „Autonomes Fahren in Deutschland mit 130 km/h erlaubt”, https://www.golem.de/news/mehr-geschwindigkeit-autonomes-fahren-in-deutschland-mit-130-km-h-erlaubt-2301-170873.html, Zugriff: 19.04.2023[4] UNICARagil, „Das Projekt”, https://www.unicaragil.de/de/, Zugriff: 19.04.2023[5] Merkur.de, „Mit dem selbstfahrenden Taxi auf die Wiesn: TUM stellt Projekte zu autonomem Fahren vor”, https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/garching-ort28709/garching-tum-stellt-projekte-zu-autonomem-fahren-vor-92013739.html, Zugriff: 19.04.2023[6] MOIA, „Die Transformation hat begonnen”, https://www.moia.io/de-DE/innovation, Zugriff: 19.04.2023[7] WAYMO, „The World’s Most Experienced Driver™”, https://waymo.com/, Zugriff: 19.04.2023[8] cruise, „Driverless is here”, https://getcruise.com/, Zugriff: 19.04.2023[9] Zoox, „Safety—before, during, and after a crash”, https://zoox.com/journal/crash-testing/, Zugriff: 19.04.2023[10] China Daily, „Robotaxis in Beijing open new chapter of intelligent transport”, http://www.chinadaily.com.cn/a/202303/27/WS6420dbcea31057c47ebb69ea.html, Zugriff: 19.04.2023[11] KelRide, „KelRide führt autonomen, bedarfsgesteuerten ÖPNV-Service ein”, https://kelride.com/kelride-fuehrt-autonomen-bedarfsgesteuerten-oepnv-service-ein/, Zugriff: 19.04.2023[12] Markt Bad Birnbach, „Autonomer Kleinbus“, https://www.badbirnbach.de/geschichten/autonomer-kleinbus, Zugriff: 14.05.2023[13] Abendzeitung München, „Autonome Busse in München: Bund fördert Forschung mit 12,7 Millionen Euro“, https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/autonome-busse-in-muenchen-bund-foerdert-forschung-mit-127-millionen-euro-art-895463, Zugriff: 14.05.2023[14] M. Friedrich und M. Hartl, „MEGAFON – Modellergebnisse geteilter autonomer Fahrzeugflotten des öffentlichen Nahverkehrs”, 2016[15] NHTSA, „In 2016, NHTSA moved forward in our three lanes on the Road to Zero to save lives across America”, https://one.nhtsa.gov/nhtsa/accomplishments/2016/, Zugriff: 19.04.2023[16] C. Liebchen, M. Lehnert, C. Mehlert und M. Schiefelbusch, „Betriebliche Effizienzgrößen für Ridepooling-Systeme”, in Making Connected Mobility Work, H. Proff, 2021, S. 135–150[17] L. C. Johnsen und F. Meisel, „Potenziale und Herausforderungen autonomer E-Mobilitätsdienstleist-ungen in ländlichen Räumen”, in Making Connected Mobility Work, H. Proff, 2021, S. 723–735 ### Erfahrungsbericht Luftwärmepumpe im Einfamilienhaus Als wir Ende 2013 mit dem Bau unseres Eigenheims begannen, war uns nicht bewusst, dass der Hype um die Wärmepumpe im Jahre 2022/23 so groß sein wird.In diesem Artikel möchte ich unsere Erfahrung mit einer Luftwärmepumpe als Heizung in einem Einfamilienhaus teilen. Starten wir mit den Eckdaten: Gebaut wurde unser Haus im Jahre 2013 nach dem KFW70-Standard. Um diesen Standard zu erfüllen, mussten wir einige Kriterien beim Bau des Hauses beachten, dazu gehörte u.a. eine Wärmepumpe als Heizung. Die Auswahl fiel auf eine Luft-Wasserwärmepumpe des Herstellers Stiebel Eltron. Die komplette Technik zum Aufwärmen des Wassers befindet sich dabei in einem Außengerät. Über eine isolierte Rohrleitung wird diese Wärme an einen Pufferspeicher abgegeben, der zum einen die gesamte Fußbodenheizung im Haus versorgt und zum anderen das Trinkwasser über einen integrierten Durchlauf (nur 42 Liter) erwärmt. Letzteres minimiert die Gefahr von Legionellen im Leitungssystem, da die Temperaturen in Kombination mit der Wärmepumpe im Speicher bei etwa 50 °C liegen. Neben dem Hausstromzähler wurde zu Beginn ein weiterer Stromzähler für den Wärmepumpentarif des örtlichen Stromversorgers installiert, der ca. 10 Cent je kWh unter dem normalen Hausstromtarif lag. 4 Jahre später wurde der zusätzliche Stromzähler für die Wärmepumpe wieder entfernt und der Großteil unseres Strombedarfs wurde über die PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach erzeugt. Unser Stromverbrauch beträgt bei einem 4-Personen-Haushalt (2 Erwachsene + 2 Kinder im Grundschulalter) etwa 9000 kWh pro Jahr. Dieser Wert setzt sich zusammen aus dem Stromverbrauch für die Wärmepumpe (ca. 5500 kWh) und dem normalen Hausstromverbrauch z.B. Essen kochen, Wäsche waschen, TV etc. (ca. 3500 kWh). Über die Wärmepumpe werden ein Keller, sowie Erd- und Obergeschoss mit ca. 80 m2 je Etage beheizt und sämtliches Warmwasser zum Duschen/Baden. Die Raumlufttemperatur in den Zimmern liegt dank der Fußbodenheizung bei angenehmen 21 °C. Der Tagesstromverbrauch der Heizungsanlage schwankt je nach Jahreszeit zwischen 7 kWh an einem warmen Sommertag und 50 kWh im Winter bei -18 °C Außentemperatur. An solch kalten Tagen arbeitet die Außeneinheit etwas lauter als sonst, deswegen sollte der Aufstellort für so eine Anlage gut gewählt sein. Die nachstehende Grafik zeigt den gesamten Stromverbrauch unseres Einfamilienhauses über das gesamte Jahr. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die kalten Wintermonate Januar und Dezember aufgrund der Luftwärmepumpe den höchsten Strombedarf haben. Nach mittlerweile fast 10 Jahren Betrieb der Luftwärmepumpe sind wir insgesamt sehr zufrieden mit unserer Anlage. Der Stromverbrauch ist im Vergleich zu anderen Heizungssystemen zwar höher und bei den heutigen Strompreisen von etwa 40 Cent wäre der Betrieb teuer, dennoch benötigt man keine anderen fossilen Brennstoffe und in Kombination mit einer PV-Anlage ergibt das Ganze ein akzeptables Gesamtpaket. Durch die eigene Stromproduktion auf dem Dach ließ sich der Strombezug um ca. 50 % reduzieren und somit auch die Kosten. Energietipp des Monats Jede installierte Heizung, sei es eine Gas- oder Ölheizung oder eine Wärmepumpe, wird am Anfang fachmännisch eingerichtet. Dabei schadet es nicht, die vorkonfigurierten Einstellungen im Heizungssystem zu überprüfen. So haben wir die Raum-SOLL-Temperatur unserer Heizung zentral von ursprünglich 22 °C auf 21 °C herabgesenkt, ohne dabei auf den gewissen Wohlfühl-Komfort verzichten zu müssen. Laut Expert:innen entspricht 1 Grad weniger Raumtemperatur einer Energieeinsparung von 6 Prozent. ### Balkon Solar - Die Energiequelle für jeden Haushalt Der Strompreis steigt, und durch Homeoffice auch der Verbrauch. Doch was ist, wenn man keine Möglichkeit hat, eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren? Für diese Fälle kann eine Balkon-Solaranlage die Lösung sein. Ein Balkonkraftwerk, auch bekannt als Stecker Solar oder Balkon Solar, ist eine kleine Photovoltaikanlage, die auf Terrasse oder Balkon installiert werden kann. Mit den aktuell erlaubten bis zu 600 W, die ein Balkonkraftwerk einspeisen darf, kann tagsüber der Strombedarf von Kühl- und Gefrierschrank, Fernseher und Laptop gedeckt oder der von Großverbrauchern wie Herd oder Waschmaschine zumindest reduziert werden.  Mit dem Stecker-Solar-Simulator der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (https://solar.htw-berlin.de/rechner/stecker-solar-simulator) lassen sich sehr schnell die individuellen Kosten und Einsparungen berechnen. Als Mieter sollten Sie, vor der Installation eines Balkonkraftwerkes, Ihren Vermieter informieren. Unter https://balkon.solar/musterbrief finden Sie einen Musterbrief. Sind Sie Vermieter in einer Eigentümergemeinschaft, so finden Sie unter https://balkon.solar/wegantrag einen Musterantrag für die nächste Eigentümerversammlung, um die Nutzung von Balkonkraftwerken grundsätzlich zu regeln. Ansonsten ist für das Balkonkraftwerk keine spezielle Installation notwendig. Man kann das Balkonkraftwerk einfach in die nächste Steckdose stecken und sofort mit der Stromerzeugung beginnen.  Der lokale Stromnetzbetreiber, in der Gemeinde Tacherting die EGTF bzw. das Bayernwerk, ist über die Installation zu informieren, verbieten kann er die Nutzung aber nicht. Falls Ihr Stromzähler noch keine Rücklaufsperre hat, muss dieser durch einen neuen Zähler ersetzt werden. Die Bundesnetzagentur fordert zudem eine Registrierung im Marktstammdatenregister. Fazit: Balkonkraftwerke sind eine praktische und effektive Möglichkeit, um auch ohne großes Dach eine erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Mit geringen Anschaffungskosten und einer einfachen Installation ist ein Balkonkraftwerk für jeden Haushalt eine Option. Wer sich für Balkonkraftwerke interessiert, sollte den Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin nutzen, um die individuellen Kosten und Einsparungen zu berechnen. Energietipp des Monats Laden Sie Geräte mit Akku tagsüber bei Sonne und nutzen Sie diese Abends ohne angeschlossenes Ladegerät. So können Sie auch ohne Stromspeicher Ihre Eigenstromnutzung erhöhen. Quellen Vortrag des Verein Balkon Solar, Freiburg https://balkon.solar/Pressemitteilung: Sonnenkraftwerk für den Balkon https://www.energieagentur-suedost.bayern/bau-energiefachleute/2023_03_24_PM_Sonnen-Kraftwerk_fuer_den_Balkon_Hallo_Nachbar.pdf.pdf der Energieagentur Südostbayern GmbH ### Weiterbetrieb und Erweiterung der alten EEG-Photovoltaik-Anlage Nach dem Start des Erneuerbare Energiegesetz (EEG) im Jahr 2000 stehen viele Betreiber von Photovoltaik-Anlagen heute vor der Entscheidung, was sie mit ihrer Anlage bzw. dem erzeugten Strom nach dem Auslauf des 20-jährigen EEG-Vertrags machen sollen. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie der Strom aus der eigenen PV-Anlage weiterhin genutzt werden kann: Sie können den Strom direkt in Ihrem Haushalt selbst nutzen, indem Sie beispielsweise vorhandene elektrische Geräte wie Waschmaschine, Wäschetrockner oder Herd während der Sonnenstunden einschalten. Es macht Sinn, den Strom in einem Stromspeicher wie einer Hausbatterie zu speichern und ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie den Strom nicht direkt verbrauchen können oder wenn Sie überschüssigen Strom haben, der nicht direkt verbraucht werden kann. Beachten Sie beim Kauf, dass Hausbatterien mit 3-phasiger Notstromfunktion inzwischen Stand der Technik sind. Gerade vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Rohstoffpreise sollte die Hausbatterie nicht zu groß bemessen werden, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Für den Fall, dass größere Stromverbraucher hinzukommen, kann oft Batteriekapazität nachträglich, aber aufgrund des technischen Fortschritts zeitlich begrenzt, nachgerüstet werden. Beabsichtigen Sie mehr Strom-Autarkie für Ihr Haus, dann ist der Stromspeicher ein Muss. Sie können Verbraucher in ihrem Haus identifizieren, die derzeit noch mit konventionellen Brenn- oder Treibstoffen betrieben werden. Zur Reduzierung des Erdgas-, Holzpellets- oder Heizölverbrauchs bietet sich ein zusätzlicher Sonnenstrom-betriebener Elektroerhitzer zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung an. Sollten Sie bereits eine, meist südseitig ausgerichtete Solarthermieanlage nutzen, kann sich dieser aufgrund seiner schnellen Reaktionszeit bereits vormittags, bei diffusem Sonnenlicht sowie in den Übergangszeiten an sonnigen Tagen bereits ab Januar im Frühling und im Herbst lohnen. Was gibt es Bequemeres, als sein nächstes Auto mit dem selbst produzierten Strom aufzuladen? Beachten Sie, dass große elektrische Verbraucher wie E-Auto-Ladestation und Wärmepumpe nicht nur eine Erweiterung der PV-Anlage erfordern können, sondern auch beim Stromversorger gemeldet werden müssen. Eine gute Planung einer zusätzlichen PV-Anlage ist wichtig, aber kein Hexenwerk. Sie können den überschüssigen Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, weiterhin an Ihren Stromversorger zum festgelegten Jahresmarktwert verkaufen. Dazu benötigen Sie jedoch in der Regel seine Genehmigung und einen Stromzähler, der den Verbrauch und die Erzeugung mitzählt. Vermieter von Häusern mit PV-Anlagen könnten den erzeugten Strom in Form einer Warmmiete an Mieter oder im Rahmen des Mieterstrommodells weitergeben. Um herauszufinden, welche Option am sinnvollsten für Sie ist, sollten Sie zunächst Ihren Stromverbrauch analysieren und abschätzen, wie viel Strom Sie selbst verbrauchen können und wie viel übrig bleibt. Anschließend können Sie entscheiden, ob Sie den Strom speichern oder verkaufen möchten. Meist ist es sinnvoll, eine Kombination aus Eigenverbrauch, Stromspeicherung und Rückverkauf an das Stromnetz zu wählen.Noch zuallerletzt. Sofern keine gravierenden technischen Mängel an einer EEG-PV-Anlage vorliegen, ist deren Demontage die schlechteste Lösung. Die Umstellung auf Eigenverbrauch und das Stromkonsumverhalten ist sicherlich ein Paradigmenwechsel. Der Erlös errechnet sich vor allem aus dem Ersparten statt aus dem Verdienten. Die Umwelt und künftige Generationen gewinnen auf jeden Fall. Energietipp des Monats Folgende Anhaltswerte können bei der Planung für den Eigenverbrauch und zur Erweiterung einer PV-Anlage herangezogen werden: Eine Person benötigt je nach Art und Größe des Haushalts mindestens 1000 kWh Strom im Jahr. Für 1000 kWh pro Jahr wird eine PV-Anlagen-Leistung von ca. 1 kWp benötigt (Sonnenstrom im Akku speichern | Finanztip). Die Speicherung der Energie von 1 kWp aus der PV-Anlage erfordert etwa 1 kWh Batteriekapazität (Stromspeicher als Ergänzung zur Photovoltaikanlage | Viessmann). Eine Familie mit 4 Personen ohne Elektroauto benötigt demnach ca. 4000 kWh, eine PV-Anlage mit ca. 4 kWp und einen Batteriespeicher von 4 kWh. Je nach Verfügbarkeit würde man sich für eine PV-Anlage mit 5 kWp Leistung und 5 kWh Batteriekapazität entscheiden, sollte das Ziel eine möglichst zügige Amortisation der Investition sein. Wogegen eine höhere Stromautarkie größere Anlagenleistung und -kapazität erfordert. Ein E-Auto mit einer Fahrleitung von 10.000 km pro Jahr würde die PV-Anlage um 2 kWp auf eine installierte Leistung von 7 kWp erhöhen. Bei der Wirtschaftlichkeit von zusätzlichen Investitionen können Einsparungen aus Direktverbrauch, vermiedenen Treibstoff- und Heizenergiekosten sowie Einnahmen aus dem Stromverkauf gegengerechnet werden. Quellen https://www.finanztip.de/photovoltaik/stromspeicher/https://www.viessmann.de/de/wissen/technik-und-systeme/photovoltaik/stromspeicher.htmlPiktogramme: https://www.flaticon.com/de/kostenlose-icons/piktogramme ### Heizkosteneinsparung durch Modernisierungsmaßnahmen In diesem Artikel geht es um ein Haus, das im Jahr 1964 gebaut wurde und an dem mehrere Modernisierungsmaßnahmen, sowie energetische Verbesserungen durchgeführt wurden. Der Artikel beschreibt die Maßnahmen im Detail und zeigt, wie sich die Investitionen amortisiert haben.Das Haus wurde im Jahr 1964 gebaut, ist unterkellert und die Decke unter dem Dach mit 5 cm Styropor und 5 cm Estrich isoliert. Im Jahr 1991 wurde das Haus grundsaniert. Dabei wurden die Fenster erneuert, ein Treppenhaus angebaut und eine Niedertemperatur-Ölheizung eingebaut. Außerdem wurde das Haus zu einem Zweifamilienhaus mit jeweils 92 qm Wohnfläche umgebaut. Im Jahr 2002 wurde es vom heutigen Eigentümer in den Bestand übernommen. Folgende Grafik zeigt den Heizölverbrauch in Litern (ohne Warmwasserbereitung) in den Jahren 2001 bis 2022. Durch Neuvermietung 2002 an Mieter mit verändertem Tagesablauf und Nutzerverhalten konnten in den Jahren 2002-2010 im Mittel 1.289 Liter Heizöl eingespart werden.Im Jahr 2011 wurde die Dämmung der obersten Decke mit zusätzlichen 200 mm Dämmmaterial und 14 mm OSB-Platten ausgestattet. Die Materialkosten für die zusätzlich Dämmung würden aktuell im Baumarkt ca. 3.900 € betragen. Durch die Maßnahme wurde in den Jahren 2011-2015 im Mittel 464 Liter Heizöl eingespart. Die Investition für die zusätzliche Dämmung würde sich bei einem Heizölpreis von 1,25 € pro Liter innerhalb von 6,72 Jahren amortisieren.Im Jahr 2016 wurden die Fenster abermals erneuert und ein Vollwärmeschutz angebracht. Zudem wurden eine kontrollierte Wohnraumlüftung integriert, die Dachziegel erneuert und das Dach, sowie die Fassade an einen PV-Anlagenbetreiber vermietet. Die Materialkosten für den Umbau im Jahr 2016 betrugen etwa 40.000 € und setzen sich teilweise aus altersbedingten Renovierungsarbeiten mit einem Anteil von ca. 25.000 € und den Mehrkosten für die Energieeinsparung von etwa 15.000 € zusammen. In den Jahren 2015-2021 wurden im Mittel weitere 995 Liter Heizöl eingespart. Die Investition würde sich bei einem Heizölpreis von 1,25 € pro Liter nach 12 Jahren amortisieren.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verändern des Nutzerverhaltens die wirkungsvollste und kostengünstigste Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz in einem Gebäude ist. Dies hat direkten Einfluss auf den Energieausweis des Gebäudes. Einfache Maßnahmen, die mit geringem handwerklichen Geschick selbst ausgeführt werden können, sind auch ohne jegliche staatliche Förderung rentabel. Bei größeren Renovierungen sind die Mehrkosten ebenfalls ohne staatliche Förderung rentabel und tragen dazu bei, die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen. Energietipp des Monats Insgesamt zeigt der Artikel, dass es sich lohnt in die Energieeffizienz eines Gebäudes zu investieren, um sowohl Kosten zu sparen als auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Dies ist auch für Vermieter interessant, da zum einen ein besserer Energieausweis die Wiedervermietbarkeit und die zu erzielende Kaltmiete erhöht und sich zum anderen die vom Vermieter zu zahlende CO₂-Steuer an der Energieeffizienz orientiert. ### Strom netzdienlich einsetzen Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, aber anders als bei Kraftstoffen wie Benzin muss Strom immer in dem Moment produziert werden, in dem er verbraucht wird. Ebenso sollte bedacht werden, dass die Stromnetze keine unbegrenzten Energiemengen übertragen können. An sonnigen Tagen werden daher PV-Anlagen mit einer Leistung mit mehr als 100 kWp (Kilowatt peak) heruntergeregelt. © Bundesnetzagentur 2022 Im Stromnetz (Verteilnetz) der Gemeinde Tacherting, das von EGTF und Bayernwerk betrieben wird, gibt es aktuell laut Marktstammdatenregister 14 PV-Anlagen mit mehr als 100 kWp Leistung. Diese verfügen über eine Gesamtleistung von 3.863 kWp. In der Gemeinde gibt es nach Daten von GEOfy 2.563 Haushalte. Die meisten werden über elektrische Großverbraucher wie Herd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspüler und Bügeleisen verfügen. Planen Sie die nächste Wäsche am besten nach dem Wetter und starten den Waschgang zur Mittagszeit, um so die Spitzen der PV-Erzeugung zu nutzen. Falls Ihr E-Auto tagsüber an einer Wallbox hängt, können Sie vielleicht auch die Ladung entsprechend steuern und so die verfügbare, nachhaltig erzeugte Energie nutzen. Ebenso können die 143 BesitzerInnen von Stromspeichern handeln. 875 kWh Speicherkapazität sind bei uns in der Gemeinde bereits installiert. Vielleicht unterstützt auch Ihr Stromspeicher die Konfiguration von Sperrzeiten oder eine intelligente Ladung nach der Wettervorhersage. Fragen Sie doch einmal bei Ihrem Installateur oder Hersteller nach. Leider werden die 26 Biomassekraftwerke mit insgesamt 5.994 kWp im Gemeindegebiet trotz der verfügbaren Gasspeicher vom Übertragungsnetzbetreiber nicht abgeregelt. Vielleicht könnten die Betreiber aber selbst mithelfen und die Stromerzeugung in sonnenarme Zeiten verschieben? Ich glaube, wenn wir zusammenhelfen und beim Energieverbrauch etwas mehr nachdenken, kann die Energiewende gelingen. Energietipp des Monats Hast Du eine Waschmaschine oder einen Geschirrspüler mit Zeitsteuerung? Dann kannst Du diese morgens oder abends vorbereiten und erst zur Mittagszeit starten. Damit wird der Sonnenstrom aus dem öffentlichen Netz oder Deiner hauseigenen PV-Anlage genutzt und hierdurch das Stromnetz entlastet. Quellen https://www.karten.energieatlas.bayern.de/https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/Einheit/Einheiten/OeffentlicheEinheitenuebersichthttps://geofy.de/de/tacherting/haushalte/7363 ### Der Walnussbaum Die Weihnachtszeit verbinden wir auch immer mit Nüssen, die wir auf den Weihnachtsteller, ins Nikolaussäckchen packen oder zur Dekoration verwenden. Walnussbäume sind schon seit vielen Jahrhunderten in Bayern zu finden und wurden vermutlich von den Römern einführt (Walnussbaum | Mein schöner Garten). Anfangs waren Walnussbäume fast ausschließlich an Bauernhöfen und in Parks, aber sind seit einigen Jahrzehnten auch in Gärten zu finden. Walnüsse enthalten bis zu 60 Prozent Öl sowie 20 Prozent Eiweiße, außerdem die Vitamine B1 und C und viele Mineralstoffe (Der Walnussbaum im Portrait | NABU), was die Walnussbäume schon immer sehr attraktiv gemacht hatte. Vielleicht ist es einigen Spaziergängern und Joggern bereits aufgefallen? Seit einigen Jahren sprießen überall in unserem Gemeindegebiet Walnussbäume in jeglicher Größe und an den unterschiedlichsten Orten (Pferdeweide Flecking, westlicher Waldrand Aghügel, Mussenmühle Mühlbach-Liegewiese u.v.m). Ich hatte eine Vermutung, daher stellte ich diese Frage dem Biologen und Grassauer Bürgermeister Stefan Kattari auf einer Bergwanderung zur Staffn Alm. Wie die Kastanie hat der Walnussbaum sehr schwere Früchte und ist im Gegensatz zum Ahornbaum, der seine Früchte über den Wind verteilt, auf die Hilfe von Eichhörnchen, Siebenschläfern, Mäusen und Krähen für seine Vermehrung angewiesen. Die Frage, die sich jedoch stellt, ist, warum sich Walnussbäume im Gegensatz zu Kastanienbäumen nur durch menschliche Pflanzung in unserer Region verteilt hatten? Der Grund hierfür ist, dass Bauern und Gärtner das Wissen hatten, dass junge Walnussbäume unter minus 20 Grad Celsius unwillkürlich sterben. Aus ihrer Erfahrung heraus überwinterten sie die jungen Walnusspflanzen so lange, bis sie nach circa fünf Jahren und einer Größe von über einem Meter dauerhaft ins Freie gepflanzt werden konnten, ohne Schaden zu nehmen. Wogegen die von den Tieren fleißig verteilten Nüsse nach ihrem Keimen spätestens beim ersten starken Winterfrost eingingen.Der entscheidende Faktor zum plötzlichen Erfolg ihrer starken natürlichen Verbreitung der letzten Jahre sind die immer weniger werdenden extremen Fröste. Der große zeitliche Abstand zwischen den starken Frösten der letzten zwei Jahrzehnten ermöglicht es den jungen Walnussbäumen eine entsprechende Größe und Alter zu bekommen, um zu überleben. Die Walnussbäume sind damit ein sehr guter Indikator dafür, dass der Klimawandel auch bei uns – im doch eher kühleren Voralpenland durch steigende Durchschnittstemperaturen und damit weniger und schwächeren Frösten angekommen ist. So schön die aufkeimenden Walnussbäume auch sind, die veränderte klimatischen Bedingungen führen auch dazu, dass wir kaltkeimende, kälteliebende Pflanzen verlieren werden, die zusätzlich durch invasorische wärmeliebende Insekten geschwächt werden. Energietipp des Monats Ein kalter Verbrennungsmotor kann bis zu 35 Liter pro 100 Kilometern verbrauchen (Kurzstreckenfahrten | Das teuere Laster der Deutschen | Abendzeitung München). Wir können viel Energie sparen, indem wir Einkäufe zu Fuß zurücklegen. Das schont neben dem Klima auch unseren Geldbeutel, vermeidet große Staus in unserer kleinen Gemeinde, fördert durch Bewegung und Entschleunigung unsere Gesundheit und erhöht die persönlichen Begegnungen auf einen Ratsch in unserer Gemeinde. Quellen https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/gehoelze/07276.htmlhttps://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/walnuss/walnussbaumhttps://www.abendzeitung-muenchen.de/mehr/autoundverkehr/kurzstrecken-das-teure-laster-der-deutschen-art-97651https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/aktuelle_meldungen/220105/deutschland_klimarueckblick_2021.html ### Richtig Heizen und Lüften In den 41 Millionen deutschen Haushalten wird der Energiebedarf zu rund 60 Prozent aus Erdgas, Öl und Kohle gedeckt. Mehr als zwei Drittel der Energie werden für das Heizen von Räumen und die Warmwasseraufbereitung verwendet, das restliche Drittel zum Betrieb von Haushaltsgeräten. Dieser Verbrauch lässt sich wirtschaftlich und ohne Einbußen an Lebensqualität reduzieren. Warmwasser sparen: Besser kurz duschen statt baden. Einen Energiesparduschkopf einbauen. Und fürs Wäschewaschen reichen oft 30°C statt 60°C oder 90°C. Richtig zu lüften bedeutet weniger zu heizen: Besser die Fenster für kurze Zeit ganz aufmachen, als für lange Zeit gekippt halten. Es sollte die Möglichkeit zum Durchzug geschaffen werden. Nach 5 - 10 Minuten ist die alte Raumluft durch neue Außenluft ersetzt. Jede Raumecke muss von der Luftzirkulation erfasst werden. Möbelstücke müssen mindestens 10 cm von der Wand entfernt stehen. Dies ist besonders an Außenwänden wichtig. Zudem gilt: Fenster auf, Heizung aus. Wenn nicht gelüftet wird, dann muss man letztendlich mehr heizen, da feuchte Luft mehr Energie aufnimmt und das Behaglichkeitsklima wärmer sein muss. Senkung der Raumtemperatur: Die Raumtemperatur nur um ein Grad senken – das spart bis zu sechs Prozent an Verbrauch. Wenn Heizkörper nicht durch Möbel zugestellt oder von Vorhängen abgedeckt sind, kann die erwärmte Luft optimal zirkulieren. Bei deutlich unterschiedlichen Raumtemperaturen auf geschlossene Türen achten. Alle Räume sollten ausreichend beheizt werden, auch solche Räume, die nicht ständig benutzt werden. Die Raumtemperatur sollte nicht unter 18°C liegen. Energietipp des Monats Eine Anschaffung von Hygrometern zur Ermittlung des richtigen Zeitpunkts für das Lüften lohnt sich. Das Hygrometer kostet nicht viel, unterstützt Heizkosten zu sparen, beugt durch einfache Handhabung einer Schimmelbildung in der Wohnung vor und erhält dadurch die Bausubstanz. ### Aktionstag Klima-Welt beim Energiestammtisch Tacherting Am 28.10.2022 wurde von der gemeinnützigen GmbH 360grad mensch der Aktionstag Klima-Welt als Pilotprojekt ausgerufen, an dem sich der Energiestammtisch Tacherting kurzentschlossen beteiligte. Für die Vorbereitung blieb nicht viel Zeit, dennoch wurde Beachtliches auf die Beine gestellt. Ab 16 Uhr wurden private Anlagen einzelner Mitglieder des Energiestammtisches vorgestellt. In Einzelgesprächen nutzten viele Bürger die Gelegenheit gleichartig geplante Anlagen zu besprechen und deren Erfahrungen der Anlagenbetreiber abzurufen. Erfahrungen standen u. a. aus den Bereichen PV-Anlagen, Hausbatterie mit Notstromfunktion, Elektro-Heizstab zur Nutzung des PV-Stroms für die Warmwasseraufbereitung, Wohnraumlüftung mit Erdwärmetauscher und Wärmerückgewinnung, Kaminofen mit Wassertasche zur Einspeisung eines Teiles der Energie in die Hausheizung / Warmwassererzeugung und Weiterbetrieb einer Ü20-PV-Anlage zur Verfügung. Zum Thema „Richtig Heizen und Lüften“ stand eine Lüftungsanlage zur Ansicht bereit, deren Funktion umfassend erklärt wurde. Zudem konnten die Besucher Hygrometer erwerben, um auf den richtigen Zeitpunkt zum energiesparenden Lüften aufmerksam zu werden. Die Anlagenbetreiber waren bis zu Beginn des Energiestammtischs um 19 Uhr ununterbrochen im Gespräch. Zudem wurden auf dem Parkplatz verschiedene E-Auto-Modelle ausgestellt und die Möglichkeit des Informationsaustauschs mit den Besitzern genutzt. Wir möchten uns bei allen Anlagenbetreibern und Ausstellern ganz herzlich bedanken. Ab 19 Uhr fand dann der monatliche Energiestammtisch mit dem Referat von Ingomar Blum zum Thema „EMobilie – Erfahrungen aus der Kombination der eigenen PV-Anlage mit dem Elektroauto“ statt. Viele Interessierte über die Gemeindegrenzen hinaus folgten der Einladung zu diesem Referat. Blum beschrieb darin die sukzessive Planung und den Aufbau ihrer EMobilie. Auslöser war hierfür der Gedanke, wie man den Strom der kleinen alten PV-Anlage nach Auslauf des EEGs nutzen könne, woraus die Anschaffung eines E-Autos resultierte. Mit dem Ansporn das E-Auto nachhaltig und effizient auch bei schlechtem Wetter oder im Winter zu betreiben, erläuterte Blum den weiteren Ausbau der hausinternen Energieversorgung mittels zusätzlicher PV-Anlage und effizienter Brennstoffzelle, die zusätzlichen Strom als Beiprodukt neben der Warmwasseraufbereitung liefert. Blum zeigte in seinem Vortrag auf, wie ein vermeintliches Problem in eine 98-prozentige Strom-Autarkie und Treibstoffunabhängigkeit resultierte, wie das E-Auto und die alte EEG-PV-Anlage zusätzlich zur Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage beiträgt und wie viel Kohlendioxid am Beispiel des E-Autos eingespart wird. Der Vortrag wurde untermalt mit Informationen zur Geschichte der E-Mobilität, einem Vergleich der verschiedenen E-Auto-Antriebe sowie dem Effizienz-Unterschied zwischen Elektroantrieb und Verbrennungsmotor. Im Anschluss an den Vortrag wurde der monatliche Energiegedanke des Monats November mit dem Thema „Richtig Heizen und Lüften“ sowie der zugehörige Energietipp vorgestellt und das Thema „Der Walnussbaum“ als weihnachtlicher Energiegedanke für den Monat Dezember angekündigt. Weiter wurde vom Besuch der Veranstaltung „Neue Windräder für die Energiewende – So geht's“ in Weibhausen kurz berichtet. In den nächsten Treffen des Energiestammtisches wird man sich mit weiteren Themenvorschlägen zum monatlichen Energiegedanken für 2023, der Aufarbeitung der Besuche bei der EGTF und beim Klärwerk Tacherting, sowie mit dem neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Traunstein beschäftigen. Die Themen sind vielfältig. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über Ihren Besuch bei unserem nächsten Energiestammtisch am 25.11.2022 um 19 Uhr im Gasthaus Reitmeier freuen. ### Energiespartipps beim Energiestammtisch Tacherting Zum Energiestammtisch im September konnte Energiereferentin Petra Blum Herrn Peter Pospischil von der Energieagentur Südostbayern begrüßen. In seinem knapp zweistündigen Referat gab er zahlreiche Tipps zum Sparen von Strom- und Heizkosten. Beim Heizen könne man einige Parameter an der Heizungsanlage verändern, um zu einem geringeren Verbrauch an Heizöl oder Erdgas zu kommen. Z.B. könnte man bei der Heizungspumpe versuchen, ob die Wärme mit einer geringeren Leistungsstufe noch ausreichend sei, oder man könnte den Verbrauch der Heizung durch Änderung der Heizkurve oder Neigung senken. Beim Austausch von Heizungspumpen solle man unbedingt die Dimensionierung prüfen, da ältere Pumpen nicht mit neuen Pumpen vergleichbar wären. Grundsätzlich hätte man die Möglichkeit in Waschbecken, die nur zum Händewaschen benutzt würden, wie z.B. im WC, die Wasserhähne nach rechts zu stellen, sodass nur Kaltwasser verwendet würde. Um alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme zu versorgen, solle vom Fachbetrieb ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. Für diesen ständen sogar staatliche Fördermittel zur Verfügung. Hinsichtlich des Stromsparens machte er deutlich, wie viel Strom allein für Geräte im Standby-Betrieb verbraucht würde. Wussten Sie z.B., dass Spül- und Waschmaschinen auch Strom verbrauchen, wenn sie ausgeschaltet, aber eingesteckt sind? Daher gab er den Rat, alle Geräte oder Ladekabel, die nicht benutzt würden, auszustecken oder mithilfe einer schaltbaren Steckerleiste vom Netz zu trennen. Um den Verbrauch der Geräte zu messen, könnten bei der Energieagentur Strommessgeräte ausgeliehen werden. Durch den Wechsel zu LED-Leuchten könnte der Stromverbrauch ebenfalls deutlich gesenkt werden. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Vortrag. Wenn Sie mehr zum Thema Energiesparen wissen wollen, besuchen Sie die Internetseite der Energieagentur Südostbayern, wo auch Online-Termine zu verschiedenen Themen rund um die Energie angeboten werden. So findet z. B. am 19.10.2022 ein Online-Vortrag zum Thema – Energiesparen als Mieter statt.Der nächste Energiestammtisch findet am 28.10.2022 statt. Derzeit ist geplant, dass sich der Energiestammtisch an diesem Tag an der Aktion „Klima-Welt“ der gemeinnützigen GmbH 360grad mensch beteiligt. Der Aktionstag soll das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz in der breiten Bevölkerung weiter stärken und sichtbar machen, wie ein moderner, klimafreundlicher Lebensstil gelingen kann. Die Planungen dazu sind noch nicht ganz abgeschlossen, jedoch wäre folgender Ablauf denkbar: Von 16 bis 18 Uhr öffnen in Tacherting private PV-Anlagen-Betreiber ihr Haus zur Besichtigung der Anlage, ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit am Parkplatz des Gasthauses Reitmeier verschiedene E-Auto-Modelle anzuschauen und ins Gespräch mit den Besitzern zu kommen, ab 19 Uhr findet dann der monatliche Energiestammtisch mit dem Referat von Ingomar Blum zum Thema „E-Mobilie – Erfahrungen mit der Kombination aus PV-Anlage und Elektroauto“ statt. Falls Sie sich mit Ihrer eigenen Anlage an der Aktion beteiligen wollen, melden Sie sich einfach unter unserer Internetseite dazu an. Nach Abschluss der Planungen wird der Ablauf in der Tagespresse sowie auf der Internetseite des Energiestammtisches veröffentlicht. Wie immer dient der Energiestammtisch auch im Oktober dem Erfahrungsaustausch zwischen Interessenten und Nutzern von PV-Anlagen. Außerdem wird über die bisher behandelten Themen und geplanten Aktionen berichtet. Präsentation herunterladen ### Erfahrungsbericht E-Mobilie Seit März 2020 beladen wir unser Elektroauto mit dem Strom der hauseigenen Photovoltaik-Anlage. Nach 30 Monaten haben wir Strom für eine Reichweite von 31.650 Kilometer in das Elektroauto geladen, was dem äquivalenten Treibstoffbedarf von 1.730 Liter unseres alten Dieselautos mit durchschnittlich 5,5 Liter pro 100 Kilometer entspräche. Durch die Verwendung von eigenem, nachhaltig erzeugtem Strom und der effizienteren Antriebsart konnten wir in diesem Zeitraum 5.380 KilogrammKohlenstoffdioxid (CO₂) vermeiden (Einheiten-Umrechner | 3100 kg CO₂ pro 1000 Liter Heizöl (Diesel) | Energie-Umwelt.ch). Dies entspricht in etwa der Masse an CO₂, die eine 154 Jahre alte Buche aus der Atmosphäre entnimmt und in sich speichert (Buche | 3500 kg pro 100 Jahre | Waldwissen). Oder anders ausgedrückt, wären wir mit unserem alten Dieselauto weitergefahren, hätte eine Buche innerhalb von nur 30 Monaten bereits 154 Jahre alt werden müssen, um das hierdurch verursachte CO₂ klimaneutral zu binden. Nebenbei freuen wir uns darüber, dass unsere „E-Mobilie“ (Kombination aus PV-Anlage und Elektroauto) unseren Geldbeutel in diesem Zeitraum um 2.650 Euro entlastet hat (durchschnittlicher Dieselpreis | monatlich | ADAC) – sozusagen ein sonniges Geschenk des Himmels. Energietipp des Monats Wenn Du beabsichtigst Dein Eigenheim mit einer Photovoltaik-Anlage zu bestücken, berücksichtige als Anhaltswert circa 1.000 kWh Strombedarf pro Person und ungefähr 2.000 kWh bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometer, falls Euer nächstes Auto vollständig elektrisch betrieben werden sollte. Quellen Wie viel Kohlendioxid (CO₂) speichert der Baum bzw. der Wald | https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/klima-und-umwelt/klimawandel-und-co2/kohlenstoff-in-stadtbaeumen Einheiten-Umrechner für verschiedene Heizenergie mit CO₂-Berechnung | www.energie-umwelt.ch ### Ferienprogramm „Die Kraft der Sonne“ Der Energiestammtisch Tacherting organisierte im Rahmen des Ferienprogramms Tacherting einen Vormittag mit dem Motto „Die Kraft der Sonne“. Zunächst traf man sich beim Feuerwehrhaus Tacherting, wo der Anlagenbetreiber der dort installierten PV-Anlage die verschiedenen Silizium-Technologien und deren Leistungsunterschiede erläuterte. Hierzu brachte er die unterschiedlichen Solarmodule mit, um auch deren Aufbau zu veranschaulichen. Ein Mitglied des Kernteams des Energiestammtisches stellte außerdem einen ausrangierten stromlosen Wechselrichter zur Verfügung, dessen Wirkungsweise und elektronischen Bauteile erklärt wurden. Anschließend begab sich die Gruppe zum JuTa (Jugendtreff Tacherting), wo den Kindern mittels des Films „Solarmaus“ aus der „Sendung mit der Maus“ die Herstellung von Solarmodulen erläutert und das Funktionsprinzip von Solarzellen veranschaulicht wurde. Nach einer kurzen Brotzeit machte man sich daran, die Bausätze für die Solar-Rennautos zusammenzubauen. Aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahl entschied sich der Energiestammtisch Tacherting für das detailliertere Modell, das von den Kindern dennoch in erstaunlich kurzer Zeit mithilfe der Anleitung fertiggestellt werden konnte. Die Zeit reichte sogar, um mechanische Unterschiede der Solarauto-Antriebe in der Tuning-Werkstatt zu beheben und die Rennautos mit Farbstiften zu bemalen. Der Höhepunkt war natürlich das anschließende Wettrennen zwischen den Solar-Rennwägen und ihren Junior-Erbauern bei strahlend blauem Himmel. Die Rennautos wurden professionell über einen beweglichen Schatten gestartet. Es wurde nicht nur die für die Rennstrecke benötigte Zeit gestoppt, sondern auch Noten für das Geradeausfahren vergeben. Mithilfe der Mini-Kamera eines Kernteam-Mitglieds konnten die Kinder die Fahrt aus der Perspektive seines Solarautos unter Spannung am Laptop mitverfolgen. Zum Abschluss des Vormittags spielten die Kinder noch am Airhockey-Tisch und mit dem Kicker des JuTa. ### Wie viel Energie steckt im Warmwasser? Eine Tasse Tee, Kaffee oder eine warme Dusche – all das sind Dinge, die für manche morgens unverzichtbar sind. Wie viel Energie wir bei der Zubereitung eines Heißgetränks oder während dem Duschen verbrauchen, ist vielen jedoch nicht bewusst. Die spezifische Wärmekapazität von Wasser beträgt 4,19 kJ/(kg*K). Dieser Kennwert beschreibt den Energieinhalt eines Mediums in Bezug auf dessen Masse und Temperatur. Um einen Liter Wasser mit einer Dichte von etwa einem Kilogramm pro Liter um ein Grad Celsius zu erwärmen, benötigt man also 4,19 kJ. Wie viel Energie steckt zum Beispiel in einer Tasse Tee oder Kaffee?Angenommen, die Tasse hätte ein Inhaltsvolumen von 450 Milliliter und man erhitzt das Wasser von 20 °C auf 100 °C, dann würde man für die Zubereitung eines Tees etwa 151 kJ bzw. 42 Wh aufwenden müssen. Vorausgesetzt, man erhitzt das Wasser auch verlustfrei. Mit einem Elektroauto könnte man mit dieser Energie etwa 281 Meter weit fahren (Tesla Model 3 | 14,8 kWh/100 km WLTP | ADAC). Mit der Energie, die man für das Erhitzen des Wassers für einen Kaffee benötigt, käme man entsprechend 266 Meter weit, da man das Wasser nicht auf 100 °C erhitzt. Wenn in einem Heißgetränk schon so viel Energie steckt – wie viel Energie steckt dann in einer morgendlichen Dusche?Als angenehme Wassertemperatur werden 37 °C angenommen, was in etwa der Körpertemperatur entspricht. Ein herkömmlicher Duschkopf hat im Durchschnitt einen Volumenstrom von 12 bis 15 Liter pro Minute (Mein-Klimaschutz 2018), also werden in diesem Beispiel 13,5 Liter pro Minute angenommen. Die durchschnittliche Duschdauer beträgt sechs Minuten (energieverbraucher.de | Duschdauer), also beträgt der Wasserverbrauch pro Dusche 81 Liter und der Energiebedarf, um das Wasser zu erhitzen, etwa 1603 Wh. Mit dem Elektroauto könnte man damit schon knappe 11 Kilometer weit fahren. Würde man die Energie selbst auf dem Fahrrad in Bewegung umsetzen, legt man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h etwa 74 km zurück (RADONLINE.de Blog 2019), also zum Beispiel von Tacherting bis nach Landshut. 66 Prozent der Bevölkerung duscht einmal am Tag (Statista). Nimmt man an, dass man im Durchschnitt fünfmal pro Woche duscht, kommt man pro Jahr auf einen Energieverbrauch von 417 kWh pro Person nur für die Erhitzung des Duschwassers. Damit könnte man mit dem Elektroauto 2815 km zurücklegen und mit dem Fahrrad etwa 19221 km, also ein halbes Mal um die Erde radeln. Da in Warmwasser so viel Energie steckt, ist es wichtig, sparsam damit umzugehen. Da die Energiepreise weiter steigen werden, reduziert das auch die Energiekosten für Haushalte. Die Gasversorgung ist aktuell unsicher und gegen Ende des Jahres werden die letzten drei Kernkraftwerke mit 4000 MW Leistung abgeschaltet, welche aktuell noch einen relativ großen Beitrag dazu leisten, die Grundlast im Stromnetz zu decken (Agorameter 2022). Der Plan war ursprünglich, die Kernkraft durch Gas zu ersetzen (Energie – aber wie? | Reisswolf). Realistisch ist das aber unter den aktuellen Umständen nicht mehr und es wird vermutlich mehr Braun- und Steinkohle eingesetzt, was die CO₂-Emissionen Deutschlands deutlich erhöhen wird. Energietipp des Monats Leitungswasser in die Tasse füllen, das Wasser aus der Tasse in den Wasserkocher gießen und erhitzen. Dadurch wird nur die Menge an Wasser erhitzt, die für das Heißgetränk auch benötigt wird. Außerdem sollte der Wasserkocher regelmäßig entkalkt werden. Quellen Agorameter (2022): Online verfügbar unter https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter. Energie – aber wie? | Reisswolf: Online verfügbar unter https://reisswolf.fsmb.de/?p=2614. energieverbraucher.de | Duschdauer: Online verfügbar unter https://www.energieverbraucher.de/de/tipp52-duschdauer__1993/. Mein-Klimaschutz (2018): Wie hoch ist der Wasserverbrauch beim Duschen? Online verfügbar unter https://www.mein-klimaschutz.de/zu-hause/a/bad/wie-hoch-ist-der-wasserverbrauch-beim-duschen/. RADONLINE.de Blog (2019): Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren | RADONLINE.de. Online verfügbar unter https://www.radonline.de/blog/kalorienverbrauch-beim-fahrradfahren/. Statista: Duschen - Häufigkeit | Statista. Online verfügbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36517/umfrage/anteil-der-befragten-die-mindestens-taeglich-einmal-duschen-in-2001-und-2006/. Tesla Model 3 | 14,8 kWh/100 km WLTP | ADAC: Online verfügbar unter https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-model-3/. ### Neues vom Energiestammtisch Tacherting Die Treffen zum Energiestammtisch Tacherting wurden von der Energiereferentin im Gemeinderat Tacherting – Petra Blum – ins Leben gerufen und finden nun bereits seit Ende April jeden letzten Freitag im Monat in Tacherting statt. Aus zahlreichen Nachfragen, auch aus den umliegenden Gemeinden, ist erkennbar, dass das Format dieser Veranstaltung großes Interesse hervorruft. Aus den vergangenen vier Treffen hat sich mittlerweile ein Kernteam aus ca. 15 Bürgerinnen und Bürgern mit Interesse an den Themen Energie, Mobilität und Umweltschutz gebildet, mit dem vorrangigen Ziel, erneuerbare Energien voranzubringen, aber auch das Bewusstsein auf den immensen Energieverbrauch in unserer Gesellschaft zu lenken und diesem nachhaltig, innovativ und diszipliniert entgegenzuwirken. Es wurde der Internetauftritt www.energie-tacherting.de erstellt, in dem jederzeit die Möglichkeit besteht, Ideen, Anregungen aber auch Verbesserungspotential an den Energiestammtisch zu senden. Einige Besucher haben bereits die Möglichkeit genutzt, sich bei den Treffen mit PV-Anlagen-Betreibern über die Vorgehensweise bei der Installation einer PV-Anlage zu informieren, bzw. die Erfahrungen damit zu teilen. Im Tachertinger Ferienprogramm wird ein Vormittag zum Thema PV-Anlagen inklusive Bau eines Solarautos angeboten. Im örtlichen Gemeindeboten erscheint nun der monatliche Energiegedanke. Dabei wurde in der Ausgabe vom Juni 2022 von dem Kernteam-Mitglied Ingomar Blum die Frage gestellt: "Wie weit komme ich mit einer Tonne CO₂-Budget?" In der Ausgabe vom Juli 2022 findet man die Ausführungen von Gregor Wolf zu der Frage: "PV Anlage mit Stromspeicher – rechnet sich das?" Nachzulesen sind die vollständigen Artikel im Gemeindeboten Tacherting bzw. auf der Internetseite www.energie-tacherting.de. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, möchten wir Sie zu unserem nächsten Treffen des Energiestammtisches Tacherting am Freitag, den 26.08.2022 um 19.00 Uhr im Gasthof Reitmeier einladen. ### PV Anlage mit Stromspeicher – rechnet sich das? Im Rahmen der energetischen Sanierung unseres Hauses (Baujahr 1961) installierten wir 2021 auch eine PV Anlage mit 15 Kilowatt Peak (kWp) und gleichzeitig einen Batteriespeicher mit 13 Kilowattstunden (kWh). Nach einem Jahr und 15.750 kWh erzeugtem Solarstrom können wir eine erste Bilanz ziehen. Durch einen Heizstab zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung, haben wir einen sehr hohen Eigenverbrauch von ca. 9.650 kWh. Die Autarkie lag bei 91,5 %. Die Investitionskosten lagen damals ca. 32.000 €. Verglichen mit dem Jahr 2020 sparen wir aber jährlich ca. 1.500 € an Stromkosten. Für die ca. 6.000 kWh eingespeisten Strom erhalten wir ca. 420 € pro Jahr. Als zusätzliche Kosten muss man für die Versicherung der Anlage je nach Anbieter ca.120 € jährlich veranschlagen. Somit rechnet sich diese Investition bei einem Strompreis von aktuell 30 €-Cent nach knapp 18 Jahren. Rechnet man aber mit einem Strompreis von 35 €-Cent, dann sind es nur noch 15,7 Jahre bis zur Amortisation. Diese Zeit kann man weiter reduzieren, wenn man sich die Umsatzsteuer (MwSt.) vom Finanzamt zurückerstatten lässt. Hier ist aber zu beachten, dass dann auch Umsatzsteuer-Voranmeldungen sowie eine mindestens vierteljährliche Umsatzsteuer-Erklärung beim Finanzamt eingereicht werden müssen. Für verbindliche Informationen sprechen Sie am besten mit einem/einer Steuerberater*in. Die Wirtschaftlichkeit ist nur ein Aspekt für eine PV-Anlage. Laut den Zahlen zur Energiebilanz von erneuerbaren Energien des Umweltbundesamtes von 2020 spart jede kWh Solarstrom 685 g CO₂. Bei ca. 15.750 kWh, die wir im ersten Jahr erzeugt haben, sind dies bereits knapp 10,8 Tonnen CO₂. Natürlich haben die Panels und die Batterie auch einen CO₂-Fußabdruck. Laut Klimareporter 212 kg CO₂ pro kWh Batterie. Bei uns also ca. 2800 kg CO₂. Laut der Daten aus dem Artikel „Energie­aufwand zur Herstellung von Photovoltaik­anlagen“ von Volker Quaschning benötigen die Panels ca. 2 Jahre für die energetische Rückzahlung. Rechnen wir den CO₂-Fußabdruck für den gesamten Wechselrichter noch dazu, sind wir nach 2,5 Jahren klimaneutral. Auf weitere 17,5 Jahre gerechnet werden 189 t CO₂ eingespart. Neben dem wirtschaftlichen und ökologischen Aspekt kommt aber bei einem Stromspeicher mit Notstromfunktion noch der Faktor Versorgungssicherheit hinzu. Glücklicherweise haben wir in Tacherting durch das Alzkraftwerk eine sehr stabile Grundversorgung. Mit dem Notstrom-Motorschalter stellt der Batteriespeicher auch eine 3-Phasen Notstromversorgung bereit. Damit laufen bei einem Stromausfall alle Elektro-, Kühl- und Gefriergeräte sowie die Heizung weiter. Die Batterie kann über PV, aber auch über das Netz aufgeladen werden. Quellen https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2021-12-13_climate-change_71-2021_emissionsbilanz_erneuerbarer_energien_2020_bf_korr-01-2022.pdf→ Seite 37 https://www.klimareporter.de/technik/spart-der-stromspeicher-zu-hause-co2-ein https://www.verbraucherzentrale.sh/pressemeldungen/energie/photovoltaikanlagen-so-gut-sind-sie-fuer-den-oekologischen-fussabdruck-50972 https://www.volker-quaschning.de/datserv/kev/index.php ### Wie weit komme ich mit einer Tonne CO₂-Budget? Wussten Sie schon, dass nach Angabe des Umweltbundesamtes ein weltweiter Pro-Kopf-Ausstoß von nur einer Tonne Kohlenstoffdioxid (CO₂) klimaverträglich wäre1)? Nur, was sagt uns dieser Wert und wie kann man sich den CO₂-Ausstoß überhaupt vorstellen? Das möchten wir Ihnen gerne als Energiestammtisch anhand eines Beispiels im Mobilitäts- und Wohnsektor bildlich darstellen. Wenn wir den Wert von 1000 Kilogramm CO₂ in Form von Treibstoff bekommen würden, hätte jeder Weltbürger ein jährliches Dieselkontingent von rund 377 Liter2). Dieses Dieselkontingent beinhaltet dabei nicht nur das bei der Verbrennung im Motor entstandene CO₂, sondern den CO₂-Ausstoß der bei der Förderung des Rohöls am Bohrloch, seinem Transport mit dem Öltanker oder durch eine Pipeline zur Raffinerie, die Raffinierung des Diesels aus Rohöl und seine Verteilung zur Tankstelle (auch „Well-to-Wheel-Betrachtung“ genannt). Beim durchschnittlichen Verbrauch eines dieselbetriebenen PKWs von 7 Litern auf 100 Kilometer3) ergibt sich für einen Tachertinger ein Fahrstrecken-Kontingent von circa 5400 Kilometern pro Jahr. Diese Strecke entspricht ungefähr einer Urlaubsreise von Tacherting nach Lissabon und zurück oder dem täglichen Pendeln in die Arbeit nach Stein an der Traun, jeweils mit dem Auto. Wohlgemerkt, neben dem Autofahren verursachen wir auch CO₂ beim Heizen, dem Stromverbrauch bei der Benutzung unserer Elektrogeräte und für die Herstellung der Konsumgüter, die wir täglich brauchen. Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß eines Bundesbürgers beträgt tatsächlich 11,2 Tonnen pro Jahr1), also das Elffache. Jetzt könnten wir uns entscheiden, ob wir dieses Dieselkontingent lieber als Heizöl zum Heizen unserer 25 Quadratmeter Einliegerwohnung4) verwenden wollen und stattdessen mit dem Radl nach Stein an der Traun fahren oder organisatorisch eine Fahrgemeinschaft gründen, um neben dem Pendeln mit dem Auto auch unsere Einliegerwohnung heizen zu können oder uns beim Kauf unseres nächsten Autos für ein Elektroauto entscheiden und dabei den Strom unserer eigenen Photovoltaik-Anlage verwenden. Quellenangaben:1) Bundesumweltamt 23.06.2021 „Wie hoch sind die Treibhausgasemissionen pro Person in Deutschland durchschnittlich?“2) Helmholtz 08.01.2020 „Wie viel CO₂ steckt in einem Liter Benzin“: Ein Liter Diesel beinhaltet 2,65 Kilogramm CO₂3) Statista 27.01.2022 „Durchschnittsverbrauch Deutschland zugelassener Pkw bis 2020“: 7 Liter Diesel pro hundert Kilometer4) Total Energies „Heizöl-Verbrauch im Einfamilienhaus optimieren“: 15 Liter pro Quadratmeter und Jahr ### Neues vom Energiestammtisch Tacherting Zum monatlichen Energiestammtisch traf sich das Team im Gasthof Reitmeier. Zunächst wurde der Internetauftritt www.energie-tacherting.de besprochen, den Andreas Blum im Anschluss an das Gründungstreffen im April erstellt hatte. Neben den bereits vorhandenen Inhalten wurde angeregt eine Rubrik mit Daten, Hintergrundinformationen und Auszeichnungen von Tacherting zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu erstellen und online zu stellen. Das Logo des Energiestammtisches, das bei der Gestaltung der Webseite entstand, wurde von allen Anwesenden für gelungen befunden. Man beschloss, eine Stellwand mit dem Logo zu beschaffen und weitere Werbemöglichkeiten zu prüfen, um in der Bevölkerung erkennbar zu sein. Zudem sollte der Link zur Internetseite auch mit der Webseite der Gemeinde Tacherting verlinkt werden. Spontan wurde beschlossen, sich auch noch am Ferienprogramm in Tacherting zu beteiligen. Nachdem im letzten Jahr von der Energiereferentin der Besuch des Wasserkraftwerks mit dem Bau eines Wasserrads organisiert wurde, möchte man das Ferienprogramm dieses Jahr dem Thema Photovoltaik widmen. Anschließend wurden die eingereichten vielfältigen Themen seit der letzten Versammlung besprochen und priorisiert. Auf Anfrage eines Teammitglieds wurde vom Sonnenkreis Traunstein berichtet, dass der Energienutzungsplan Strom jährlich fortgeschrieben wird. Zwischenzeitlich sei man in Summe bei über 63 % Strom aus erneuerbaren Energien für den Landkreis Traunstein und auch für den Bereich Wärme sei ein Energienutzungsplan erstellt worden. Hier läge der Landkreis Traunstein bei ca. 1/3 an Wärme aus erneuerbaren Energien. Gemäß Presseartikel aus 2019 hat der Landkreis Traunstein das Ziel ausgegeben, dass man bis zum Jahr 2025 bei allen landkreis-eigenen Gebäuden CO2-neutral sein wolle. In Anlehnung daran wolle man in Erfahrung bringen, ob der CO2-Ausstoss bei den gemeindlichen Gebäuden in Tacherting bereits erfasst wird bzw. ob hier ebenfalls Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstosses vorlägen. Gemäß Umweltbundesamt wäre ein weltweiter Pro-Kopf- Ausstoß von unter 1 Tonne CO2 klimaverträglich. Leider könne man sich darunter nicht viel vorstellen. Daher wolle man in den nächsten Treffen Möglichkeiten erarbeiten, wie man den Co2- Ausstoss von 1 to plastisch darstellen könne. Dadurch solle das Bewusstsein gestärkt werden, wie hoch der persönliche CO2-Ausstoss tatsächlich ist und welche Möglichkeiten bestehen, ihn zu reduzieren. Als weiteres Thema steht die Einführung eines „Mitfahrbankerls“, ganz oben auf der Agenda. Es wäre jedoch hilfreich, wenn man digital seine Mitfahrwünsche mitteilen könnte. Hierzu wolle man Erfahrungen des Konzeptes im Landkreis Rosenheim abfragen, die im Mai mit dem Mobilitätsangebot „Rosi“ an den Start gingen. Dazu bringen fünf „Rosi“-Shuttles die Fahrgäste nach Bedarf (On-Demand) und auf flexiblen Routen an ihr Ziel. Zudem möchte man sich Gedanken darüber machen, welche Vorgaben in Bebauungsplänen aus energetischer Sicht hilfreich wären. Bezüglich ÖPNV informierte die Energiereferentin Petra Blum die Anwesenden darüber, dass sie mit der Initiative Stadt-Land-Fluss in Kontakt stehe und dass man Verbesserungsvorschläge, Kritik, Wünsche und Ideen gerne an sie weiterleiten könne. ### Gründung des Energiestammtisch Tacherting Großes Interesse fand der 1. Energiestammtisch in Tacherting, der von der Energiereferentin Petra Blum organisiert wurde. Sie freute sich, dass der Nebenraum der Pizzeria bis auf wenige Plätze gefüllt war und auch Bürger, die sich bisher noch nicht für die Mitarbeit beim Energiestammtisch gemeldet hatten, Interesse an dem Treffen zeigten. So fand sich ein diverser Teilnehmerkreis aus Anlagenbetreibern, Energieberatern, angehenden Hauseigentümern, Medizinern, Mietern und Vermietern aus allen Gemeindeteilen zusammen. Petra Blum nannte als Beweggründe für die Idee zum Energiestammtisch, dass sich jeder einzelne zur Umsetzung der Klimaschutzziele beteiligen müsse. Nur zu demonstrieren wäre ihr zu wenig. Außerdem wolle sie eine Plattform für interessierte Bürger bieten, die sich z. B. mit Nutzern von PV-Anlagen austauschen möchten. Das Thema Energie müsse präsent bleiben, damit jeder daran denkt, dass keine Zeit mehr zu verlieren ist, wenn man die Klimaschutzziele erreichen will. Als mögliche Themen nannte Sie den Ausbau von PV-Anlagen, alternative Wärmeversorgung, Elektromobilität, Ladesäulen, Car-Sharing, ÖPNV, Radwege, Erhaltung von Post-EEG-Anlagen, Bürgerenergie, Windenergie und Nahwärmenetz. Zu den einzelnen Themen gelte es zu prüfen, ob Fördermittel durch die BAFA, das KFW, ISEK oder LAG Leader beantragt werden könnten. Wichtig für die Treffen wären ihr, dass jede Idee ernst genommen und keiner ausgelacht wird. Nur so wäre ein vernünftiges Brainstorming möglich. In einer Präsentation stellte sie die derzeitige Situation in Tacherting anhand von Auszügen aus dem Energieatlas Bayern vor. Neben dem gesamten Stromverbrauch wird hier der Wärmebedarf aber auch der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bzw. der Anteil an erneuerbaren Energien am Wärmebedarf aufgezeigt. Sie stellte fest, dass Tacherting dort in den Umfrageergebnissen für ausgewählte Energieaktivitäten nicht zu finden ist. Es folgte die Vorstellung einzelner Bürger mit ihren bereits realisierten Vorhaben. In der sich entwickelnden Diskussion wurden bereits einige Ideen und Wünsche der Bürger geäußert. So wurde eine Forderung nach Bebauungsplänen geäußert, die Doppelhäuser, Dreispänner oder 6- Spänner berücksichtigen und mit vernünftigen Energiekonzepten geplant würden und eine PV-Anlagenpflicht in neuen Baugebieten. Einer Bürgerin war es dabei wichtig, dass für jede Wohneinheit auch ein Gartenanteil eingeplant würde. Diese Vorstellungen sollten an den Gemeinderat herangetragen werden. Auch die Nutzung von Abwärme von Industrieunternehmen oder der Geothermieanlage in Garching wurde angesprochen. Außerdem wurde diskutiert, wie man den Verkehr verringern könnte und angeregt, dass man sich innerorts mehr zu Fuß oder mit dem Rad bewegen solle. Dabei sei es auch sehr wichtig, den täglichen Fahrdienst von Eltern, die ihre Kinder zu den Schulen bringen, anzusprechen, da dieser zusätzlich die Sicherheit der Kinder beeinträchtige. Ein Vorschlag war, den Kinderspielplatz an der Streuobstwiese in Lengloh durch eine PV-Anlage zu beschatten, deren Strom dann z.B. für die Pumpe des neu eingeweihten Brunnens des Gartenbauvereins genutzt werden könnte. Auch Tiny-Häuser wurden bezüglich ihrer Energiefreundlichkeit kontrovers diskutiert. Zudem fand ein Informationsaustausch zwischen E-Auto- Betreibern hinsichtlich der Möglichkeiten zur Steuerung zwischen E-Auto und PV-Anlage statt. Anhand von Fragebögen könnte geprüft werden, inwieweit ein Car-Sharing-Angebot genutzt würde. Es wurde beschlossen, dass sich der Energiestammtisch jeden letzten Freitag im Monat um 19.00 Uhr treffen solle. Da die Plätze am Versammlungsort durch die Anwesenden fast ausgereizt waren, wird nach einem anderen Treffpunkt gesucht. Auf Hinweis eines Besuchers wurde beschlossen, die Gedanken und Erkenntnisse in Ziele für den Energiestammtisch zu formulieren und regte an, zunächst Themen per Email an die Versammlungsleiterin zu senden und in der nächsten Versammlung daraus dann erste Ziele zu definieren. ### Parkplätze mit PV-Anlagen ausstatten Am 30.04.2022 kam beim Energiestammtisch die Idee auf, Parkplätze mit Photovoltaik-Anlagen zu beschatten. So kann ohnehin schon versiegelte Fläche sinnvoll genutzt werden, anstatt Freiflächen für PV-Anlagen zu nutzen. ## Seiten ### Carsharing in Tacherting [et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" use_background_color_gradient="on" background_color_gradient_stops="rgba(0,0,0,0.3) 0%|rgba(0,0,0,0.3) 100%" background_color_gradient_overlays_image="on" background_image="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Carsharing-Tacherting-4.jpg" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="10vh||10vh||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_title text_color="light" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" title_text_color="#FFFFFF" title_font_size="60px" custom_margin="||10px||false|false" title_font_size_tablet="40px" title_font_size_phone="24px" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_title][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" header_2_text_align="left" header_2_text_color="#FFFFFF" header_2_font_size="30px" background_layout="dark" header_2_font_size_tablet="22px" header_2_font_size_phone="16px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Ihr Auto am Rathaus – flexibel, elektrisch, für alle.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row column_structure="1_2,1_2" make_equal="on" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_css_main_element="align-items: center;" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Gemeinsam mobil Der Wunsch nach moderner, flexibler und nachhaltiger Mobilität in unserer Gemeinde ist groß. Den Anstoß für das Carsharing-Angebot gab eine Initiative des Energiestammtisch Tacherting, der durch eine umfassende Bedarfsanalyse herausfand: Viele Bürgerinnen und Bürger können sich vorstellen, auf ein selten genutztes Zweitauto zu verzichten, wenn es eine verlässliche und einfache Alternative gibt.[/et_pb_text][et_pb_button button_url="@ET-DC@eyJkeW5hbWljIjp0cnVlLCJjb250ZW50IjoicG9zdF9saW5rX3VybF9wb3N0Iiwic2V0dGluZ3MiOnsicG9zdF9pZCI6IjY0MyJ9fQ==@" button_text="Ergebnisse Bedarfsanalyse" _builder_version="4.27.4" _dynamic_attributes="button_url" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_icon="||fa||900" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_image src="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Carsharing-Tacherting-1.png" title_text="Carsharing-Tacherting 1" align="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" max_width="20vw" max_width_tablet="50vw" max_width_phone="60vw" max_width_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/et_pb_image][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Angetrieben von diesem positiven Ergebnis und dem Wunsch nach einer umweltfreundlichen Lösung, hat die Gemeinde Tacherting in Kooperation mit dem Autohaus Schlögl aus Emertsham dieses Projekt ins Leben gerufen. Das Ergebnis steht nun für Sie bereit: Ein vollelektrischer VW ID.4, der direkt am Rathaus mit sauberem Solarstrom vom eigenen Photovoltaik-Carport geladen wird. Damit schaffen wir eine kostengünstige und flexible Mobilitätslösung, die nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet und den öffentlichen Raum entlastet.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row column_structure="1_2,1_2" make_equal="on" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_image src="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Carsharing-Tacherting-3.jpg" title_text="Carsharing-Tacherting 3" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" max_width_tablet="40vw" max_width_phone="60vw" max_width_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/et_pb_image][/et_pb_column][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Ihre Vorteile auf einen Blick Kostengünstig: Zahlen Sie nur für die tatsächliche Nutzung. Sparen Sie sich die hohen Fixkosten für Anschaffung, Versicherung, Steuer und Wartung eines eigenen (Zweit-)Autos. Flexibel & Praktisch: Ob für den Wocheneinkauf, den Wochenendausflug oder den Transport sperriger Gegenstände dank Anhängerkupplung – der VW ID.4 ist ein echter Allrounder. Nachhaltig & Lokal: Fahren Sie zu 100 % emissionsfrei mit Solarstrom, der direkt hier vor Ort erzeugt wird. So unterstützen Sie die Energiewende in unserer Gemeinde. Einfach & Digital: Von der Buchung über das Öffnen des Fahrzeugs bis zur Abrechnung – alles funktioniert bequem und schlüssellos über eine einzige App auf Ihrem Smartphone. [/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]So einfach geht's Ihr Smartphone ist der Schlüssel zu unserem Carsharing-Auto. Folgen Sie einfach diesen Schritten.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_4,3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="0px||||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" text_font_size="60px" background_color="#00D397" text_orientation="center" width_tablet="20%" width_phone="30%" width_last_edited="on|phone" custom_padding="40px|20px|35px|20px|false|true" custom_padding_tablet="35px|20px|30px|20px|false|true" custom_padding_phone="25px||20px||false|true" custom_padding_last_edited="on|desktop" text_font_size_tablet="50px" text_font_size_phone="50px" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"]1[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type="3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]App herunterladen & Registrieren Laden Sie die kostenlose MOQO App im Apple App Store oder Google Play Store herunter. Erstellen Sie Ihr persönliches Profil und folgen Sie den Anweisungen zur Validierung Ihres Führerscheins.Tipp: Führen Sie die Registrierung am besten schon vor Ihrer ersten geplanten Fahrt durch, da die Freischaltung nur an Werktagen erfolgt.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_4,3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="0px||||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" text_font_size="60px" background_color="#00D397" text_orientation="center" width_tablet="20%" width_phone="30%" width_last_edited="on|phone" custom_padding="40px|20px|35px|20px|false|true" custom_padding_tablet="35px|20px|30px|20px|false|true" custom_padding_phone="25px||20px||false|true" custom_padding_last_edited="on|desktop" text_font_size_tablet="50px" text_font_size_phone="50px" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"]2[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type="3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Fahrzeug buchen Öffnen Sie die App und prüfen Sie die Verfügbarkeit des Fahrzeugs. Wählen Sie Ihren gewünschten Start- und Endzeitpunkt und reservieren Sie das Auto mit wenigen Klicks. Eine Buchung ist auch spontan bis 15 Minuten vor Fahrtantritt möglich.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_4,3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="0px||||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" text_font_size="60px" background_color="#00D397" text_orientation="center" width_tablet="20%" width_phone="30%" width_last_edited="on|phone" custom_padding="40px|20px|35px|20px|false|true" custom_padding_tablet="35px|20px|30px|20px|false|true" custom_padding_phone="25px||20px||false|true" custom_padding_last_edited="on|desktop" text_font_size_tablet="50px" text_font_size_phone="50px" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"]3[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type="3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Fahrt beginnen – ganz ohne Schlüssel Gehen Sie zum Fahrzeug am Rathaus. 15 Minuten vor Buchungsbeginn erscheint in Ihrer App ein Button zum Öffnen des Fahrzeugs. Bevor es losgeht, bittet Sie die App um einen schnellen Blick auf das Auto, um eventuelle Schäden zu melden. Ist alles in Ordnung, einfach das Ladekabel abziehen, einsteigen, den Startknopf drücken und losfahren.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_4,3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="0px||||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" text_font_size="60px" background_color="#00D397" text_orientation="center" width_tablet="20%" width_phone="30%" width_last_edited="on|phone" custom_padding="40px|20px|35px|20px|false|true" custom_padding_tablet="35px|20px|30px|20px|false|true" custom_padding_phone="25px||20px||false|true" custom_padding_last_edited="on|desktop" text_font_size_tablet="50px" text_font_size_phone="50px" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"]4[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type="3_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Fahrt beenden & Laden Stellen Sie das Fahrzeug nach Ihrer Fahrt wieder auf dem reservierten Parkplatz am Rathaus ab. Stecken Sie das Ladekabel an, um das Auto für den nächsten Nutzer zu laden. Schließen Sie das Fahrzeug anschließend über die App ab. Ihre Fahrt ist damit beendet.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row column_structure="1_2,1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}" custom_css_main_element_last_edited="on|desktop" custom_css_main_element_tablet="display: flex;||flex-direction: column-reverse;" custom_css_main_element_phone="display: flex;||flex-direction: column-reverse;"][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Der VW ID.4 Antrieb: 100 % elektrisch (Allradantrieb) Besonderheit: Anhängerkupplung (bis 1200 kg Anhängelast) Ausstattung: Modern, geräumig und komfortabel Standort: Reservierter Parkplatz mit Ladesäule direkt am Rathaus (Trostberger Straße 9, 83342 Tacherting) Faire Kosten: Die Tarife FLEX Für GelegenheitsfahrerMonatliche Grundgebühr: 0 €Preis pro Stunde: 2,90 €Preis pro Tag (24h): 29 €Kosten pro Kilometer: 0,31 € COMMUNITY Für Regelmäßige NutzerMonatliche Grundgebühr: 30 €Preis pro Stunde: 1,90 €Preis pro Tag (24h): 19 €Kosten pro Kilometer: 0,31 €[/et_pb_text][et_pb_button button_url="https://www.schloegl.de/car-sharing-traunreut-emertsham/" url_new_window="on" button_text="Mehr erfahren" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_icon="||fa||900" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_image src="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Carsharing-Tacherting-6.jpg" title_text="Carsharing-Tacherting 6" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" width_tablet="40vw" width_phone="60vw" width_last_edited="on|desktop" custom_margin_tablet="||30px||false|false" custom_margin_phone="||30px||false|false" custom_margin_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/et_pb_image][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Bereit für Ihre erste Fahrt? Laden Sie sich jetzt die MOQO App herunter und registrieren Sie sich noch heute kostenlos. Entdecken Sie die neue Art der Mobilität in Tacherting![/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_2,1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="0px||||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_image src="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Laden-im-App-Store.svg" title_text="Laden im App Store" url="https://apps.apple.com/de/app/moqo/id1385011262" url_new_window="on" align="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" height="80px" height_tablet="70px" height_phone="60px" height_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}" transform_styles__hover_enabled="on|hover" transform_scale__hover_enabled="on|hover" transform_translate__hover_enabled="on|desktop" transform_rotate__hover_enabled="on|desktop" transform_skew__hover_enabled="on|desktop" transform_origin__hover_enabled="on|desktop" transform_scale__hover="90%|90%"][/et_pb_image][/et_pb_column][et_pb_column type="1_2" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_image src="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2025/09/Google-Play.svg" title_text="Google Play" url="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.moqo.work&hl=de" url_new_window="on" align="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" height="80px" height_tablet="70px" height_phone="60px" height_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}" transform_styles__hover_enabled="on|desktop" transform_scale__hover_enabled="on|desktop" transform_translate__hover_enabled="on|desktop" transform_rotate__hover_enabled="on|desktop" transform_skew__hover_enabled="on|desktop" transform_origin__hover_enabled="on|desktop" transform_scale__hover="90%|90%"][/et_pb_image][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#003324" custom_padding="25px|25px|25px|25px|true|true" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" header_text_color="#FFFFFF" header_2_text_color="#FFFFFF" background_layout="dark" global_colors_info="{}"]Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns, das Carsharing in Tacherting noch besser zu machen. Ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen sind entscheidend für die Weiterentwicklung des Angebots. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur etwa 5 Minuten. Jede Stimme zählt![/et_pb_text][et_pb_button button_url="https://umfrage.energie-tacherting.de/index.php/295326?lang=de" url_new_window="on" button_text="Zur Umfrage" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_icon="||fa||900"][/et_pb_button][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Login [et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_color="#00D397" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_title _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" title_text_color="#FFFFFF" title_font_size="60px" title_font_size_tablet="40px" title_font_size_phone="30px" title_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_title][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_color="off" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="diagonal-stripes" background_pattern_color="#00D397" background_pattern_size="contain" custom_padding="0px||0px||true|false" locked="off" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_divider show_divider="off" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" height="40px" height_tablet="40px" height_phone="40px" height_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/et_pb_divider][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" min_height_last_edited="off|desktop" global_colors_info="{}"][et_pb_row make_equal="on" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" min_height="45vh" min_height_tablet="45vh" min_height_phone="45vh" min_height_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" custom_css_main_element="margin: auto;" global_colors_info="{}"][et_pb_login title="Jetz einloggen" _builder_version="4.20.2" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" sticky_enabled="0"]Dieser Login ist nur für Mitglieder des Energiestammtisch Tacherting gedacht. Hier können zum Beispiel neue Artikel für den monatlichen Energiegedanken geschrieben werden oder andere Inhalte gesammelt werden. Falls Du einen Zugang willst, melde Dich bitte beim nächsten Energiestammtisch oder frage in der Slack Community danach.[/et_pb_login][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_color="off" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="diagonal-stripes" background_pattern_color="#00D397" background_pattern_size="contain" custom_padding="0px||0px||true|false" locked="off" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_divider show_divider="off" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" height="40px" height_tablet="40px" height_phone="40px" height_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/et_pb_divider][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Cookies [et_pb_section fb_built="1" custom_padding_last_edited="off|phone" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="diagonal-stripes" background_pattern_color="#00D397" background_enable_mask_style="on" background_mask_style="bean" background_mask_transform="invert" background_mask_size="custom" background_mask_width="600px" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_title _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" title_font_size="65px" text_orientation="center" title_font_size_tablet="40px" title_font_size_phone="30px" title_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_title][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"] Diese Cookie-Richtlinie wurde zuletzt am 24.03.2024 aktualisiert und gilt für Bürger und Einwohner mit ständigem Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz.1. EinführungUnsere Website, https://www.energie-tacherting.de (im folgenden: "Die Website") verwendet Cookies und ähnliche Technologien (der Einfachheit halber werden all diese unter "Cookies" zusammengefasst). Cookies werden außerdem von uns beauftragten Drittparteien platziert. In dem unten stehendem Dokument informieren wir dich über die Verwendung von Cookies auf unserer Website.2. Was sind Cookies?Ein Cookie ist eine einfache kleine Datei, die gemeinsam mit den Seiten einer Internetadresse versendet und vom Webbrowser auf dem PC oder einem anderen Gerät gespeichert werden kann. Die darin gespeicherten Informationen können während folgender Besuche zu unseren oder den Servern relevanter Drittanbieter gesendet werden.3. Was sind Skripte?Ein Script ist ein Stück Programmcode, das benutzt wird, um unserer Website Funktionalität und Interaktivität zu ermöglichen. Dieser Code wird auf unseren Servern oder auf deinem Gerät ausgeführt.4. Cookies4.1 Technische oder funktionelle CookiesEinige Cookies stellen sicher, dass bestimmte Teile der Website ordnungsgemäß funktionieren und deine Benutzereinstellungen weiterhin in Erinnerung bleiben. Durch das Setzen funktionaler Cookies erleichtern wir dir den Besuch unserer Website. Auf diese Weise musst du beim Besuch unserer Website nicht wiederholt dieselben Informationen eingeben, so bleiben Artikel beispielsweise in deinem Warenkorb, bis du bezahlst. Wir können diese Cookies ohne deine Einwilligung platzieren.5. Platzierte Cookies WordPress Gegenstand der Untersuchung Consent to service wordpress Verwendung Wir verwenden WordPress für Website-Entwicklung. Mehr lesen Weitergabe von Daten Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Gegenstand der Untersuchung Name WP_DATA_USER_* Ablaufdatum Funktion Name wordpress_test_cookie Ablaufdatum Funktion Name wordpress_logged_in_* Ablaufdatum Funktion Complianz Funktional Consent to service complianz Verwendung Wir verwenden Complianz für Verwaltung der Cookie-Einwilligung. Mehr lesen Weitergabe von Daten Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Für weitere Informationen, bitte die Complianz Datenschutzerklärung lesen. Funktional Name cmplz_consented_services Ablaufdatum 365 Tage Funktion Speichere Cookie-Einwilligungsvorgaben Name cmplz_preferences Ablaufdatum 365 Tage Funktion Speichere Cookie-Einwilligungsvorgaben Name cmplz_banner-status Ablaufdatum 365 Tage Funktion Store if the cookie banner has been dismissed 6. EinwilligungWenn du unsere Website das erste Mal besuchst, zeigen wir dir ein Pop-Up mit einer Erklärung über Cookies. Sobald du auf „Einstellungen speichern“ klickst, gibst du uns deine Einwilligung alle von dir gewählten Kategorien von Cookies und Plugins wie in dieser Cookie-Erklärung beschrieben zu verwenden. Du kannst die Verwendung von Cookies über deinen Browser deaktivieren, aber bitte beachte, dass unsere Website dann unter Umständen nicht richtig funktioniert.6.1 Verwalte deine EinwilligungseinstellungenDu hast die Cookie-Richtlinie ohne Javascript-Unterstützung geladen. Unter AMP kannst du den Button zum Zustimmen der Einwilligung unten auf der Seite verwenden.7. Aktivierung/Deaktivierung und Löschen von CookiesDu kannst deinen Internetbrowser verwenden um automatisch oder manuell Cookies zu löschen. Du kannst außerdem spezifizieren ob spezielle Cookies nicht platziert werden sollen. Eine andere Möglichkeit ist es deinen Internetbrowser derart einzurichten, dass du jedes Mal benachrichtigt wirst, wenn ein Cookie platziert wird. Für weitere Information über diese Möglichkeiten beachte die Anweisungen in der Hilfesektion deines Browsers.Bitte nimm zur Kenntnis, dass unsere Website möglicherweise nicht richtig funktioniert, wenn alle Cookies deaktiviert sind. Wenn du die Cookies in deinem Browser löscht, werden diese neu platziert, wenn du unsere Website erneut besuchst.8. Deine Rechte in Bezug auf personenbezogene DatenDu hast folgende Rechte in Bezug auf deine personenbezogenen Daten: Du hast das Recht zu erfahren, warum deine personenbezogenen Daten benötigt werden, was damit passiert und wie lange sie aufbewahrt werden. Auskunftsrecht: Du hast das Recht deine uns bekannten persönliche Daten einzusehen. Recht auf Berichtigung: Du hast das Recht wann immer du wünscht, deine personenbezogenen Daten zu ergänzen, zu korrigieren sowie gelöscht oder blockiert zu bekommen. Wenn du uns deine Einwilligung zur Verarbeitung deiner Daten erteilst, hast du das Recht diese Einwilligung zu widerrufen und deine personenbezogenen Daten löschen zu lassen. Recht auf Datenübertragbarkeit: Du hast das Recht, alle deine personenbezogenen Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen anzufordern und sie vollständig an einen anderen für die Verarbeitung Verantwortlichen zu übermitteln. Widerspruchsrecht: Du kannst der Verarbeitung deiner Daten widersprechen. Wir entsprechen dem, es sei denn es gibt berechtigte Gründe für die Verarbeitung. Um diese Rechte auszuüben kontaktiere uns bitte. Bitte beziehe dich auf die Kontaktdaten am Ende dieser Cookie-Erklärung. Wenn du eine Beschwerde darüber hast, wie wir deine Daten behandeln, würden wir diese gerne hören, aber du hast auch das Recht diese an die Aufsichtsbehörde (Datenschutzbehörde) zu richten.9. KontaktdatenFür Fragen und/oder Kommentare über unsere Cookie-Richtlinien und diese Aussage kontaktiere uns bitte mittels der folgenden Kontaktdaten:Petra Blum Ganghoferstrasse 2 83342 Tacherting Deutschland Website: https://www.energie-tacherting.de E-Mail: info@ex.comenergie-tacherting.de Telefonnummer: +49 (0) 8621 61622Diese Cookie-Richtlinie wurde mit cookiedatabase.org am 24.03.2024 synchronisiert.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Impressum [et_pb_section fb_built="1" custom_padding_last_edited="off|phone" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="diagonal-stripes" background_pattern_color="#00D397" background_enable_mask_style="on" background_mask_style="bean" background_mask_transform="invert" background_mask_size="custom" background_mask_width="600px" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_title _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" title_font_size="65px" text_orientation="center" title_font_size_tablet="40px" title_font_size_phone="30px" title_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_title][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" min_height="60vh" sticky_enabled="0"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Angaben gemäß § 5 TMG: Energiestammtisch TachertingPetra Blum Postanschrift: Ganghoferstrasse 283342 Tacherting Kontakt: Telefon: +49 (0) 8621 61622E-Mail: info@energie-tacherting.de Hinweise zur Website Verantwortlich für journalistisch-redaktionelle Inhalte ist: Petra BlumGanghoferstrasse 283342 Tacherting Das Impressum wurde mit dem Impressums-Generator der activeMind AG erstellt.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Startseite [et_pb_section fb_built="1" custom_padding_last_edited="on|phone" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="smiles" background_pattern_color="rgba(0,0,0,0.05)" background_pattern_size="custom" background_pattern_width="80px" background_enable_mask_style="on" background_mask_style="bean" background_mask_size="cover" custom_padding="100px||100px||true|false" custom_padding_tablet="60px||60px||true|false" custom_padding_phone="40px||40px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" header_font_size="55px" text_orientation="center" header_font_size_tablet="32px" header_font_size_phone="18px" header_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"]Energiestammtisch Tacherting[/et_pb_text][dsm_typing_effect typing_effect="kreativ|kompetent|modern|kostenlos" typing_cursor_color="#00D397" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" header_level="h2" header_font="Poppins Bold||||||||" header_text_align="center" header_text_color="#161616" header_font_size_tablet="22px" header_font_size_phone="16px" header_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}"][/dsm_typing_effect][et_pb_text _builder_version="4.23.4" _module_preset="default" text_font_size="20px" text_orientation="center" text_font_size_tablet="16px" text_font_size_phone="16px" text_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Jeden letzten Freitag im Monat um 19.00 Uhr vorwiegend in der Pizzeria Don Camillo.Den Veranstaltungsort finden Sie unter „Termine“ oder in der Ankündigung im Trostberger Tagblatt.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_3,1_3,1_3" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" max_width="700px" custom_css_main_element="display: flex;" global_colors_info="{}" custom_css_main_element_last_edited="on|tablet" custom_css_main_element_phone="display: block;" custom_css_main_element_tablet="display: flex;"][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_button button_url="https://goo.gl/maps/Msazk96c2y9AMARg8" url_new_window="on" button_text="Anfahrt" button_alignment="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_on_hover="off" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_button button_url="https://chat.whatsapp.com/HHZIyeTVFsmLoKOYBFSSll" url_new_window="on" button_text="WhatsApp" button_alignment="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_icon="||fa||400" button_on_hover="off" background_layout="dark" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_button button_url="https://calendar.google.com/calendar/embed?src=72lere13i7lggcm5atnbm3c3pc%40group.calendar.google.com&ctz=Europe%2FBerlin" url_new_window="on" button_text="Termine" button_alignment="center" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" button_icon="||divi||400" button_on_hover="off" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#003324" custom_padding="0px||0px||true|false" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" disabled_on="on|on|on" disabled="on" sticky_enabled="0"][et_pb_row column_structure="3_5,2_5" make_equal="on" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="3_5" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" text_text_color="#FFFFFF" header_2_text_color="#FFFFFF" header_2_font_size="30px" background_layout="dark" header_2_font_size_tablet="24px" header_2_font_size_phone="24px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Einladung zum Aktionstag Klima-Welt Wann: 31.10.2025, ab 16:00 UhrWo: Reitmeiersaal, Tacherting Tauschen Sie sich aus über private Energieanlagen, E-Autos und Carsharing. Ab 19:00 Uhr: Energiestammtisch mit Vortrag zur Heizungsmodernisierung und Förderung.[/et_pb_text][et_pb_button button_url="https://klima-welt.org/programm-2025?file=files/klimawelt/2025_Logos%20und%20Anlagen%20Teilnehmer/2025_10_31%20Einladung%20Klima-Welt%20GB.pdf" url_new_window="on" button_text="Mehr erfahren" _builder_version="4.27.4" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba"][/et_pb_button][/et_pb_column][et_pb_column type="2_5" disabled_on="on|on|off" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_divider show_divider="off" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_image="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2024/11/Energiestammtisch-Tacherting-Cover.jpg" height="100%" height_last_edited="off|tablet" global_colors_info="{}"][/et_pb_divider][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="||0px||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" header_2_font_size="34px" header_2_font_size_tablet="26px" header_2_font_size_phone="26px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Was wir machen[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row column_structure="1_3,1_3,1_3" use_custom_gutter="on" gutter_width="2" make_equal="on" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="||0px||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#FFFFFF" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"][et_pb_blurb title="Wissensaustausch" use_icon="on" font_icon="w||divi||400" _builder_version="4.27.4" _module_preset="2f91386f-a681-4599-b9ca-3a84c714225b" border_radii="on|0px|0px|0px|0px" border_width_all="0px" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22body_link_text_color%22,%22body_link_text_color%22%93}"]An unserem Stammtisch tauschen Teilnehmer ihre Erfahrungen mit der eigenen Photovoltaik-Anlage, dem Energiespeicher, der Heizungstechnik oder dem Elektroauto aus und geben ihre Erfahrungen gerne an Interessierte weiter.[/et_pb_blurb][/et_pb_column][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_color="#FFFFFF" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"][et_pb_blurb title="Ideensammlung" use_icon="on" font_icon="||divi||400" _builder_version="4.17.3" _module_preset="2f91386f-a681-4599-b9ca-3a84c714225b" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22body_link_text_color%22,%22body_link_text_color%22%93}"]Wir sammeln Ideen wie wir unsere Gemeinde in energetischer Hinsicht verbessern können. Dabei geht es nicht nur um den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch um den öffentlichen und privaten Nahverkehr und das Energiesparen.[/et_pb_blurb][/et_pb_column][et_pb_column type="1_3" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_color="#FFFFFF" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"][et_pb_blurb title="Projektentwicklung" use_icon="on" font_icon="||divi||400" _builder_version="4.27.4" _module_preset="2f91386f-a681-4599-b9ca-3a84c714225b" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22body_link_text_color%22,%22body_link_text_color%22%93}"]Gemeinsam entwickeln wir Ideen und Vorschläge, um die Gemeinde bei der Umsetzung der Klimaziele zu unterstützen. Außerdem recherchieren wir dabei auch nach Fördermitteln für potentielle Projekte und Erfahrungen anderer Gemeinden.[/et_pb_blurb][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#FFFFFF" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_colors_info="{}"][et_pb_blurb title="Historie" use_icon="on" font_icon="||divi||400" icon_placement="left" content_max_width="100%" icon_placement_tablet="top" icon_placement_phone="top" icon_placement_last_edited="on|tablet" content_max_width_tablet="550px" content_max_width_phone="550px" content_max_width_last_edited="on|tablet" _builder_version="4.27.4" _module_preset="2f91386f-a681-4599-b9ca-3a84c714225b" global_colors_info="{}"]Der Energiestammtisch Tacherting wurde am 29. April 2022 mit dem Ziel gegründet, das Thema Energie in unserer Region salonfähig zu machen, eine Plattform für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Seither finden unsere Treffen ohne Pause jeden Monat statt. Seit Juli 2022 veröffentlichen wir jeden Monat einen „Energiegedanken“ im Gemeindeboten und auf unserer Website – ein Format, das stetig wächst und bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Anklang findet.[/et_pb_blurb][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" module_id="blog" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" width="100%" max_width="5000px" custom_padding="0px||0px||true|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_slider posts_number="5" show_meta="off" bg_overlay_color="rgba(0,0,0,0.4)" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_enable_color="off" auto="on" auto_speed="6000" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_slider][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.0" _module_preset="default" header_2_font_size="34px" header_2_font_size_tablet="26px" header_2_font_size_phone="26px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Neuigkeiten und Energiegedanken[/et_pb_text][et_pb_search placeholder="…" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][/et_pb_search][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_blog posts_number="12" meta_date="d.m.Y" excerpt_length="150" show_author="on" hover_overlay_color="rgba(255,255,255,0.8)" hover_icon="||divi||400" module_class="abm-blog-grid" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" header_text_color="#161616" header_font_size="18px" header_line_height="1.2em" body_font_size="16px" meta_font_size="16px" read_more_text_color="#161616" read_more_font_size="16px" pagination_text_color="#FFFFFF" header_font_size_tablet="16px" header_font_size_phone="16px" body_font_size_tablet="15px" body_font_size_phone="14px" body_font_size_last_edited="on|phone" meta_font_size_tablet="15px" meta_font_size_phone="14px" meta_font_size_last_edited="on|desktop" read_more_font_size_tablet="14px" read_more_font_size_phone="12px" read_more_font_size_last_edited="on|desktop" border_width_all="2px" border_color_all="#003324" global_colors_info="{}"][/et_pb_blog][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row column_structure="3_4,1_4" make_equal="on" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#FFFFFF" custom_padding="15px|15px|15px|15px|true|true" custom_css_main_element="align-items: center;" border_radii="on|10px|10px|10px|10px" global_module="564" saved_tabs="all" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="3_4" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" text_orientation="center" global_colors_info="{}"]Du hast eine Idee für einen Artikel über ein interessantes Thema oder willst einen Energiegedanken schreiben? Hier findest Du unsere Vorlage. Um die Vorlage zu verwenden, kannst Du sie entweder unter "Datei > Herunterladen" in allen gängigen Formaten downloaden oder Du meldest Dich mit Deinem Google-Konto an, klickst auf "Datei > Kopie erstellen" und bearbeitest das Dokument online.[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type="1_4" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_button button_url="https://docs.google.com/document/d/13_Nl_HEaHFbTQIJGjkIRu8doRiuj39umcLfkL9MuyLM/edit?usp=sharing" url_new_window="on" button_text="Vorlage öffnen" button_alignment="center" _builder_version="4.25.0" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" global_colors_info="{}"][/et_pb_button][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" module_id="faq" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" header_2_font_size="34px" header_2_font_size_tablet="26px" header_2_font_size_phone="26px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Häufig gestellte Fragen[/et_pb_text][et_pb_accordion _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_accordion_item title="Kann ich mich kostenlos beraten lassen" open="on" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Ja, eine kostenlose Beratung ist durch die Energieagentur Südostbayern möglich. Informationen zu aktuellen Veranstaltungen findet man unter diesem Link.[/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title="Wie kann ich Energie sparen und was wird gefördert" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" open="off"]Vor allem in diesem Jahr (2022) ist es schon jetzt wichtig Energie zu sparen, da eine Vorsorgungsknappheit beim Gas droht und die letzten AKWs gegen Ende des Jahres abgeschaltet werden, wodurch etwa 10% der Grundlastdeckung aus konventionellen Kraftwerken wegfallen (Agorameter | Ende Juli). Unter diesem Link gibt es Infos dazu, wie sich am besten Energie sparen lässt und welche Technologien aktuell gefördert werden.[/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title="Gibt es regionale Statistiken zum Strom- und Wärmemix" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" open="off"]Regionale Statistiken zum Strom- und Wärmemix können im Energie-Atlas Bayern unter diesem Link eingesehen werden. Eine bundesweite Statistik zur aktuellen Stromerzeugung und zum Stromverbrauch findet man bei Agora Energiewende unter diesem Link. Außerdem gibt es einen PV- und Windflächenrechner unter diesem Link.[/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title="Wie ist die Klimabilanz von Elektroautos" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" open="off"]Zur Klimabilanz von BEVs (Battery Electric Vehicles) gibt es mittlerweise zahlreiche Studien, die die Wertschöpfungskette von Elektroautos der von PKWs mit Verbrennungsmotor gegenüberstellen. Harald Lesch – deutscher Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist und Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München – zieht in diesem Video eine Bilanz.[/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title="Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage" _builder_version="4.23" _module_preset="default" global_colors_info="{}" open="off"]Ob sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Standort, der Ausrichtung oder der verfügbaren Fläche ab. Wenn man von steigenden Energiepreisen ausgeht, lohnt sich definitiv die Unabhängigkeit, die man mit der eigenen Energieerzeugung gewinnt. Durch einen Energiespeicher kann man außerdem die überschüssige Energie, die tagsüber produziert wird, für die Nacht speichern und so den Eigenverbrauch erhöhen. Wie groß die Anlage dimensioniert werden sollte, wann sie sich amortisiert oder ob sich ein Batteriespeicher lohnt, kann über unseren PV-Rechner oder über das PV-Tool von Akkudoktor berechnet werden.[/et_pb_accordion_item][/et_pb_accordion][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" module_id="ideen" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" background_color="#F9F9F9" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" custom_padding="||0px||false|false" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" header_2_font_size="34px" header_2_font_size_tablet="26px" header_2_font_size_phone="26px" header_2_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"]Ideen sammeln Schicke uns einfach Deine Ideen wie wir unsere Gemeinde energetisch und nachhaltig verbessern können.[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_contact_form captcha="off" email="kontakt@energie-tacherting.de" custom_message="Neue Nachricht von||et_pb_line_break_holder||%%Name%%||et_pb_line_break_holder||%%Email%%||et_pb_line_break_holder||||et_pb_line_break_holder||Nachricht:||et_pb_line_break_holder||%%Message%%" success_message="Vielen Dank für Deine Idee!" submit_button_text="Senden" _builder_version="4.27.4" _module_preset="default" _unique_id="e8ad19c4-01da-4b8b-8e5c-64373ef0fefd" border_width_all="2px" border_color_all="#003324" global_colors_info="{}"][et_pb_contact_field field_id="Name" field_title="Name" _builder_version="4.17.3" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Email" field_title="E-Mail Adresse" field_type="email" _builder_version="4.17.3" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Message" field_title="Deine Nachricht …" field_type="text" fullwidth_field="on" _builder_version="4.17.3" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Privacy" field_title="Datenschutz" field_type="checkbox" checkbox_options="%91{%22value%22:%22Hiermit akzeptiere ich die %22,%22checked%22:0,%22dragID%22:-1,%22link_url%22:%22https://www.energie-tacherting.de/privacy-policy/%22,%22link_text%22:%22Datenschutzerklärung%22}%93" fullwidth_field="on" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][/et_pb_contact_field][/et_pb_contact_form][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Datenschutzerklärung [et_pb_section fb_built="1" custom_padding_last_edited="off|phone" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" background_enable_pattern_style="on" background_pattern_style="diagonal-stripes" background_pattern_color="#00D397" background_enable_mask_style="on" background_mask_style="bean" background_mask_transform="invert" background_mask_size="custom" background_mask_width="600px" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_post_title _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" title_font_size="65px" text_orientation="center" title_font_size_tablet="40px" title_font_size_phone="30px" title_font_size_last_edited="on|phone" global_colors_info="{}"][/et_pb_post_title][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section][et_pb_section fb_built="1" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_row _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][et_pb_text _builder_version="4.20.2" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]Datenschutzerklärung Einleitung Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als "Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als "Onlineangebot“). Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch. Stand: 30. April 2022 Inhaltsübersicht Einleitung Verantwortlicher Übersicht der Verarbeitungen Maßgebliche Rechtsgrundlagen Sicherheitsmaßnahmen Übermittlung von personenbezogenen Daten Datenverarbeitung in Drittländern Löschung von Daten Einsatz von Cookies Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting Blogs und Publikationsmedien Kontakt- und Anfragenverwaltung Newsletter und elektronische Benachrichtigungen Plugins und eingebettete Funktionen sowie Inhalte Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung Rechte der betroffenen Personen Begriffsdefinitionen Verantwortlicher Petra BlumGanghoferstrasse 283342 TachertingDeutschland E-Mail-Adresse:info@energie-tacherting.de Telefon:+49 (0) 8621 61622 Übersicht der Verarbeitungen Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen. Arten der verarbeiteten Daten Bestandsdaten. Kontaktdaten. Inhaltsdaten. Nutzungsdaten. Meta-/Kommunikationsdaten. Kategorien betroffener Personen Kommunikationspartner. Nutzer. Zwecke der Verarbeitung Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice. Kontaktanfragen und Kommunikation. Sicherheitsmaßnahmen. Direktmarketing. Verwaltung und Beantwortung von Anfragen. Feedback. Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit. Maßgebliche Rechtsgrundlagen Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Rechtsgrundlagen der DSGVO, auf deren Basis wir personenbezogene Daten verarbeiten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass neben den Regelungen der DSGVO nationale Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- oder Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit. Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO) - Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben. Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO) - Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen. Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c. DSGVO) - Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt. Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO) - Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen. Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Des Weiteren regelt es die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG), insbesondere im Hinblick auf die Begründung, Durchführung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen sowie die Einwilligung von Beschäftigten. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen. Sicherheitsmaßnahmen Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen. SSL-Verschlüsselung (https): Um Ihre via unserem Online-Angebot übermittelten Daten zu schützen, nutzen wir eine SSL-Verschlüsselung. Sie erkennen derart verschlüsselte Verbindungen an dem Präfix https:// in der Adresszeile Ihres Browsers. Übermittlung von personenbezogenen Daten Im Rahmen unserer Verarbeitung von personenbezogenen Daten kommt es vor, dass die Daten an andere Stellen, Unternehmen, rechtlich selbstständige Organisationseinheiten oder Personen übermittelt oder sie ihnen gegenüber offengelegt werden. Zu den Empfängern dieser Daten können z.B. mit IT-Aufgaben beauftragte Dienstleister oder Anbieter von Diensten und Inhalten, die in eine Webseite eingebunden werden, gehören. In solchen Fall beachten wir die gesetzlichen Vorgaben und schließen insbesondere entsprechende Verträge bzw. Vereinbarungen, die dem Schutz Ihrer Daten dienen, mit den Empfängern Ihrer Daten ab. Datenverarbeitung in Drittländern Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h., außerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder die Verarbeitung im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder der Offenlegung bzw. Übermittlung von Daten an andere Personen, Stellen oder Unternehmen stattfindet, erfolgt dies nur im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Vorbehaltlich ausdrücklicher Einwilligung oder vertraglich oder gesetzlich erforderlicher Übermittlung verarbeiten oder lassen wir die Daten nur in Drittländern mit einem anerkannten Datenschutzniveau, vertraglichen Verpflichtung durch sogenannte Standardschutzklauseln der EU-Kommission, beim Vorliegen von Zertifizierungen oder verbindlicher internen Datenschutzvorschriften verarbeiten (Art. 44 bis 49 DSGVO, Informationsseite der EU-Kommission: https://ec.europa.eu/info/law/law-topic/data-protection/international-dimension-data-protection_de). Löschung von Daten Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben gelöscht, sobald deren zur Verarbeitung erlaubten Einwilligungen widerrufen werden oder sonstige Erlaubnisse entfallen (z.B. wenn der Zweck der Verarbeitung dieser Daten entfallen ist oder sie für den Zweck nicht erforderlich sind). Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung auf diese Zwecke beschränkt. D.h., die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person erforderlich ist. Unsere Datenschutzhinweise können ferner weitere Angaben zu der Aufbewahrung und Löschung von Daten beinhalten, die für die jeweiligen Verarbeitungen vorrangig gelten. Einsatz von Cookies Cookies sind kleine Textdateien, bzw. sonstige Speichervermerke, die Informationen auf Endgeräten speichern und Informationen aus den Endgeräten auslesen. Z.B. um den Login-Status in einem Nutzerkonto, einen Warenkorbinhalt in einem E-Shop, die aufgerufenen Inhalte oder verwendete Funktionen eines Onlineangebotes speichern. Cookies können ferner zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden, z.B. zu Zwecken der Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Komfort von Onlineangeboten sowie der Erstellung von Analysen der Besucherströme. Hinweise zur Einwilligung: Wir setzen Cookies im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften ein. Daher holen wir von den Nutzern eine vorhergehende Einwilligung ein, außer wenn diese gesetzlich nicht gefordert ist. Eine Einwilligung ist insbesondere nicht notwendig, wenn das Speichern und das Auslesen der Informationen, also auch von Cookies, unbedingt erforderlich sind, um dem den Nutzern einen von ihnen ausdrücklich gewünschten Telemediendienst (also unser Onlineangebot) zur Verfügung zu stellen. Die widerrufliche Einwilligung wird gegenüber den Nutzern deutlich kommuniziert und enthält die Informationen zu der jeweiligen Cookie-Nutzung. Hinweise zu datenschutzrechtlichen Rechtsgrundlagen: Auf welcher datenschutzrechtlichen Rechtsgrundlage wir die personenbezogenen Daten der Nutzer mit Hilfe von Cookies verarbeiten, hängt davon ab, ob wir Nutzer um eine Einwilligung bitten. Falls die Nutzer einwilligen, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Ihrer Daten die erklärte Einwilligung. Andernfalls werden die mithilfe von Cookies verarbeiteten Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. an einem betriebswirtschaftlichen Betrieb unseres Onlineangebotes und Verbesserung seiner Nutzbarkeit) verarbeitet oder, wenn dies im Rahmen der Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten erfolgt, wenn der Einsatz von Cookies erforderlich ist, um unsere vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Zu welchen Zwecken die Cookies von uns verarbeitet werden, darüber klären wir im Laufe dieser Datenschutzerklärung oder im Rahmen von unseren Einwilligungs- und Verarbeitungsprozessen auf. Speicherdauer: Im Hinblick auf die Speicherdauer werden die folgenden Arten von Cookies unterschieden: Temporäre Cookies (auch: Session- oder Sitzungs-Cookies): Temporäre Cookies werden spätestens gelöscht, nachdem ein Nutzer ein Online-Angebot verlassen und sein Endgerät (z.B. Browser oder mobile Applikation) geschlossen hat. Permanente Cookies: Permanente Cookies bleiben auch nach dem Schließen des Endgerätes gespeichert. So können beispielsweise der Login-Status gespeichert oder bevorzugte Inhalte direkt angezeigt werden, wenn der Nutzer eine Website erneut besucht. Ebenso können die mit Hilfe von Cookies erhobenen Daten der Nutzer zur Reichweitenmessung verwendet werden. Sofern wir Nutzern keine expliziten Angaben zur Art und Speicherdauer von Cookies mitteilen (z. B. im Rahmen der Einholung der Einwilligung), sollten Nutzer davon ausgehen, dass Cookies permanent sind und die Speicherdauer bis zu zwei Jahre betragen kann. Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-Out): Nutzer können die von ihnen abgegebenen Einwilligungen jederzeit Widerrufen und zudem einen Widerspruch gegen die Verarbeitung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben im Art. 21 DSGVO einlegen (weitere Hinweise zum Widerspruch erfolgen im Rahmen dieser Datenschutzerklärung). Nutzer können Ihren Widerspruch auch mittels der Einstellungen Ihres Browsers erklären. Cookie-Einstellungen/ -Widerspruchsmöglichkeit: WordPress Gegenstand der Untersuchung Consent to service wordpress Verwendung Wir verwenden WordPress für Website-Entwicklung. Mehr lesen Weitergabe von Daten Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Gegenstand der Untersuchung Name WP_DATA_USER_* Ablaufdatum Funktion Name wordpress_test_cookie Ablaufdatum Funktion Name wordpress_logged_in_* Ablaufdatum Funktion Complianz Funktional Consent to service complianz Verwendung Wir verwenden Complianz für Verwaltung der Cookie-Einwilligung. Mehr lesen Weitergabe von Daten Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Für weitere Informationen, bitte die Complianz Datenschutzerklärung lesen. Funktional Name cmplz_consented_services Ablaufdatum 365 Tage Funktion Speichere Cookie-Einwilligungsvorgaben Name cmplz_preferences Ablaufdatum 365 Tage Funktion Speichere Cookie-Einwilligungsvorgaben Name cmplz_banner-status Ablaufdatum 365 Tage Funktion Store if the cookie banner has been dismissed Du hast die Cookie-Richtlinie ohne Javascript-Unterstützung geladen. Unter AMP kannst du den Button zum Zustimmen der Einwilligung unten auf der Seite verwenden. Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: Verarbeitung von Cookie-Daten auf Grundlage einer Einwilligung: Wir setzen ein Verfahren zum Cookie-Einwilligungs-Management ein, in dessen Rahmen die Einwilligungen der Nutzer in den Einsatz von Cookies, bzw. der im Rahmen des Cookie-Einwilligungs-Management-Verfahrens genannten Verarbeitungen und Anbieter eingeholt sowie von den Nutzern verwaltet und widerrufen werden können. Hierbei wird die Einwilligungserklärung gespeichert, um deren Abfrage nicht erneut wiederholen zu müssen und die Einwilligung entsprechend der gesetzlichen Verpflichtung nachweisen zu können. Die Speicherung kann serverseitig und/oder in einem Cookie (sogenanntes Opt-In-Cookie, bzw. mithilfe vergleichbarer Technologien) erfolgen, um die Einwilligung einem Nutzer, bzw. dessen Gerät zuordnen zu können. Vorbehaltlich individueller Angaben zu den Anbietern von Cookie-Management-Diensten, gelten die folgenden Hinweise: Die Dauer der Speicherung der Einwilligung kann bis zu zwei Jahren betragen. Hierbei wird ein pseudonymer Nutzer-Identifikator gebildet und mit dem Zeitpunkt der Einwilligung, Angaben zur Reichweite der Einwilligung (z. B. welche Kategorien von Cookies und/oder Diensteanbieter) sowie dem Browser, System und verwendeten Endgerät gespeichert. Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen. Zu den im Rahmen der Bereitstellung des Hostingangebotes verarbeiteten Daten können alle die Nutzer unseres Onlineangebotes betreffenden Angaben gehören, die im Rahmen der Nutzung und der Kommunikation anfallen. Hierzu gehören regelmäßig die IP-Adresse, die notwendig ist, um die Inhalte von Onlineangeboten an Browser ausliefern zu können, und alle innerhalb unseres Onlineangebotes oder von Webseiten getätigten Eingaben. Verarbeitete Datenarten: Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen); Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten); Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen). Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten). Zwecke der Verarbeitung: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit. Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO). Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: E-Mail-Versand und -Hosting: Die von uns in Anspruch genommenen Webhosting-Leistungen umfassen ebenfalls den Versand, den Empfang sowie die Speicherung von E-Mails. Zu diesen Zwecken werden die Adressen der Empfänger sowie Absender als auch weitere Informationen betreffend den E-Mailversand (z.B. die beteiligten Provider) sowie die Inhalte der jeweiligen E-Mails verarbeitet. Die vorgenannten Daten können ferner zu Zwecken der Erkennung von SPAM verarbeitet werden. Wir bitten darum, zu beachten, dass E-Mails im Internet grundsätzlich nicht verschlüsselt versendet werden. Im Regelfall werden E-Mails zwar auf dem Transportweg verschlüsselt, aber (sofern kein sogenanntes Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsverfahren eingesetzt wird) nicht auf den Servern, von denen sie abgesendet und empfangen werden. Wir können daher für den Übertragungsweg der E-Mails zwischen dem Absender und dem Empfang auf unserem Server keine Verantwortung übernehmen. Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören.Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen; Löschung von Daten: Logfile-Informationen werden für die Dauer von maximal 30 Tagen gespeichert und danach gelöscht oder anonymisiert. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen. Blogs und Publikationsmedien Wir nutzen Blogs oder vergleichbare Mittel der Onlinekommunikation und Publikation (nachfolgend "Publikationsmedium"). Die Daten der Leser werden für die Zwecke des Publikationsmediums nur insoweit verarbeitet, als es für dessen Darstellung und die Kommunikation zwischen Autoren und Lesern oder aus Gründen der Sicherheit erforderlich ist. Im Übrigen verweisen wir auf die Informationen zur Verarbeitung der Besucher unseres Publikationsmediums im Rahmen dieser Datenschutzhinweise. Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen); Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern); Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen); Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten); Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen). Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten). Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice; Feedback (z.B. Sammeln von Feedback via Online-Formular); Sicherheitsmaßnahmen; Verwaltung und Beantwortung von Anfragen. Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO). Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: Kommentare und Beiträge: Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten. Auf derselben Rechtsgrundlage behalten wir uns vor, im Fall von Umfragen die IP-Adressen der Nutzer für deren Dauer zu speichern und Cookies zu verwenden, um Mehrfachabstimmungen zu vermeiden. Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge mitgeteilten Informationen zur Person, etwaige Kontakt- sowie Webseiteninformationen als auch die inhaltlichen Angaben werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert. UpdraftPlus: Backup-Software und Backup-Speicherung; Dienstanbieter: Simba Hosting Ltd., 11, Barringer Way, St. Neots, Cambs., PE19 1LW, GB; Website: https://updraftplus.com/; Datenschutzerklärung: https://updraftplus.com/data-protection-and-privacy-centre/. Kontakt- und Anfragenverwaltung Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via soziale Medien) sowie im Rahmen bestehender Nutzer- und Geschäftsbeziehungen werden die Angaben der anfragenden Personen verarbeitet soweit dies zur Beantwortung der Kontaktanfragen und etwaiger angefragter Maßnahmen erforderlich ist. Die Beantwortung der Kontaktanfragen sowie die Verwaltung von Kontakt- und Anfragedaten im Rahmen von vertraglichen oder vorvertraglichen Beziehungen erfolgt zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten oder zur Beantwortung von (vor)vertraglichen Anfragen und im Übrigen auf Grundlage der berechtigten Interessen an der Beantwortung der Anfragen und Pflege von Nutzer- bzw. Geschäftsbeziehungen. Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen); Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern); Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen). Betroffene Personen: Kommunikationspartner. Zwecke der Verarbeitung: Kontaktanfragen und Kommunikation; Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice. Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO); Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c. DSGVO). Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: Kontaktformular: Wenn Nutzer über unser Kontaktformular, E-Mail oder andere Kommunikationswege mit uns in Kontakt treten, verarbeiten wir die uns in diesem Zusammenhang mitgeteilten Daten zur Bearbeitung des mitgeteilten Anliegens. Zu diesem Zweck verarbeiten wir personenbezogene Daten im Rahmen vorvertraglicher und vertraglicher Geschäftsbeziehungen, soweit dies zu deren Erfüllung erforderlich ist und im Übrigen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen sowie der Interessen der Kommunikationspartner an der Beantwortung der Anliegen und unserer gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Newsletter und elektronische Benachrichtigungen Wir versenden Newsletter, E-Mails und weitere elektronische Benachrichtigungen (nachfolgend "Newsletter“) nur mit der Einwilligung der Empfänger oder einer gesetzlichen Erlaubnis. Sofern im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter dessen Inhalte konkret umschrieben werden, sind sie für die Einwilligung der Nutzer maßgeblich. Im Übrigen enthalten unsere Newsletter Informationen zu unseren Leistungen und uns. Um sich zu unseren Newslettern anzumelden, reicht es grundsätzlich aus, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben. Wir können Sie jedoch bitten, einen Namen, zwecks persönlicher Ansprache im Newsletter, oder weitere Angaben, sofern diese für die Zwecke des Newsletters erforderlich sind, zu tätigen. Double-Opt-In-Verfahren: Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt grundsätzlich in einem sogenannte Double-Opt-In-Verfahren. D.h., Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mail-Adressen anmelden kann. Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts als auch der IP-Adresse. Ebenso werden die Änderungen Ihrer bei dem Versanddienstleister gespeicherten Daten protokolliert. Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Wir können die ausgetragenen E-Mail-Adressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern, bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird. Im Fall von Pflichten zur dauerhaften Beachtung von Widersprüchen behalten wir uns die Speicherung der E-Mail-Adresse alleine zu diesem Zweck in einer Sperrliste (sogenannte "Blocklist") vor. Die Protokollierung des Anmeldeverfahrens erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen zu Zwecken des Nachweises seines ordnungsgemäßen Ablaufs. Soweit wir einen Dienstleister mit dem Versand von E-Mails beauftragen, erfolgt dies auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einem effizienten und sicheren Versandsystem. Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Der Versand der Newsletter erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung der Empfänger oder, falls eine Einwilligung nicht erforderlich ist, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen am Direktmarketing, sofern und soweit diese gesetzlich, z.B. im Fall von Bestandskundenwerbung, erlaubt ist. Soweit wir einen Dienstleister mit dem Versand von E-Mails beauftragen, geschieht dies auf der Grundlage unserer berechtigten Interessen an einem effizienten und sicheren Versand. Das Registrierungsverfahren wird auf der Grundlage unserer berechtigten Interessen aufgezeichnet, um nachzuweisen, dass es in Übereinstimmung mit dem Gesetz durchgeführt wurde. Inhalte:Informationen zu uns, unseren Tätigkeiten, Aktionen und Veranstaltungen. Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen); Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern); Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen); Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten). Betroffene Personen: Kommunikationspartner. Zwecke der Verarbeitung: Direktmarketing (z.B. per E-Mail oder postalisch). Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO). Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): Sie können den Empfang unseres Newsletters jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen, bzw. dem weiteren Empfang widersprechen. Einen Link zur Kündigung des Newsletters finden Sie entweder am Ende eines jeden Newsletters oder können sonst eine der oben angegebenen Kontaktmöglichkeiten, vorzugswürdig E-Mail, hierzu nutzen. Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: Messung von Öffnungs- und Klickraten: Die Newsletter enthalten einen sogenannte "web-beacon“, d.h., eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von unserem Server, bzw., sofern wir einen Versanddienstleister einsetzen, von dessen Server abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und der Zeitpunkt des Abrufs, erhoben.Diese Informationen werden zur technischen Verbesserung unseres Newsletters anhand der technischen Daten oder der Zielgruppen und ihres Leseverhaltens auf Basis ihrer Abruforte (die mit Hilfe der IP-Adresse bestimmbar sind) oder der Zugriffszeiten genutzt. Diese Analyse beinhaltet ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden und wann sie geöffnet werden. Plugins und eingebettete Funktionen sowie Inhalte Wir binden in unser Onlineangebot Funktions- und Inhaltselemente ein, die von den Servern ihrer jeweiligen Anbieter (nachfolgend bezeichnet als "Drittanbieter”) bezogen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um Grafiken, Videos oder Stadtpläne handeln (nachfolgend einheitlich bezeichnet als "Inhalte”). Die Einbindung setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte die IP-Adresse der Nutzer verarbeiten, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte oder Funktionen erforderlich. Wir bemühen uns, nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner sogenannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die "Pixel-Tags" können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Webseite, ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und zum Betriebssystem, zu verweisenden Webseiten, zur Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden. Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir die Nutzer um deren Einwilligung in den Einsatz der Drittanbieter bitten, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung von Daten die Einwilligung. Ansonsten werden die Daten der Nutzer auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an effizienten, wirtschaftlichen und empfängerfreundlichen Leistungen) verarbeitet. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die Informationen zur Verwendung von Cookies in dieser Datenschutzerklärung hinweisen. Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten); Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen); Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen); Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern); Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen). Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten). Zwecke der Verarbeitung: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit; Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice. Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO); Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO). Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten: Google Maps: Wir binden die Landkarten des Dienstes “Google Maps” des Anbieters Google ein. Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere IP-Adressen und Standortdaten der Nutzer gehören, die jedoch nicht ohne deren Einwilligung (im Regelfall im Rahmen der Einstellungen ihrer Mobilgeräte vollzogen), erhoben werden; Dienstanbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Mutterunternehmen: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; Website: https://cloud.google.com/maps-platform; Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy; Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): Opt-Out-Plugin: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de, Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen: https://adssettings.google.com/authenticated. YouTube-Videos: Videoinhalte; Dienstanbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Mutterunternehmen: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; Website: https://www.youtube.com; Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy; Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): Opt-Out-Plugin: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de, Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen: https://adssettings.google.com/authenticated. Analyse-Tools Koko Analytics Diese Website nutzt das Analysetool Koko Analytics, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Der Anbieter ist ibericode BV, Oosthavendijk 9, 4475AA Wilhelminadorp, The Netherlands (https://ibericode.com/). Koko Analytics ist ein datenschutzfreundliches (DSGVO-Konform) Open-Source (GPLv3) Analyse-Plugin für WordPress, welches keine persönlichen Daten erfasst und keine Daten auf Server von Drittanbietern überträgt. Cookies, die Koko Analytics zum besseren Erkennen wiederkehrender Besucher einsetzt, haben wir deaktiviert. Koko Analytics ermittelt die Zahl der Besucher und der Seitenaufrufe, zeigt eine Top-Liste der am häufigsten besuchten Beiträge an und erfasst, über welche verweisenden Websites die Besucher auf unsere Website weitergeleitet wurden. Das Tool hilft uns, diese Website nutzerfreundlicher zu gestalten, ohne personenbezogene Daten zu tracken. Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird. Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen. Rechte der betroffenen Personen Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 21 DSGVO ergeben: Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerrufsrecht bei Einwilligungen: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen. Auskunftsrecht: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Recht auf Berichtigung: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen. Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen. Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern. Beschwerde bei Aufsichtsbehörde: Sie haben unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Vorgaben der DSGVO verstößt. Begriffsdefinitionen In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Viele der Begriffe sind dem Gesetz entnommen und vor allem im Art. 4 DSGVO definiert. Die gesetzlichen Definitionen sind verbindlich. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert. Personenbezogene Daten: "Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden "betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind. Verantwortlicher: Als "Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet. Verarbeitung: "Verarbeitung" ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen. [/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section] ### Styleset [et_pb_section fb_built="1" admin_label="section" _builder_version="4.16" global_colors_info="{}"][et_pb_row admin_label="row" _builder_version="4.16" background_size="initial" background_position="top_left" background_repeat="repeat" global_colors_info="{}"][et_pb_column type="4_4" _builder_version="4.16" custom_padding="|||" global_colors_info="{}" custom_padding__hover="|||"][et_pb_text _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]Heading 1 Heading 2 Heading 3 Heading 4 Heading 5 Heading 6 Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_text][et_pb_accordion _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22icon_color%22,%22open_toggle_text_color%22,%22body_link_text_color%22,%22body_quote_border_color%22%93}" sticky_enabled="0"][et_pb_accordion_item title="Your Title Goes Here" open="on" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title="Your Title Goes Here" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" open="off"]Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.[/et_pb_accordion_item][/et_pb_accordion][et_pb_audio title="Your Title Goes Here" artist_name="Artist Name" album_name="sdocn" image_url="https://www.energie-tacherting.de/wp-content/uploads/2022/04/Business.jpeg" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" title_font_size_tablet="20px" title_font_size_phone="16px" title_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22caption_text_color%22%93}" sticky_enabled="0"][/et_pb_audio][et_pb_counters _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" title_font_size_tablet="11px" title_font_size_phone="10px" title_font_size_last_edited="on|desktop" percent_font_size_tablet="11px" percent_font_size_phone="10px" percent_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22bar_bg_color%22%93}" sticky_enabled="0"][et_pb_counter percent="50" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22bar_background_color%22%93}" bar_background_color_default="#00D397" use_percentages="on"]Your Title Goes Here[/et_pb_counter][/et_pb_counters][et_pb_blurb title="Your Title Goes Here" use_icon="on" font_icon="1||divi||400" _builder_version="4.21.0" _module_preset="2f91386f-a681-4599-b9ca-3a84c714225b" hover_enabled="0" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22body_link_text_color%22,%22body_link_text_color%22%93}" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_blurb][et_pb_blurb title="Your Title Goes Here" image="data:image/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMTA4MCIgaGVpZ2h0PSI1NDAiIHZpZXdCb3g9IjAgMCAxMDgwIDU0MCIgeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzIwMDAvc3ZnIj4KICAgIDxnIGZpbGw9Im5vbmUiIGZpbGwtcnVsZT0iZXZlbm9kZCI+CiAgICAgICAgPHBhdGggZmlsbD0iI0VCRUJFQiIgZD0iTTAgMGgxMDgwdjU0MEgweiIvPgogICAgICAgIDxwYXRoIGQ9Ik00NDUuNjQ5IDU0MGgtOTguOTk1TDE0NC42NDkgMzM3Ljk5NSAwIDQ4Mi42NDR2LTk4Ljk5NWwxMTYuMzY1LTExNi4zNjVjMTUuNjItMTUuNjIgNDAuOTQ3LTE1LjYyIDU2LjU2OCAwTDQ0NS42NSA1NDB6IiBmaWxsLW9wYWNpdHk9Ii4xIiBmaWxsPSIjMDAwIiBmaWxsLXJ1bGU9Im5vbnplcm8iLz4KICAgICAgICA8Y2lyY2xlIGZpbGwtb3BhY2l0eT0iLjA1IiBmaWxsPSIjMDAwIiBjeD0iMzMxIiBjeT0iMTQ4IiByPSI3MCIvPgogICAgICAgIDxwYXRoIGQ9Ik0xMDgwIDM3OXYxMTMuMTM3TDcyOC4xNjIgMTQwLjMgMzI4LjQ2MiA1NDBIMjE1LjMyNEw2OTkuODc4IDU1LjQ0NmMxNS42Mi0xNS42MiA0MC45NDgtMTUuNjIgNTYuNTY4IDBMMTA4MCAzNzl6IiBmaWxsLW9wYWNpdHk9Ii4yIiBmaWxsPSIjMDAwIiBmaWxsLXJ1bGU9Im5vbnplcm8iLz4KICAgIDwvZz4KPC9zdmc+Cg==" _builder_version="4.21.0" _module_preset="_initial" hover_enabled="0" global_colors_info="{%22gcid-e3ad1734-9f89-4f7b-8c54-494e9e65dba9%22:%91%22body_link_text_color%22,%22body_quote_border_color%22,%22image_icon_background_color%22%93}" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_blurb][et_pb_button button_text="Click Here" _builder_version="4.21.0" _module_preset="_initial" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_button][et_pb_button button_text="Click Here" _builder_version="4.21.0" _module_preset="04c3d555-ac0c-4642-b44c-7981c7f73bba" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_button][et_pb_cta title="Your Title Goes Here" button_url="#" button_text="Click Here" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_cta][et_pb_circle_counter title="Your Title Goes Here" number="50" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_circle_counter][et_pb_contact_form _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"][et_pb_contact_field field_id="Name" field_title="Name" _builder_version="4.16" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Email" field_title="Email Address" field_type="email" _builder_version="4.16" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Message" field_title="Message" field_type="text" fullwidth_field="on" _builder_version="4.16" global_colors_info="{}" button_text_size__hover_enabled="off" button_one_text_size__hover_enabled="off" button_two_text_size__hover_enabled="off" button_text_color__hover_enabled="off" button_one_text_color__hover_enabled="off" button_two_text_color__hover_enabled="off" button_border_width__hover_enabled="off" button_one_border_width__hover_enabled="off" button_two_border_width__hover_enabled="off" button_border_color__hover_enabled="off" button_one_border_color__hover_enabled="off" button_two_border_color__hover_enabled="off" button_border_radius__hover_enabled="off" button_one_border_radius__hover_enabled="off" button_two_border_radius__hover_enabled="off" button_letter_spacing__hover_enabled="off" button_one_letter_spacing__hover_enabled="off" button_two_letter_spacing__hover_enabled="off" button_bg_color__hover_enabled="off" button_one_bg_color__hover_enabled="off" button_two_bg_color__hover_enabled="off"][/et_pb_contact_field][et_pb_contact_field field_id="Datenschutz" field_type="checkbox" checkbox_options="%91{%22value%22:%22New Field%22,%22checked%22:0,%22dragID%22:-1}%93" fullwidth_field="on" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][/et_pb_contact_field][/et_pb_contact_form][et_pb_countdown_timer title="Your Title Goes Here" date_time="2022-05-29 22:56" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_countdown_timer][et_pb_divider _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][/et_pb_divider][et_pb_signup title="Your Title Goes Here" description="Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote " _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"][/et_pb_signup][et_pb_gallery _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" pagination_font_size_tablet="14px" pagination_font_size_phone="12px" pagination_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_gallery][et_pb_icon _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"][/et_pb_icon][et_pb_login title="Your Title Goes Here" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_login][et_pb_number_counter title="Your Title Goes Here" number="50" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_number_counter][et_pb_team_member name="Name Goes Here" position="Position" image_url="data:image/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjUwMCIgdmlld0JveD0iMCAwIDUwMCA1MDAiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyI+CiAgICA8ZyBmaWxsPSJub25lIiBmaWxsLXJ1bGU9ImV2ZW5vZGQiPgogICAgICAgIDxwYXRoIGZpbGw9IiNFQkVCRUIiIGQ9Ik0wIDBoNTAwdjUwMEgweiIvPgogICAgICAgIDxyZWN0IGZpbGwtb3BhY2l0eT0iLjEiIGZpbGw9IiMwMDAiIHg9IjY4IiB5PSIzMDUiIHdpZHRoPSIzNjQiIGhlaWdodD0iNTY4IiByeD0iMTgyIi8+CiAgICAgICAgPGNpcmNsZSBmaWxsLW9wYWNpdHk9Ii4xIiBmaWxsPSIjMDAwIiBjeD0iMjQ5IiBjeT0iMTcyIiByPSIxMDAiLz4KICAgIDwvZz4KPC9zdmc+Cg==" facebook_url="#" twitter_url="#" google_url="#" linkedin_url="#" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_team_member][et_pb_post_slider more_text="Mehr erfahren" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"][/et_pb_post_slider][et_pb_post_title _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" meta_font_size_tablet="12px" meta_font_size_phone="10px" meta_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_post_title][et_pb_pricing_tables _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" subheader_font_size_tablet="14px" subheader_font_size_phone="12px" subheader_font_size_last_edited="on|desktop" price_font_size_tablet="60px" price_font_size_phone="60px" price_font_size_last_edited="on|desktop" currency_frequency_font_size_tablet="14px" currency_frequency_font_size_phone="14px" currency_frequency_font_size_last_edited="on|desktop" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][et_pb_pricing_table title="Table Title" subtitle="Subtitle goes Here" currency="$" per="odkfnv" sum="50" button_url="#" button_text="Button" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_transition="on" sticky_enabled="0"]+ This feature is included+ This feature is included+ This feature is included+ This feature is included- This feature is not included- This feature is not included[/et_pb_pricing_table][et_pb_pricing_table featured="on" title="Table Title" subtitle="Subtitle goes Here" currency="$" per="osdinc" sum="50" button_url="#" button_text="Button" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" sticky_transition="on"]+ This feature is included+ This feature is included+ This feature is included+ This feature is included- This feature is not included- This feature is not included[/et_pb_pricing_table][/et_pb_pricing_tables][et_pb_search placeholder="…" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][/et_pb_search][et_pb_slider _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" button_bg_enable_color__hover="on" sticky_enabled="0"][et_pb_slide heading="Your Title Goes Here" button_text="Click Here" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" sticky_transition="on"]Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.[/et_pb_slide][et_pb_slide heading="Your Title Goes Here" button_text="Click Here" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}" sticky_transition="on"]Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.[/et_pb_slide][/et_pb_slider][et_pb_tabs _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"][et_pb_tab title="Tab Title" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_tab][et_pb_tab title="Tab Title" _builder_version="4.17.3" _module_preset="default" global_colors_info="{}"]Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.[/et_pb_tab][/et_pb_tabs][et_pb_testimonial author="Name Goes Here" job_title="kjgkg" company_name="juzjzcj" url="#" portrait_url="data:image/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjUwMCIgdmlld0JveD0iMCAwIDUwMCA1MDAiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyI+CiAgICA8ZyBmaWxsPSJub25lIiBmaWxsLXJ1bGU9ImV2ZW5vZGQiPgogICAgICAgIDxwYXRoIGZpbGw9IiNFQkVCRUIiIGQ9Ik0wIDBoNTAwdjUwMEgweiIvPgogICAgICAgIDxyZWN0IGZpbGwtb3BhY2l0eT0iLjEiIGZpbGw9IiMwMDAiIHg9IjY4IiB5PSIzMDUiIHdpZHRoPSIzNjQiIGhlaWdodD0iNTY4IiByeD0iMTgyIi8+CiAgICAgICAgPGNpcmNsZSBmaWxsLW9wYWNpdHk9Ii4xIiBmaWxsPSIjMDAwIiBjeD0iMjQ5IiBjeT0iMTcyIiByPSIxMDAiLz4KICAgIDwvZz4KPC9zdmc+Cg==" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_testimonial][et_pb_toggle title="Your Title Goes Here" _builder_version="4.21.0" _module_preset="default" hover_enabled="0" global_colors_info="{}" sticky_enabled="0"]Link Item 1 Item 2 Item 3 Item 1 Item 2 Item 3 Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Quote [/et_pb_toggle][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]